Päpstliche Katholische Universität von Peru

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Päpstliche Katholische Universität von Peru
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Gründung 18. März 1917
Trägerschaft privat
Ort Lima, Peru
Rektor Marcial Rubio Correa
Studenten 16.893 (September 2004)
Mitarbeiter 369 Vollzeitdozenten, 80 Teilzeitdozenten, 1064 Dozenten für bestimmte Fächer, 1766 sonstiges Personal (9/2004)
Website www.pucp.edu.pe

Päpstliche Katholische Universität von Peru (span.: Pontificia Universidad Católica del Perú) ist eine Universität in Lima, Peru. Sie war die erste private Universität in Peru.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Universität wurde am 18. März 1917 durch R.P. Jorge Dintilhac gegründet, trug zu diesem Zeitpunkt aber nur den Titel „Katholische Universität“ (den Titel „Päpstliche Universität“ erhielt sie erst 1942). Die ersten beiden Fakultäten waren die für Geisteswissenschaften (Letras) und die für Rechtswissenschaft (Jurisprudencia). Im Jahre 1933 kamen hinzu die Fakultät für Ingenieurwissenschaften (Ingeniería) und die für Politik-und Wirtschaftswissenschaften (Ciencias Políticas y Económicas).

In den folgenden Jahren wurden einige Institutionen innerhalb der Universität gegründet, so z.B. 1935 die Schule für Pädagogik, 1939 die Katholische Kunstakademie durch Adolfo Winternitz - aus der in den 80er Jahren die Fakultät für Kunst (Arte) hervorging - und 1945 die Schule für Journalismus. Im Jahre 1947 wurde dann die Fakultät für Bildung (Educación) gegründet. In den 50er Jahren wurden weitere Institute gegründet und im Jahre 1964 kam eine weitere Fakultät hinzu, die für Sozialwissenschaften (Ciencias Sociales). Im Jahre 1998 kam die Fakultät für Kommunikationswissenschaften hinzu (Ciencias y Artes de la Comunicación) und dann im Jahre 2002 die für Architektur.

Wegen eigenmächtiger Änderung der Statuten und Beeinträchtigung kirchlicher Interessen hat der Vatikan der Universität im Juli 2012 den Titel "Päpstliche Katholische Universität" aberkannt.[1] Streit gab es zuvor um Personalfragen, Lehrinhalte und Immobiliengeschäfte. Die Universität führt den Titel jedoch weiterhin mit der Begründung "Pontificia Universidad Católica del Perú" sei eine peruanische Institution. Sie sei eingetragen als Zivilgesellschaft mit Sitz in Peru und unterliege somit peruanischem und nicht kanonischem Recht.[2]

Fakultäten[Bearbeiten]

Heute hat die Universität 10 Fakultäten:

  • Fakultät für Verwaltung und Buchführung (Administración y Contabilidad)
  • Fakultät für Kunst (Arte)
  • Fakultät für Natur- und Ingenieurwissenschaften (Ciencias e Ingeniería)
  • Fakultät für Sozialwissenschaften (Ciencias Sociales)
  • Fakultät für Kommunikationswissenschaft (Ciencias y Artes de la Comunicación)
  • Fakultät für Recht (Derecho)
  • Fakultät für Bildung (Educación)
  • Fakultät für Geisteswissenschaften und Humanwissenschaften (Letras y Ciencias Humanas)
  • Fakultät für Architektur (Arquitectura y Urbanismo)
  • Fakultät für Geschäftsführung (Gestión y Alta Dirección)

An diesen werden ca. 40 verschiedene Studiengänge angeboten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Zu den zahlreichen Ehrendoktoren (Doctores Honoris Causa) der Universität zählt auch der frühere Papst Benedikt XVI., welcher damals unter seinem bürgerlichen Namen Joseph Ratzinger 1986 die Ehrendoktorwürde erhielt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://puntoedu.pucp.edu.pe/wp-content/uploads/2012/07/Carta-vaticano.pdf
  2. http://puntoedu.pucp.edu.pe/noticias/la-pucp-se-rige-por-las-leyes-peruanas-y-no-por-el-derecho-canonico/

Weblinks[Bearbeiten]