Paamiut

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Paamiut (Bevölkerung an der Mündung)
Frederikshåb (Fredriks Hoffnung)
Kommune Kommuneqarfik Sermersooq
Geographische Lage 61° 59′ 44″ N, 49° 39′ 49″ W61.995555555556-49.6636111111110Koordinaten: 61° 59′ 44″ N, 49° 39′ 49″ W
Paamiut (Grönland)
Paamiut
Höhe m
Einwohner 1.539 (1.1.2014)
Gründung 1742
Zeitzone UTC-3
Website paamiut.gl
Gemeinde / Provinz (bis 2008)

Paamiut / Kitaa

Wappen Paamiuts (inoffiziell)
Lage von Paamiut auf Grönland
Fläche 27.100 km²
Das Zentrum mit Kirche und Rathaus
Die Kirche
Walzähne am Dorfplatz

Paamiut (dänisch: Frederikshåb, vor 1973: Pâmiut, zu deutsch etwa Bevölkerung an der Mündung) ist eine Siedlung in Süd-Grönland am Kuannersooq-Fjord (dänisch Kvane-Fjord) und hat 1568 Einwohner (Stand 2012).[1]

Gegründet wurde die Siedlung 1742 durch Kaufleute und Missionare. 1772 wurde der Ort zur Handelsstation der Königlich Grönländischen Gesellschaft (Speck, Felle) erweitert. Heute ist Paamiut Sitz der größten Kabeljau-Filetierfabrik Grönlands sowie der Fischerei- und Schiffahrtsschule des Landes. Die Küste vor Paamiut gilt als Gebiet mit einer der größten Populationen von Buckel- und Finnwalen.

Am Hafen sind die alten Kolonialgebäude ebenso erhalten wie die 1909 errichtete Friedenskirche, während ansonsten moderne, mehrstöckige Bauten der 1960er Jahre das Bild prägen. Die Umgebung ist besonders bei Wanderern beliebt.

Paamiut war Wirkungsstätte des grönländischen Missionars und späteren Bischofs Otto Fabricius, der im 18. Jahrhundert wissenschaftliche Abhandlungen über Grönland veröffentlichte.

Bis zum 1. Januar 2009 war Paamiut eine eigenständige Gemeinde, zu der neben Paamiut selbst noch die Siedlung Arsuk gehörte. Im Zuge einer Verwaltungsreform wurde es der neugegründeten Kommune Sermersooq angegliedert.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Paamiut – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Statistics Greenland (Hrsg.): Greenland in Figures 2012. März 2012, ISBN 978-87-986787-6-2, ISSN 1602-5709, S. 9 (stat.gl, abgerufen am 13. Mai 2012).