Schlacht bei Megiddo (1918)
| Schlacht bei Megiddo | |||||||||
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| Teil von: Erster Weltkrieg | |||||||||
![]() Durch britische Luftwaffe zerstörtes türkisches Munitionslager |
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| Konfliktparteien | |||||||||
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| Befehlshaber | |||||||||
| Edmund Allenby | Otto Liman von Sanders Mustafa Kemal Atatürk |
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| Truppenstärke | |||||||||
| 12.000 Berittene 57.000 Infanterie 540 Kanonen Anzahl der aufständischen Araber unbekannt |
3.000 Berittene 32.000 Infanterie 402 Kanonen |
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| Verluste | |||||||||
| 782 Tote 382 Vermisste 4.179 Verwundete |
Getötet oder ergeben | ||||||||
Die Schlacht bei Megiddo, auch Palästinaschlacht genannt, war vom 18. bis 19. September 1918 die letzte große Schlacht des Ersten Weltkriegs im Nahen Osten. Sie führte zum vollständigen Zusammenbruch der osmanischen Front und zur Niederlage der von Otto Liman von Sanders befehligten türkischen Armee. Schon am Tag darauf nahmen die Briten unter General Allenby das osmanische Hauptquartier im Westjordanland ein.
Den Briten war es bereits 1917 gelungen, Bagdad im heutigen Irak zu erobern. Außerdem wurden Gaza, Jaffa und Jerusalem besetzt. Die britische Übermacht war seitdem erdrückend. Das Mittelmeer im Westen wurde von der Royal Navy beherrscht. Britische Truppen standen tief in Palästina. Im Rücken hatten sie ihre Nachschubbasis Ägypten mit dem Sueskanal. Im Osten war es den Briten gelungen, arabische Beduinenstämme zu verpflichten. Diese wurden von T. E. Lawrence (später bekannt als Lawrence von Arabien) im Guerilla-Kampf äußerst effizient geführt. Ihnen gelang sogar noch vor den Briten der Einmarsch in Damaskus.
