Považská Bystrica
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Považská Bystrica
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| Wappen | Karte | |
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Basisdaten
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| Staat: | Slowakei | |
| Kraj: | Trenčiansky kraj | |
| Okres: | Považská Bystrica | |
| Region: | Severné Považie | |
| Fläche: | 90,555 km² | |
| Einwohner: | 41.510 (31. Dez. 2010) | |
| Bevölkerungsdichte: | 458,4 Einwohner je km² | |
| Höhe: | 288 m n.m. | |
| Postleitzahl: | 017 01 | |
| Telefonvorwahl: | 0 42 | |
| Geographische Lage: | 49° 7′ N, 18° 27′ O49.11611111111118.448055555556288Koordinaten: 49° 6′ 58″ N, 18° 26′ 53″ O | |
| Kfz-Kennzeichen: | PB | |
| Kód obce: | 512842 | |
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Struktur
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| Gemeindeart: | Stadt | |
| Gliederung Stadtgebiet: | 13 Stadtteile | |
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Verwaltung (Stand: Januar 2011)
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| Bürgermeister: | Karol Janas | |
| Adresse: | Mestský úrad Považská Bystrica Centrum 2/3 01713 Považská Bystrica |
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| Webpräsenz: | www.povazska-bystrica.sk | |
| Gemeindeinformation auf portal.gov.sk |
Statistikinformation auf statistics.sk |
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Považská Bystrica (deutsch seit dem 19. Jahrhundert: Waagbistritz; ungarisch: Vágbeszterce) ist eine Stadt in der Nordwestslowakei.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Lage
Die Stadt liegt im westlichen Norden der Slowakei an der mittleren Waag zirka 32 Kilometer südwestlich der Stadt Žilina. Sie erstreckt sich in einem sehr langen Bogen entlang der Waag.
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort ist ein alter Siedlungsplatz (Lausitzer Kultur, Puchauer Kultur). Die hier befindliche slawische/slowakische Siedlung mit zahlreichen Funden aus dem 8.-11. Jahrhundert (Zeit des Neutraer Fürstentums) war wohl die größte der Nordslowakei.
Die Burg wurde 1316, der eigentliche Ort dann 1330 zum ersten Mal als Bistrica erwähnt. 1384 bekam er das Stadtrecht verliehen. Im 14. Jahrhundert herrschten auf der Burg unter anderem die Brüder Ján und Rafael Podmanický (Pomanin/Podmaniczky), die hier ihre Basis für die Beutezüge nach Mähren und Schlesien hatten. 1432 wurde die Stadt einschließlich sämtlicher Urkunden von den Hussiten vollständig niedergebrannt, so dass der König Sigismund von Luxemburg 1435 die Stadtrechte erneut erteilen musste.
1458 schenkte König Matthias Corvinus die Stadt mit den angrenzenden 16 Dörfern und der Burg Ladislav Podmanický. Es begann damit eine lange Periode der Herrschaft dieser Adelsfamilie über weite Teile der Slowakei und des Königreichs Ungarn.
Bis 1928 waren die Haupterwerbsquellen die Landwirtschaft und das Handwerk. In diesem Jahr kam es dann zur Gründung eines Zweigwerkes der „Brünner Waffenfabrik“ (Brnenská zbrojovka), heute ein Werk für den Schwermaschinenbau.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- katholische Kirche Mariä Heimsuchung, gotisch errichtet im 14. Jahrhundert, später barock umgestaltet
- Kirche des Heiligen Georg aus dem Jahre 1791
- barocke Helenen-Kapelle aus dem Jahre 1728 mit zwei Rokokoaltären
- Synagoge, 1923 errichtet, 1948 zu einem Geschäftshaus umgestaltet
- Ruinen der Waagburg (Považský hrad) aus dem 14. Jahrhundert, 1543 entstanden die tiefergelegenen Teile nach einem Brand, 1698 wurde sie auf Befehl Leopolds I. geschleift.
- Renaissancekastell („die Burg“ genannt) am Fuße des Burgberges von 1631 mit zwei Türmen, diente der Burgherrschaft als neuer Wohnsitz
- „jüngeres“ Kastell, nördlich des älteren gelegen, 1750-75 im Rokokostil mit dreiflügeligem Arkadenhof errichtet
- Kastell Orlové am nördlichen Waagufer, 1612 ursprünglich in Renaissancestil errichtet, beherbergt heute ein Heimatmuseum
- Kapelle der Maria Magdalena am Kalvarienberg aus dem Jahre 1805
[Bearbeiten] Gemeindeeinteilung
Die Gemeinde besteht aus den 13 folgenden Orten (mit weiterer Unterteilung soweit vorhanden):
- Dolný Moštenec (1979 eingemeindet)
- Horný Moštenec (1979 eingemeindet)
- Milochov (1979 eingemeindet)
- Orlové (1971 eingemeindet)
- Podmanín (1980 eingemeindet)
- Podvažie (1979 eingemeindet)
- Považská Bystrica (eigentliche Stadt)
- Centrum
- Sídlisko Lány
- Sídlisko SNP
- Sídlisko Rozkvet
- Sídlisko Hliny
- Sídlisko Dedovec
- Sídlisko Stred
- Sídlisko Kolónia
- Považská Teplá (1979 eingemeindet)
- Považské Podhradie (1971 eingemeindet)
- Praznov (1980 eingemeindet)
- Šebešťanová (1979 eingemeindet)
- Vrtižer (1966 zu Považská Teplá eingemeindet)
- Zemiansky Kvašov (1971 eingemeindet)
[Bearbeiten] Verkehr
Durch die Stadt verläuft die Hauptstraße 61 von Bratislava nach Žilina (und weiter nach Ostslowakei). Bis zur Eröffnung der durchgehenden Autobahn D1 am 31. Mai 2010 war die Stadt ein bedeutendes Nadelöhr im Straßenverkehr. Der Bau durch die Stadt verzögerte sich aufgrund der Streitigkeiten zwischen mehreren Trassenvarianten (Karte aller Varianten).[1] Erst2008 konnte der Bau dieses Teilstücks angefangen werden, dessen zentrales Bauwerk die Hochstraße Považská Bystrica ist. Andere Landesstraßen verbinden die Stadt mit Púchov, Bytča und Rajec.
Im Schienenverkehr hat die Stadt Anschluss an die zweigleisige Hauptbahn Bratislava-Žilina; es halten Schnell- und einige EuroCity-, jedoch keine InterCity-Züge auf dem Bahnhof.
Der ÖPNV wird durch die städtische Gesellschaft MDS a.s. Považská Bystrica betreibt; es bestehen zur Zeit 21 Buslinien (Stand März 2010).[2]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
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