Pupping
| Pupping | ||
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Oberösterreich | |
| Politischer Bezirk: | Eferding | |
| Kfz-Kennzeichen: | EF | |
| Fläche: | 13,33 km² | |
| Koordinaten: | 48° 20′ N, 14° 0′ O48.33777777777814.000555555556270Koordinaten: 48° 20′ 16″ N, 14° 0′ 2″ O | |
| Höhe: | 270 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.924 (1. Jän. 2012) | |
| Bevölkerungsdichte: | 144 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 4070 | |
| Vorwahl: | 07272 | |
| Gemeindekennziffer: | 4 05 09 | |
| NUTS-Region | AT106 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Pupping 13 4070 Pupping |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Hubert Schlucker (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2009) (25 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Pupping im Bezirk Eferding | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Pupping ist eine Gemeinde mit 1924 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) in Oberösterreich im Bezirk Eferding im Hausruckviertel. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Eferding.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Pupping liegt im Eferdinger Becken des Hausruckviertels, rechts – hier westlich – der Donau, auf um die 270 m ü. A.. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,9 km, von West nach Ost 6 km. Die Gesamtfläche beträgt 13,2 km². 15,9 % der Fläche sind bewaldet, 62,9 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Katastralgemeinden sind Oberschaden und Pupping.[1]
Ortschaften sind:[1]
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Einziger Zählsprengel ist Pupping.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
| Hartkirchen | Donau Feldkirchen an der Donau (Bez. Urfahr-Umg.) | |
| Stroheim | Donau Alkoven (Bez. Urfahr-Umg.) | |
| Hinzenbach | Eferding | Fraham |
Geschichte [Bearbeiten]
Pupping wurde 994 erstmals urkundlich erwähnt, im Zusammenhang mit dem Tod des Bischofs Wolfgang von Regensburg, der am 31. Oktober 994 in der Kapelle des heiligen Othmar in Pupping gestorben ist.
Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich.
Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Stammlager Stalag XVII D errichtet und war zunächst ein Zweiglager des Stalag XVII B Krems-Gneixendorf. Später wurde es in Stalag 237, Stalag 97 und Stalag 398 Pupping umbenannt. Das Lager bestand aus 15 Holzbaracken. Die Kommandantur und Unterkünfte der Wachmannschaft befanden sich im Puppinger Franziskanerkloster.[2] Verstorbene Kriegsgefangene wurden beim Lagerfriedhof Deinham (Gemeinde Hartkirchen), der bereits im Ersten Weltkrieg als Lagerfriedhof Verwendung fand, begraben. Heute wird auf dem Kriegerdenkmal 1032 sowjetischer Kriegsgefangener gedacht.
Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1855 Einwohner, 2001 dann 1906 Einwohner.
Politik [Bearbeiten]
Gemeindevertretung [Bearbeiten]
Der Gemeinderat besteht aus 25 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2009 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
- 14 Österreichische Volkspartei (ÖVP) – stellt den Bürgermeister und Vizebürgermeister
- 6 Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ)
- 5 Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ)
Bürgermeister ist Hubert Schlucker, Vizebürgermeisterin ist Eva Maria Windhager, beide von der ÖVP.
Wappen [Bearbeiten]
Offizielle Beschreibung Gemeindewappens:[1]
- In Grün über einem silbernen Zwillings-Wellenbalken eine goldene, mit einem grünen, lateinischen Kreuz bestickte Mitra; zwischen deren goldenen, nach beiden Seiten herabhängenden Bändern ein goldenes, schräglinks gestelltes Beil.
Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß-Grün.
Die grüne Farbe symbolisiert die Fruchtbarkeit des Gebiets, die beiden Wellenbalken die Donau und die Aschach. Mitra und Beil sind die Heiligenattribute des 994 in Pupping gestorbenen heiligen Wolfgang.[1]
Das Wappen wurde 18. Februar 1980 verliehen.[1]
Hauptort der Gemeinde [Bearbeiten]
| Pupping (Dorf, Ortschaft) Katastralgemeinde Pupping |
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|---|---|
| Basisdaten | |
| Pol. Bezirk, Bundesland | Eferding (FR), Oberösterreich |
| Gerichtsbezirk | Eferding |
| Pol. Gemeinde | Pupping |
| Koordinaten | 48° 20′ 16″ N, 14° 0′ 2″ O48.33785314.00061271 |
| Höhe | 271 m ü. A. |
| Einwohner d. Ortsch. | 133 (2001) |
| Gebäudestand | 44 (2001) |
| Fläche d. KG | 7,3210 km² |
| Postleitzahl | 4070 Pupping (Eferding) |
| Statistische Kennzeichnung | |
| Ortschaftskennziffer | 08163 |
| Katastralgemeindenummer | 45025 |
| Zählsprengel/ -bezirk | Pupping (40509 000) |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS | |
| Pupping (Einzellage, Ortschaft) | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Pol. Bezirk, Bundesland | Eferding (FR), Oberösterreich |
| Gerichtsbezirk | Eferding |
| Pol. Gemeinde | Hartkirchen (KG Schaumberg) |
| Koordinaten(K) | 48° 20′ 21″ N, 13° 59′ 49″ O48.33923713.996861271 |
| Höhe | 271 m ü. A. |
| Gebäudestand | (1)* |
| Statistische Kennzeichnung | |
| Ortschaftskennziffer | 08092 |
| Adr. Pupping 34 ∗ EW, Geb. u. ZSP 2001 o.A., desgl. Postleitzahl 2012 Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS; (K) Koordinate nicht amtlich
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Der Hauptort Pupping liegt etwa 3½ Kilometer nördlich von Eferding, 1½ Kilometer der Donau entfernt. Der Ort liegt an der B 130 Nibelungen Straße und der Aschacher Bahn und hat eine Haltestelle.
Die Ortschaft umfasst knapp 50 Gebäude mit etwa 130 Einwohnern. Beim Bau der Eisenbahn 1886 blieb ein Stück der Ortschaft westlich liegen, und verblieb, mit der Bahnlinie als Gemeindegrenze, bei der Gemeinde Hartkirchen, zu dessen Pfarre Pupping ursprünglich gehört hatte. Dort steht ein Haus (heute Pupping 34) an der Straße zum Flugplatz Eferding (Gstaltenhof) bei der Bahnhaltestelle, es bildet bis heute eine eigene Ortschaft von Hartkirchen.
Zur Katastralgemeinde Pupping mit 732,10 Hektar gehören neben Pupping auch die Ortschaften Gstaltenhof (ebenfalls Hartkirchner Anteile) im Westen, und im Osten Donauabwärts Au bei Brandstatt, Brandstatt, Gstöttenau (Anteile in Hinzenbach), Au bei hohen Steg, Leumühle, Waschpoint und Auhof ganz im Südosten.
- Nachbarortschaften und -katastralgemeinden
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Schaumberg (KG, Gem. Hartkirchen)
Gstaltenhof (O., Gem. Pupping u. Hartkirchen)
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Karling (O., Gem. Hartkirchen) |
Hartkirchen (KG, Gem. Hartkirchen) Deinham (O., Gem. Hartkirchen)
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Großstroheim (KG, Gem. Stroheim)
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Au bei Brandstatt (O., Gem. Pupping)
Donau Feldkirchen a.d.D. (KG, Gem. Feldk. a.d.D.)
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Seebach (O., Gem. Hinzenbach)
Hinzenbach (KG, Gem. Hinzenbach)
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Eferding (KG, Gem.) |
Gstöttenau (O., Gem. Pupping u. Hinzenbach)
Oberschaden (KG, Gem. Pupping)
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| Krld. Österr. o.d.Enns (Kthm. Österr./ Österr.- Ugrn.) |
Bld. Oberösterreich (Rep. Österr.) |
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| 1825 | 1869 | 1951 | 1961 | 1971 | 1981 | 1991 | 2001 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 222 | 230 | 208 | 191 | 129 | 133 | ||
| 32 | 33 | 30 | 28 | 27 | 44 | ||
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
- Straße: Der Ort liegt an der B 130 Nibelungen Straße.
- Bahn: Das Ortszentrum ist durch die Bahnhaltestelle Pupping der Aschacher Bahn erschlossen. Eine weitere Bahnhaltestelle liegt in der Ortschaft Leumühle. Der Eisenbahn-Güterverkehr auf der Aschacher Bahn ist bedeutend, der Personenverkehr beschränkt sich derzeit auf ein Zugpaar an Werktagen und auf ein Zugpaar an Wochenenden (Stand 2008) und Sonderverkehre zur Puppinger Gemüsemesse.
- Bus: Pupping liegt an den Buslinien:
- Linz - Eferding - Passau/Haibach/St.Agatha/St.Ägidi (Liniennr. 2002/06)
- Aschach - Eferding - Bad Schallerbach - Wels (660)
- Bad Mühllacken - Eferding - Kirchberg - Pasching - Leonding Meixnerkreuzung (8177)
- Flugplatz: Auf dem Gemeindegebiet in Gstaltenhof liegt der Flugplatz Eferding (ICAO-Code LOLE), primär ein Segelflugplatz, mit Graspiste
- Schiff: Im Ortsteil Brandstatt liegt eine Schiffsanlegestelle der Donau.
- Fahrrad: Der Donauradweg R1 (Passau - Wien) führt über Pupping (Ortsteil Brandstatt).
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Klosterkirche Pupping: Die 1879 eingeweihte Kirche wurde an der Stelle der früheren Kapelle zum hl. Othmar erbaut. Am 31. Oktober 994 verstarb der hl. Wolfgang vor dem Altar der Kapelle.
- St.-Wolfgang-Kapelle: Die Kapelle in der Ortschaft Brandstatt wurde an jener Stelle errichtet, an der der Bischof Wolfgang von Regensburg mit dem Schiff von Passau kommend, an Land gegangen sein soll, bevor er in die St.-Othmar-Kapelle nach Pupping gebracht wurde.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Wolfgang von Regensburg (um 924–994), Heiliger, Reichsbischof zu St. Emmeran, 994 hier verstorben
Weblinks [Bearbeiten]
- Webseite der Gemeinde
- Gemeindedaten von Pupping. In: Statistik Austria.
- Eintrag zu Pupping in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (auf AEIOU)
- Weitere Infos über die Gemeinde Pupping auf dem Geo-Infosystem des Bundeslandes Oberösterreich
- Karte im Digitalen Oberösterreichischen Raum-Informations-System (DORIS)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b c d e Zahlen und Fakten, Gemeinde Pupping
- ↑ Hubert Speckner: In der Gewalt des Feindes: Kriegsgefangenenlager in der "Ostmark" 1939 bis 1945. R. Oldenbourg, München/Wien 2003, ISBN 3-486-56713-6, S. 258.
- ↑ {{HistOrtsLexÖ|4|1|53 f|Pupping|Kommentar= Zeitreihe für O Pupping ab 1971 mit der neuen O Leumühle (Seniorenheim)| 1825: Militär-Konskription 1823/30; zitiert nach Benedikt Pillwein (Hrsg.): Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg. Mit einem Register, welches zugleich das topographische und genealogische Lexikon ist und der Kreiskarte versehen. Geographisch-historisch-statistisches Detail des Mühlkreises nach Distrikts-Kommissariaten. 1. Auflage. Dritter Theil: Der Hausruckkreis, Joh. Christ. Quandt, Linz 1830 (Google eBook, vollständige Ansicht). 2. Aufl. 1843 (Google eBook). • 1869: Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im österreichischen Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder. 1871 ff. • 1951 und später: Österreichisches Statistisches Zentralamt/Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis. (Ergebnisse der Volkszählungen).
Alkoven | Aschach an der Donau | Eferding | Fraham | Haibach ob der Donau | Hartkirchen | Hinzenbach | Prambachkirchen | Pupping | St. Marienkirchen an der Polsenz | Scharten | Stroheim
Katastralgemeinden: Oberschaden | Pupping
Ortschaften: Altau | Au bei hohen Steg | Au bei Brandstatt | Auhof | Brandstatt | Friedlau | Goldenberg | Gstaltenhof | Gstöttenau | Leumühle | Oberschaden | Pupping | Taubenbrunn | Unterschaden | Waschpoint | Wörth
Dörfer: Pupping • Waschpoint • Wörth | Weiler: Auhof | Rotten: Altau • Au bei Brandstatt • Au bei hohen Steg • Brandstatt • Goldenberg • Gstaltenhof • Gstöttenau • Leumühle • Oberschaden • Taubenbrunn • Unterschaden | Sonstige Ortslagen: Schloss Auhof • Friedlau • Flugplatz Gstaltenhof
Zählsprengel: Pupping
Katastralgemeinden: Hartkirchen | Oed in Bergen | Schaumberg
Ortschaften: Deinham | Dorf | Gfehret | Gstaltenhof | Hachlham | Hacking | Hainbach | Haizing | Hart ob Hacking | Hart ob Haizing | Hartkirchen | Hilkering | Hinteraigen | Hinterberg | Hörmannsedt | Karling | Kellnering | Knieparz unter der Leithen | Koppl | Lacken | Mußbach | Oed in Bergen | Paching | Pfaffing | Poxham | Pupping | Rathen | Reith | Rienberg | Schaumberg | Schönleiten | Senghübl | Steinwand | Vornholz | Wolfsfurth | Würting | Zagl
Dörfer: Deinham • Hachlham • Hacking • Hainbach • Haizing • Hartkirchen • Hilkering • Karling • Kellnering • Pfaffing • Poxham • Rathen • Rienberg • Vornholz | Weiler: Gstaltenhof • Gschwendt • Hart ob Hacking • Wolfsfurth | Rotten: Gfehret • Hart ob Haizing • Hinteraigen • Hörmannsedt • Koppl • Lacken • Oed in Bergen • Paching • Reith • Schaumberg ob der Leithen • Schaumberg unter der Leithen • Schönleiten • Senghübl • Steinwand | Siedlung: Siedlung Brandstätter See | Zerstreute Häuser: Dorf • Knieparz unter der Leithen • Mußbach • Würting • Zagl
Sonstige Ortslagen: Hinterberg • Pupping • Ruine Schaumberg
Zählsprengel: Hartkirchen-Zentralgebiet | Hartkirchen-Süd | Hartkirchen-Nord

