Scharten
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| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Oberösterreich | |
| Politischer Bezirk | Eferding (EF) | |
| Fläche | 17,5 km² | |
| Koordinaten | 48° 15′ N, 14° 2′ O48.25277777777814.036111111111397Koordinaten: 48° 15′ 10″ N, 14° 2′ 10″ O | |
| Höhe | 397 m ü. A. | |
| Einwohner | 2162 (31. Dez. 2008) | |
| Bevölkerungsdichte | 124 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 4612 | |
| Vorwahl | 07272 | |
| Gemeindekennziffer | 4 05 11 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Scharten 60 4612 Scharten |
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| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Johann Meyr (ÖVP) | |
| Gemeinderat (2003) (25 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Scharten | ||
Scharten ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Eferding im Hausruckviertel. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Eferding.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Ortschaft Scharten liegt auf 397 m Höhe. Der höchste Punkt ist der auf 448 m Seehöhe gelegene „Roithner Kogl“. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7 km, von West nach Ost 5,1 km. Die Gesamtfläche beträgt 23,9 km². 10,9 % der Fläche sind bewaldet, 75,3 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Die Gemeinde setzt sich aus folgenden zwölf Ortsteilen zusammen: Aigen, Breitenaich, Finklham, Herrnholz, Kronberg, Leppersdorf, Oberndorf, Rexham, Roitham, Roithen, Scharten, Vitta.
[Bearbeiten] Wappen
Die offizielle Beschreibung des Gemeindewappens lautet: In Gold über einem roten Dreiberg eine grüne Balkenwaage mit Aufhängehaken und gleichstehenden Schalen. Die Gemeindefarben sind Gold-Grün-Rot.
Die alte Balkenwaage kennzeichnet "die Scharten" als ein durch Lage und Klima besonders begünstigtes Schwerpunktgebiet des Obstbaues; in zweiter Deutung soll sie als Hinweis auf das ausgewogene, gute Zusammenleben der römisch-katholischen und der evangelischen Glaubensgemeinschaft in der Gemeinde verstanden werden. Der Dreiberg in der roten "Kirschenfarbe" betont die Lage des Ortes und dessen hügelige Umgebung.
[Bearbeiten] Geschichte
Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört Scharten zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte die Gemeinde zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.
[Bearbeiten] Wirtschaft
Noch vor dem ersten Weltkrieg stieß man im Ort Leppersdorf auf eine Quelle. Das Quellwasser floss mit ca. 21 Grad Celsius aus einem Brunnen und wurde für ein Badehaus verwendet. In den 50er Jahren besaß die Welser Unternehmerfamilie Bartenstein die Quelle. Sohn Horst gab dem Getränk, das mit diesem Wasser produziert wurde den Namen Schartner Bombe. Die erfrischende Limonade wird bis heute österreichweit vertrieben.
[Bearbeiten] Politik
Amtierender Bürgermeister ist Johann Meyr von der ÖVP. Johannes Lindinger (ebenfalls ÖVP) und Beate Weiss (SPÖ) teilen sich den Posten des Vizebürgermeisters.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.780 Einwohner, 2001 2.436 Einwohner und im Jahr 2006 dann 2.322 Einwohner.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Wallfahrtskirche Maria Scharten in Oberscharten:
Die Kirche wurde 1506 von den Schaunbergern begonnen und nach einer Bauunterbrechung während der Reformationszeit im Jahr 1632 fertig gestellt. Ziel der Wallfahrt ist eine gekrönte Marienstatue („Unsere Liebe Frau von der Scharten“), die das gekrönte Jesuskind trägt. - Evangelische Toleranzkirche in Unterscharten:
Aufgrund des Toleranzpatents von 1781 wurde im Jahr 1782 ein hölzernes Bethaus erbaut. Das Bethaus war das erste und älteste Toleranzbethaus in Oberösterreich. Diesem ersten Holzbau folgte 1819 ein gemauertes Bethaus. Der Turm wurde 1900 errichtet. 1911 war der Umbau zur Toleranzkirche abgeschlossen.
[Bearbeiten] Naturpark
Die beiden Gemeinden Scharten und Sankt Marienkirchen an der Polsenz bilden gemeinsam den Naturpark Obst-Hügel-Land. Es bezeichnet eine sanfte Hügellandschaft im oberösterreichischen Voralpengebiet, deren Reiz in der hohen Dichte der vielen Obstbaumbestände liegt. Vor allem für Kirsch- und Apfelbäume ist Scharten berühmt und sehr beliebt.
[Bearbeiten] Weblinks
Alkoven | Aschach an der Donau | Eferding | Fraham | Haibach ob der Donau | Hartkirchen | Hinzenbach | Prambachkirchen | Pupping | Sankt Marienkirchen an der Polsenz | Scharten | Stroheim

