Qualifizierung

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Unter dem Begriff Qualifizierung versteht man eine Unterstützung von Arbeitnehmern zur Erlangung von Fertigkeiten (Kompetenzen), um eine bestimmte Aufgabe oder Anforderung erfüllen zu können. Auch wird die Überprüfung technischer Eignungen als Qualifizierung bezeichnet.

Qualifizierung für den Arbeitsmarkt[Bearbeiten]

Als Fähigkeit wird in der Regel die persönliche Fähigkeit zum Lesen (Lesekompetenz) und Schreiben vorausgesetzt.

Maßnahmen der Qualifizierung sind nicht gesetzlich geregelt oder auch der Begriff ist nicht gesetzlich geschützt. Dagegen sind verschiedene Programme der sogenannten Arbeitsverwaltung gemäß gesetzlichen Grundlagen staatlich finanziert oder aus der Arbeitslosenversicherung finanziert. Private Betreiber von Kursprogrammen bieten mit dieser Finanzierung Inhalte an. Die Kurse unterliegen keiner unabhängigen Qualitätsprüfung außer durch die finanzierende Institution. Vom Betreiber ausgestellte Zertifikate sind nicht gesetzlich geschützt.

Andere Maßnahmen der Qualifizierung werden durch die Handwerkskammern oder die Industrie- und Handelskammern angeboten. Die Kammern sind mit dem Prüfungsrecht für Berufsausbildung beliehen und haben die Kompetenz für hinreichende Qualität solcher Angebote. Vom Betreiber ausgestellte Zertifikate sind jedoch nicht gesetzlich geschützt.

Vorbereitende Qualifizierung[Bearbeiten]

Abbrechern einer Schullaufbahn und Empfängern von Sozialleistungen werden Maßnahmen zur berufsvobereitenden Qualifizierung angeboten[1]. Damit soll

  • der Einstieg ein eine Berufsausildung ermöglicht werden oder
  • der Einstieg in ein neues oder erstes Arbeitsverhältnis vorbereitet werden oder
  • das Aufnehmen einer eigenfinanzierten Fortbildung vorbereitet werden.

Validierung[Bearbeiten]

Eine Validierung beinhaltet eine Überprüfung, dass die Fähigkeiten ausreichen, um im praktischen Einsatz reproduzierbar die gestellten Anforderungen zu erfüllen, ist Inhalt der so genannten Validierung. Das Verfahren ist nicht gesetzlich geregelt. Vom Betreiber ausgestellte Zertifikate sind nicht gesetzlich geschützt.

Gerätequalifizierung[Bearbeiten]

Die Gerätequalifizierung wird auch Anlagenqualifizierung genannt. Bei der Qualifizierung von Geräten und Anlagen wird überprüft, ob das Gerät mit der eingesetzten Technik für die vorgesehene Aufgabe geeignet ist, ob z. B. ein Mischer durch Rühren verschiedener Stoffe ein homogenes Mischungsverhältnis herbeiführen kann.

Die so genannte Installationsqualifizierung (kurz IQ) erfolgt hierbei einmalig bei Lieferung und Inbetriebnahme des Gerätes. Dem gegenüber ist die Durchführung der Operational Qualification (OQ) (entsprechend Funktionsqualifizierung genannt) und der Performance Qualification (PQ) (auch häufig Leistungsqualifizierung genannt) turnusmäßig erforderlich. Ziel ist der dokumentierte Nachweis der Eignung einer technischen Einrichtung zur Erfüllung der zuvor in der Entwicklungsdokumentation festgelegten Anforderungen.

Manchmal wird eine Requalifizierung empfohlen. Dies ist aber nicht generell notwendig, insbesondere dann nicht, wenn ein dokumentiertes und funktionierendes Änderungswesen im Betrieb installiert ist. Kommen dennoch Zweifel an einer Tauglichkeit des technischen Systems auf, so kann eine Requalifizierung auch außerordentlich angeordnet werden (z. B. von der Qualitätssicherung). Es ist jedoch im Normalfall nur üblich, eine Requalifizierung durchzuführen, wenn Änderungen an einer Anlage erfolgten. Dann ist im Einzelfall zu entscheiden, welche Phasen in welchen Umfang erneut erfolgen müssen (IQ, OQ, PQ).

In der pharmazeutischen Industrie sind Qualifizierungen Voraussetzung für das Arbeiten unter Beachtung der GMP-Richtlinien. Die Durchführung muss in schriftlichen Verfahrensanweisungen bzw. Arbeitsanweisungen (englisch Standard Operation Procedure, kurz SOP genannt) niedergelegt sein.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  1. [1]
  • Thomas Peither, Dr. Petra Rempe, Winfried Büßing: GMP-Anlagenqualifizierung in der Pharmaindustrie. Maas & Peither AG - GMP-Verlag, Schopfheim, 2010, ISBN 978-3-934971-46-2