Radomir Antić

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Radomir Antić
Spielerinformationen
Geburtstag 22. November 1948
Geburtsort ŽitišteFVR Jugoslawien
Position Abwehr
Vereine in der Jugend
FK Roter Stern Belgrad
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1967–1968
1968–1976
1976–1978
1978–1980
1980–1984
FK Sloboda Užice
FK Partizan Belgrad
Fenerbahçe Istanbul
Real Saragossa
Luton Town
 ? (?)
181 (9)
28 (2)
58 (7)
100 (9)
Nationalmannschaft
1973 Jugoslawien 1 (0)
Stationen als Trainer
1985–1988
1988–1991
1991–1992
1992–1995
1995–2000
2000–2001
2003
2004
2008–2010
FK Partizan Belgrad (Co-Trainer)
Real Saragossa
Real Madrid
Real Oviedo
Atletico Madrid
Real Oviedo
FC Barcelona
Celta Vigo
Serbien
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Radomir Antić (serbisch-kyrillisch Радомир Антић, * 22. November 1948 in Žitište, Vojvodina, Jugoslawien) ist ein ehemaliger jugoslawischer Fußballspieler und heutiger serbischer Fußballtrainer und war von 2008 bis 2010 Trainer der serbischen Nationalmannschaft.

Karriere[Bearbeiten]

Spielerkarriere[Bearbeiten]

Antić begann seine Spielerkarriere bei FK Sloboda Užice, wo er bis 1968 unter Vertrag stand. In diesem Jahr wechselte er zu FK Partizan Belgrad. Er wurde 1976 einmal jugoslawischer Meister.

Nach diesem Erfolg wechselte der Serbe zu Fenerbahçe Istanbul in die Türkei, in den zwei Jahren in Istanbul konnte der damalige Verteidiger einmal die türkische Meisterschaft gewinnen.

1978 ging er zum ersten Mal nach Spanien zu Real Saragossa, wo er weitere zwei Jahre aktiv war, danach verschlug es den damaligen Jugoslawen nach England zu Luton Town, wo er mit insgesamt 100 Spielen in vier Jahren seine Spielerkarriere ausklingen ließ.

Trainerkarriere[Bearbeiten]

1985 kehrte Antić nach Jugoslawien zurück und war bis 1988 Co-Trainer bei seinem ehemaligen Klub als Spieler FK Partizan Belgrad. 1988 ging es wieder nach Spanien zu seinem ebenfalls ehemaligen Klub Real Saragossa, wo er Cheftrainer wurde. Drei Jahre lang behielt er das Zepter in der Hand ehe er 1991 von Real Madrid als Cheftrainer verpflichtet wurde.

Antić löste Alfredo Di Stéfano für die letzten zwölf Spiele der Saison 1990/91 ab. Er konnte den dritten Platz erringen und kam mit den Königlichen in den UEFA-Pokal. Er brachte Stars wie Robert Prosinečki oder Luis Enrique in die Hauptstadt. Nach relativ guten Erfolgen wurde er ausgebootet und durch den Niederländer Leo Beenhakker ersetzt.

1992 ging er zu Real Oviedo. Er schaffte mit den Asturiern den Klassenerhalt. Sein Star von Real Robert Prosinečki folgte ihm 1994 in die Stadt am Jakobsweg. Im Jahr 1995 verließ er Oviedo und wechselte zu Atletico Madrid.

Atletico trainierte er zwischen 1995 und 2000 mit zwei Unterbrechungen. In seiner ersten Saison als Chefcoach konnte er mit den Madrilenen das spanische Double 1995/96 gewinnen. In der Saison 1996/97 war er mit Atletico, zum ersten Mal in der Klubgeschichte, in der UEFA Champions League. Man schied im Viertelfinale gegen Ajax Amsterdam aus. Im Sommer 1998 wurde der Serbe vom Italiener Arrigo Sacchi abgelöst. 1999 kehrte er als Nachfolger seines Nachfolgers ins Vicente-Calderón-Stadion zurück. In diesem Jahr konnte das Pokalfinale erreicht werden. Am Ende der Saison wurde Antić abermals von einem Italiener, diesmal Claudio Ranieri, abgelöst. Ab Februar 2000 durfte er eine dritte Amtszeit bei Atletico erleben, abermals verlor er mit dem Team das Pokalfinale.

Im Sommer 2000 kehrte Antić wieder zu Real Oviedo zurück. Mit den Asturiern musste er aus der Primera División absteigen.

Nach eineinhalb Jahren Arbeitslosigkeit kam Antić im Januar 2003 zum FC Barcelona. Er ist damit der einzige Trainer, der Real Madrid, Atletico Madrid und Barça trainierte. Am Ende der Saison wurde er von Frank Rijkaard abgelöst.

2004 kam Antić zu Celta Vigo, aber diesmal schaffte er den Klassenerhalt nicht.

Am 19. August 2008, nach vier Jahren ohne Trainerjob, übernahm er die Nationalmannschaft seines Heimatlandes Serbien. Unter seiner Führung qualifizierte sich die serbische Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

Erfolge[Bearbeiten]

Als Spieler:

  • 1 Mal jugoslawischer Meister (1976)
  • 1 Mal türkischer Meister (1978)

Als Trainer:

  • 1 Mal spanischer Meister (1996)
  • 1 Mal spanischer Pokalsieger (1996)

Weblinks[Bearbeiten]