FK Partizan Belgrad

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Partizan Belgrad
Vereinswappen
Voller Name Sportsko društvo Partizan
(Hauptverein)
Fudbalski klub Partizan
(Spielbetrieb Profifußball)
Ort Savski Venac, Belgrad, Serbien
Gegründet 4. Oktober 1945 (als FK Partizan)
Vereinsfarben schwarz-weiß
Stadion Partizan-Stadion
(traditionell JNA-Stadion)
Plätze 32.710
Präsident SerbienSerbien Dragan Đurić
Trainer SerbienSerbien Marko Nikolić
Homepage www.partizan.rs
Liga Superliga
2013/14 2. Platz
Heim
Auswärts

Der FK Partizan (vollständiger offizieller Name auf serbisch: Фудбалски клуб Партизан, Fudbalski klub Partizan; deutsch: Fußballclub Partizan) – auch bekannt als Crno-beli („Die Schwarz-weißen“), Parni valjak („Die Dampfwalze)“ oder im deutschen Sprachraum auch Partizan Belgrad genannt – ist die Fußballabteilung des serbischen Sportvereins Partizan, die im Belgrader Stadtbezirk Savski Venac beheimatet ist, genauer im Ortsteil Stadion.

Der Hauptstadtclub hat seine ganze Geschichte in der Spitzengruppe des jugoslawischen und serbischen Fußballs verbracht. Er gewann insgesamt 39 Trophäen, davon 25 nationale Meisterschaften, 12 nationale Pokale, 1 nationalen Supercup, sowie den Mitropapokal 1978. Daneben belegt der Verein in der ewigen Tabelle der 1. jugoslawischen Liga den zweiten Platz. Partizan Belgrad ist damit der zweiterfolgreichste Fußballclub Serbiens und des ehemaligen Jugoslawien.

Der Verein wurde 1945 von hohen Offizieren der jugoslawischen Volksarmee als Teil der des Sportvereins Partizan gegründet. Das Heimstadion ist das Partizan-Stadion, in dem der Club seit 1949 spielt. Partizan hält Rekorde wie die Teilnahme am ersten Spiel des erstmals ausgetragenen Europapokal der Landesmeister im Jahr 1955. 1966 erreichte Partizan als erster Verein aus Südost- und Osteuropa das Finale des Europapokals der Landesmeister, in dem man Real Madrid knapp unterlag.

Laut einer Umfragen ist Partizan nach Roter Stern Belgrad der zweitbeliebteste Fußballclub in Serbien, mit dem der Verein eine der bekanntesten sportlichen Rivalitäten des Fußballs verbindet, bekannt als Ewiges Derby. Der Club ist auch sehr beliebt in Montenegro und Bosnien und Herzegowina, vor allem in der bosnisch-serbischen Teilrepublik Republika Srpska. Partizan hat auch zahlreiche Anhänger in allen anderen ehemaligen jugoslawischen Republiken sowie in der serbischen und jugoslawischen Diaspora.

Geschichte[Bearbeiten]

1945–1949: Die Gründungsphase[Bearbeiten]

Koča Popović 1943 in Drvar, als Offizier der Partisanen und späterer Mitbegründer von Partizan Belgrad.

Partizan wurde am 4. Oktober 1945 in der Hauptstadt Belgrad von jungen Offizieren der jugoslawischen Volksarmee gegründet, unter ihnen befanden sich Svetozar Vukmanović, Koča Popović und Ratko Vujović, die den Club als Fußballabteilung des Sportvereins Partizan Belgrad ins Leben ruften, der zu Ehren der jugoslawischen Partisanen benannt wurde.

Nach zwei Tagen hatte der Club mit dem Testspiel gegen eine Auswahl aus Zemun sein erstes Spiel, die mit 4:2 besiegt wurde. Florijan Matekalo erzielte das erste Tor in der Vereinsgeschichte, während Franjo Glazer Partizans erster Trainer wurde. Drei Wochen später spielte der Club in der Tschechoslowakei seine erste internationale Begegnung, wo sie die Auswahl der slowakischen Armee mit 3:1 besiegten. Zu der Zeit, nur wenige Monate nach der Befreiung Belgrads, war in Jugoslawien noch kein organisierter Fußballwettbewerb möglich, so dass Partizan nur an Freundschaftsspielen sowie Turnieren im In- und Ausland teilnahm.

Das erstes Spiel gegen einen ausländischen Verein absolvierte man 1945 gegen ZSKA Moskau. Als die jugoslawische Meisterschaft in der Saison 1946/47 erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder ausgespielt wurde, konnte Partizan bereits bei seiner ersten Teilnahme den Titel erringen. Darüber hinaus komplettierte der Club durch einen 2:0-Finalsieg gegen Naša Krila Zemun im jugoslawischen Pokal den gelungenen Einstand zum ersten Double. Nach einer Niederlage im Pokalfinale der darauffolgenden Saison konnte der Verein in der Saison 1948/49 die zweite Meisterschaft gewinnen, welche jedoch dann längere Zeit nicht wiederholt werden konnte.

1949–1959: Die 1950er Jahre[Bearbeiten]

Nach dreijähriger Bauzeit spielte der Verein ab Oktober 1949 in seiner eigenen 55.000 Zuschauer aufnehmenden Spielstätte, dem Stadion der jugoslawischen Volksarmee bzw. dem JNA-Stadion, heute als Partizan-Stadion bekannt. In den 1950ern beendete der Verein seine Armeezugehörigkeit und wurde ein unabhängiger Fußballverein unter dem Dachverband des Sportvereins Partizan Belgrad, dessen erster Präsident Ratko Vujović wurde.

Abgesehen von drei Pokalsiegen in den Jahren 1952, 1954 und 1957 konnte der Verein vier Vizemeisterschaften gewinnen, die vor allem gegen Ende des Jahrzehnts einen deutlichen Aufwärtstrend einleiteten. Ein Highlight dieser Zeit war die Teilnahme des Vereins an dem erstmals ausgetragenen Europapokal der Landesmeister 1955/56, zu dem Partizan trotz des lediglich vierten Platzes in der heimischen Meisterschaft gemeldet wurde.

Am 4. September 1955 fand das erste Spiel dieses Wettbewerbs zwischen Partizan und Sporting Lissabon statt. Nachdem in der ersten Runde der portugiesische Vertreter besiegt wurde, schlug man im Rückspiel der Viertelfinalpartie Real Madrid mit 3:0, schied aber aufgrund der 0:4-Hinspielniederlage in Madrid aus dem Wettbewerb aus. Partizan stellte mit Miloš Milutinović, der acht Tore erzielte, den ersten Torschützen und Torschützenkönig des Europapokals der Landesmeister. 1958 änderte man auf Anweisung der kommunistischen Führung die Trikotfarbe. Neu war die Vereinsfarbe Weiß und Schwarz, nicht mehr Rot und Blau, die zuvor symbolisch für die Hauptfarben der Serbischen Flagge standen. Ebenso wurde das Vereinswappen geändert.

1959–1969: Meistertitel und Europapokalfinale der Landesmeister[Bearbeiten]

Die Aufstellungen im Europapokal der Landesmeister-Finale von 1966 zwischen Partizan und Real Madrid.

Die 1960er-Jahre begannen spektakulär für den Club aus Belgrad. Die zuvor getroffene Entscheidung der Vereinsführung, sein Scouting im ganzen Land auszuweiten und sich dabei mit jungen, talentierten Spielen zu verstärken, führte schnell zum Erfolg. Partizan konnte hintereinander die ersten drei Meisterschaften des neuen Jahrzehnts gewinnen, der erste „Titel-Hattrick“ in der 1. jugoslawischen Liga. Durch die Effizienz dieser Generation erhielt der Club den Spitznamen Parnji Valjak ("Die Dampfwalze“).

Diese Erfolge wurden jedoch von einer Tragödie überschattet. Am 20. Oktober 1962 verlor Partizan Belgrad sowie die jugoslawische Nationalmannschaft auf tragische Art und Weise einen ihrer Spieler. Verteidiger Bruno Belin, der bis dahin 203 Spiele für den Verein absolvierte und 14 Tore schoss, sowie 25-mal für Jugoslawien spielte, starb bei einem Autounfall auf der Autobahn Belgrad-Zagreb. Er wurde nur 33 Jahre alt. Ihm zu Ehren trägt die Jugendschule des Vereins auch seinen Namen, die Partizan Jugendakademie Belin – Lazarević – Nadoveza.

In den anschließenden europäischen Landesmeisterwettbewerben scheiterte Partizan jeweils nacheinander an Juventus Turin, ZSKA Sofia und Inter Mailand. Es folgte nach einer titellosen Saison eine weitere, die mittlerweile sechste, jugoslawische Meisterschaft im Jahr 1965 und direkt im Anschluss die erfolgreichste europäische Pokalteilnahme des Vereins, der Europapokal der Landesmeister 1965/66.

Unter der Leitung von Trainer Abdulah Gegić stand der Club nach Siegen unter anderem über Werder Bremen und Manchester United im Endspiel erneut Real Madrid gegenüber. Das Finale fand am 11. Mai 1966 im Heysel-Stadion von Brüssel vor gut 55.000 Zuschauern statt, wo Partizan Belgrad nach einer 1:0-Führung durch Velibor Vasović noch während der letzten 20 Minuten des Spiels mit 1:2 verlor.

1969–1989: Flaute und Comeback[Bearbeiten]

Nach der knappen Niederlage im Finale gegen Real Madrid im Europapokal der Landesmeister 1965/66, verpasste es die Vereinsführung den Verein auf diesem hohen Niveau zu halten und Partizan fiel in eine organisatorische Krise. Alle Hauptakteure unterschrieben Verträge mit Clubs aus Westeuropa, wodurch diese vielversprechende Generation auseinanderfiel. Milutin Šoškić und Fahrudin Jusufi wechselten nach Deutschland zum 1. FC Köln bzw. Eintracht Frankfurt. Milan Galić zog es zu Standard Lüttich, während Vladica Kovačević zum FC Nantes ging. Schließlich verließ auch noch Innenverteidiger Velibor Vasović den Verein, der Spieler, der das Führungstor gegen Real Madrid im Finale erzielte, und wechselte zu Ajax Amsterdam. Schließlich begann die Zeit der mittelmäßigen Ergebnisse.

Zum Ende der 1960er-Jahre konnte der Verein immer weniger an die kurz zuvor noch gezeigten Leistungen anknüpfen und musste sich bis weit in die 1970er-Jahre mit der Rolle des nur zweitbesten Vereins in Belgrad hinter dem Lokalrivalen Roter Stern Belgrad, wie bereits in den 1950ern, zufriedengeben. Ein Indikator für eine erneute sportliche Aufwärtsbewegung war dann das Erreichen des Achtelfinales im UEFA-Pokal 1974/75 , in dem man dann nach einem 1:0-Hinspielsieg gegen den 1. FC Köln mit einer 1:5-Niederlage in Köln ausschied. National folgte in der Spielzeit 1975/76 die siebte Meisterschaft, der zwei Jahre später der achte Titel folgte. International konnten die guten Leistungen nicht ausgebaut werden und der Verein scheiterte jeweils in der ersten Runde des Landesmeisterpokals an Dinamo Kiew und Dynamo Dresden.

Trotz dieser Titel durchlebte der Verein in den vier unmittelbar folgenden Jahren eine sportliche Talfahrt, als nicht nur plötzlich die Meisterschaft in weite Ferne rückte, sondern sich auch die Abstiegsplätze in Reichweite befanden. Ausgehend von diesem Tiefpunkt gewann Partizan überraschend schnell in der Saison 1982/83 wieder die jugoslawische Meisterschaft, zum großen Teil durch außergewöhnliche Leistungen des jungen Dragan Mance. Der für seinen individuellen Torjubel bekannte Stürmer erzielte in der Liga 15 Tore und wurde sofort zum Publikumsliebling. Er führte den Club in die dritte Runde des UEFA-Pokal 1984/85 in einem der denkwürdigsten Spiele in der Geschichte des Vereins. Die Queens Park Rangers gewannen das Hinspiel mit 6:2, jedoch siegte Partizan im Rückspiel mit 4:0. Ein Tor von Mance gegen die Engländer wird als eines der schönsten und bedeutendsten Tore in der Geschichte von Partizan betrachtet. Ebenso wurde das Spiel auf Platz 70 unter den Top 100 der größten Spiele in der Geschichte des Fußballs gewählt, die während einer Umfrage von Eurosport im September 2009 organisiert wurde.

Doch die bisdahin erfolgreiche Karriere von Mance sollte durch eine Tragödie beendet werden. Am 3. September 1985 verloren Partizan Belgrad und die Jugoslawische Nationalmannschaft einen ihrer Spieler, sowie die Fans ihren absoluten Liebling auf tragische Art und Weise. Mance, der bis dahin 279 Spiele für den Verein absolvierte und 174 Tore schoss, sowie 4-mal für Jugoslawien auflief, starb am bei einem Autounfall auf der Autobahnstrecke Belgrad-Novi Sad. Sein Tod löste landesweit tiefe Bestürzung aus. Er wurde nur 22 Jahre alt und war auf dem Höhepunkt seiner Popularität bzw. noch jungen Karriere. Es war tragischerweise bereits der zweite Tod eines Partizan-Spielers durch einen Autounfall. Bereist 1962 verunglückte Bruno Belin auf dieselbe Art und Weise. Auch heute noch wird Dragan Mance von vielen Partizan-Anhängern als größte Vereinslegende betrachtet und verehrt. Ihm zu Ehren trägt die Straße neben dem Partizan-Stadion seit 2011 seinen Namen.

1986 und 1987 konnte die jugoslawische Meisterschaft erneut gewonnen werden, wobei Partizan danach für den europäischen Landesmeisterwettbewerb nicht meldete und stattdessen Roter Stern Belgrad bzw. Vardar Skopje nominiert wurden (Skopje hatte nach einem 6-Punkte-Abzug für mehrere jugoslawische Vereine die Meisterschaft zugesprochen bekommen, was erst später wieder korrigiert und Partizan zum Meister der Saison 1986/87 erklärt wurde). 1987 nahm Partizan seine ersten ausländische Spieler unter Vertrag, die chinesischen Nationalspieler Jia Xiuquan und Liu Haiguang. Obwohl sie nie Stammspieler wurden, waren sie unter den Partizan-Fans sehr bekannt.

1989 rundete der Verein die 1980er-Jahre dann positiv durch den Gewinn des fünften jugoslawischen Pokals ab und besiegte dabei im Finale Velež Mostar spektakulär mit 6:1. Im selben Jahr wurde Ivan Ćurković Clubpräsident, während Mirko Marjanović Präsident der Geschäftsleitung Partizans wurde. Im Oktober 1989 verbannten die Fans von Hajduk Split während eines Heimspiels gegen Partizan, die Nationalflaggen Jugoslawiens, das landesweite Empörung verursachte und ein Vorbote des Jugoslawienkriegs war. Das Spiel wurde beim Stand von 0:2 für Partizan abgebrochen. Die letzte Trophäe vor dem Auseinanderbrechen Jugoslawiens war der Gewinn des jugoslawische Super Cups, der zum ersten und einzigen Mal ausgetragen wurde.

1989–1999: Fußball während des Balkankonflikte[Bearbeiten]

Offensivspieler Predrag Mijatović absolvierte von 1989 bis 1993 über 100 Ligaspiele für Partizan Belgrad und erzielte dabei 45 Tore.

Nach dem Tod von Staatspräsident Josip Broz Tito 1980 wuchsen die ethnischen Spannungen in Jugoslawien, mit der Folge, dass in den frühen 1990er Jahren der Staat zu zerfallen begann und der Jugoslawienkrieg ausbrach. Inmitten einer turbulenten Saison 1991/92, in deren Vorfeld die kroatischen und slowenischen Vereine die Liga verließen, nachdem diese Länder ihre einseitige Unabhängigkeit von Jugoslawien erklärt hatten, und Spiele an denen bosnische Vereine beteiligt waren, außer Borac Banja Luka, aufgrund des Bosnienkriegs teilweise oder vollständig gestrichen bzw. annulliert wurden, gewann der Verein seinen sechsten Pokal durch einen Sieg gegen Roter Stern Belgrad.

In der darauffolgenden Spielzeit traten alle bosnischen und mazedonischen Vereine, bis auf Borac Banja Luka, aus der Liga aus. Jugoslawien zerfiel in seine Einzelstaaten, jedoch arrangierten sich Serbien und Montenegro und formten im April 1992 ein neues Jugoslawien. Bereits Ende Mai verhängten jedoch die Vereinten Nationen gegen das Land UN-Sanktionen. Dies führte zum wirtschaftlichen Niedergang Jugoslawiens und der Hyperinflation des jugoslawischen Dinars.

Schließlich entschied auch die UEFA die Jugoslawische Fußballnationalmannschaft von der Europameisterschaft 1992 auszuschließen, obwohl sie bereits qualifiziert war und zum engen Favoritenkreis auf den Sieg der Europameisterschaft gehörte. Dafür rückte das eigentlich gar nicht qualifizierte Dänemark nach und wurde schließlich am Ende Europameister. Ebenso wurden alle jugoslawischen Vereine aus allen Europapokalwettbewerben ausgeschlossen, was schließlich zu der Verdrängung des bis dahin erfolgreichen jugoslawischen Fußballs aus der internationalen Fußballszene führte, womit der Slogan „Politik hat keinen Platz im Sport“ hier keine Berücksichtung fand.

Torhüter Ivica Kralj stand 149-mal für Partizan Belgrad im Tor, mit dem er mehrere Titel gewann.

Seit der Spielzeit 1992/93 entwickelte sich zumeist ein Zweikampf zwischen Partizan und Roter Stern. Dies führte unter Trainer Ljubiša Tumbaković neben dem Pokalsieg 1994 zu weiteren Meistertiteln für Partizan in den Jahren 1993, 1994, 1996 und 1997. 1997 konnte Partizan ebenfalls den Pokal gewinnen. Während der Saison 1994/95 erlaubte die UEFA allen jugoslawischen Fußballvereinen wieder am Europapokal teilzunehmen, während die Nationalmannschaft weiterhin ausgeschlossen blieb.

Doch schließlich traf ein weiterer Schicksalsschlag die jugoslawischen Vereine, denn anstatt dort weitermachen zu dürfen, wo sie im Frühjahr 1992 aufhören mussten, beschloss die UEFA, dass die bis dahin erreichten Punkte für die UEFA-Fünfjahreswertung aller jugoslawischen Vereine gelöscht werden sollten. Somit wurde Partizan praktisch am Ende der UEFA-Fünfjahreswertung bzw. UEFA-Klubrangliste platziert. Diese Entscheidung sollte nicht nur für Partizan langfristige katastrophale Folgen haben, sondern für den gesamten jugoslawischen Fußball. Anstatt die Vorzüge der jahrzehntelangen Arbeit zu genießen und einen Platz in der 1. Runde im UEFA-Pokal 1996/97 zu bekommen, mussten sie bereits in der Vorrunde starten.

Nach wenigen Jahren des Friedens standen die jugoslawischen Clubs wieder vor schwierigen Zeiten. Zwischen 1998 und 1999 verschlechterte sich die Lage in der serbischen Provinz Kosovo aufgrund der anhaltenden Auseinandersetzungen zwischen jugoslawischen Sicherheitskräften und der albanischen paramilitärischen Organisation UÇK. Vier Tage nach dem 112. Belgrader Derby zwischen Partizan und Roter Stern, begann die von den USA angeführte drei Monate andauernde NATO-Bombardierung Jugoslawiens, obwohl kein UN-Mandat vorlag und somit ohne die Zustimmung des Vereinten Nation. Während dieser tragischen Periode konnte Partizan in der Saison 1998/99 unter äußerst schwierigen Umständen die Meisterschaft wieder für sich entscheiden.

1999–heute: Nationale Dominanz[Bearbeiten]

Seit 2000 wurde der Meistertitel stets zwischen Partizan und Roter Stern ausgespielt, die meist die beiden ersten Plätze in der Abschlusstabelle belegten. Partizan konnte dabei in den Jahren 2002, 2003 und 2005 den Titel erringen, wobei die beiden letztgenannten Meisterschaften den ersten Titeln des Vereins als „Meister des Landes Serbien und Montenegro“ (anstatt zuvor Jugoslawien) gleichzusetzen waren. 2003 konnte sich die Mannschaft erstmals für die neu geschaffene Champions League qualifizieren, nachdem man in der letzten Qualifikationsrunde Newcastle United nach Elfmeterschießen ausgeschaltet hatte.[1] Gegner in der Gruppenphase waren Real Madrid, FC Porto und Olympique Marseille. Partizan schied trotz beachtlicher Leistungen in der Gruppenphase aus. Zu erwähnen sind dabei die Heimspiele gegen Real Madrid (0:0) und den späteren Champions-League-Sieger FC Porto (1:1).[2]

In den darauf folgenden Jahren setzte sich die positive internationale Entwicklung fort. Im UEFA-Pokal 2004/05 erreichte man das Achtelfinale, wo man gegen den späteren Sieger ZSKA Moskau ausschied.[3] 2006 erhielt der Verein von der UEFA die Auszeichnung für „die beste europäische Jugendarbeit“. In den Saisons 2006/07, 2008/09 und 2009/10 des UEFA-Pokals erreichte man jeweils die Gruppenphase. Seit Mitte 2000 näherte sich Vojvodina Novi Sad der Spitzengruppe im serbischen Fußball und die Meisterschaft entwickelte sich zum Teil zu einem Dreikampf. In den Jahren 2006 und 2007 wurde Partizan serbischer Vizemeister. Seit 2008 dominiert der Verein wieder das nationale Geschehen. Man holte fünf nationale Meisterschaften hintereinander sowie drei nationale Pokalsiege.[4] Im Jahr 2010 erreichte man zum zweiten Mal die Champions-League-Gruppenphase nachdem man den belgischen Rekordmeister RSC Anderlecht nach Elfmeterschießen bezwang.[5] Im Jahr 2012 erreichte Partizan Belgrad wieder die Europa League Gruppenphase.

In der Saison 2012/13 wurde trotz Tabellenführung der Trainer Vladimir Vermezović entlassen und durch Vuk Rašović ersetzt. Nachdem der Titelverteidiger lediglich zwei seiner letzten sechs Ligaspiele gewann, lag der Verein nur noch zwei Punkte vor dem stark aufholenden Lokalrivalen Roter Stern Belgrad, nachdem man Mitte März bereits elf Punkte Vorsprung hatte. Schließlich kam es drei Spieltage vor Schluss zum alles entscheidenden Duell zwischen diesen beiden Mannschaften, das Partizan durch einen Freistoßtreffer von Miloš Jojić in der Nachspielzeit für sich entscheiden konnte. Die 25. Meisterschaft wurde schließlich am vorletzten Spieltag perfekt gemacht, als man beim Absteiger FK Smederevo mit 2:0 gewann. Für Partizan war es die sechste Meisterschaft in Serie und die 25. der Vereinsgeschichte. 2014 ging die Meisterschaft wieder nach Roter Stern. Der Verein konnte sich für die Gruppenphase der Europa League 2014/15 qualifizieren.

Stadion und Trainingsgelände[Bearbeiten]

Hauptartikel: Partizan-Stadion

Das Partizan-Stadion hatte eine große Tradition in Jugoslawien. Das Stadion wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut. Zuvor wurde genau an dieser Stelle häufig Fußball gespielt. Die Bauzeit begann 1946 und betrug drei Jahre. Am 9. Oktober 1949 wurde das erste Spiel ausgetragen, damals spielten Jugoslawien und Frankreich (1:1). Bis heute hat das Stadion zahlreiche Teams aus Europa begrüßt, dazu gehörten auch dutzende Nationalmannschaften. Früher lag die Kapazität bei 55.000. Da es 1998 nicht mehr dem europäischen Standard entsprach, wurde es umkonstruiert – heute fasst es 32.710 Zuschauer.

Das SC Partizan-Teleoptik, manchmal auch als SC Teleoptik bezeichnet, ist das Trainings- und Ausbildungszentrum des Vereins, auf dem sich zugleich auch das Fußballstadion des Farmteams Teleoptik Zemun befindet. Es liegt im Belgrader Stadtteil Zemun und gehört zu den Modernsten in Europa. Daher erhielt es den mittlerweile weit verbreiteten Beinamen Zemunelo, analog dem Milanello, das Trainingsgelände des AC Mailand.[6]

Fankultur[Bearbeiten]

Grobari

Die als Grobari (Die Totengräber) bekannten Anhänger Partizans unterstützen traditionell alle Vereine der Partizan-Familie. Im Jahr 1999 organisierten Teile der auf der Südtribüne ansässigen Fans eine Aufteilung in zwei verschiedene Gruppen. Der neu formierte Teil wurde fortan bekannt als Južni Front (Südfront) und distanzierte sich von den traditionellen Fans. 2005 kam es zur Wiedervereinigung der Fans unter dem Namen Grobari Jug, und nach dem zweimaligen Ausscheiden im Europapokal zum Boykott gegen den Fußballclub, der von zahlreichen Protestaktionen gegen die Vereinsspitze der Fußballabteilung begleitet wurde. Eine enge Fanfreundschaft verbindet Partizan Belgrad und PAOK Saloniki. Ein Slogan der Partizan Fans lautet Partizan Beograd – PAOK Saloniki, iste boje – ista vera, auf Deutsch: Partizan Belgrad – PAOK Saloniki, gleiche Farben – gleicher Glaube. Oft sind griechische Fans bei Fußballspielen, vor allem beim Lokalderby gegen Roter Stern, in Belgrad zu sehen, umgekehrt tauchen auch serbische Fans vor allem bei Basketballspielen auf. Andere befreundete Fanlager sind Anhänger von ZSKA Moskau und ZSKA Sofia.

Personen[Bearbeiten]

Aktueller Kader 2014/15[Bearbeiten]

Nr. Position Name
1 SerbienSerbien TW Živko Živković
3 MontenegroMontenegro AB Vladimir Volkov
4 SerbienSerbien AB Miroslav Vulićević
5 SerbienSerbien AB Nemanja Petrović
7 SerbienSerbien MF Predrag Luka
8 SerbienSerbien MF Darko Brašanac
9 SerbienSerbien ST Nemanja Kojić
10 ElfenbeinküsteElfenbeinküste ST Ismael Fofana
11 SerbienSerbien MF Nikola Ninković
12 SerbienSerbien TW Filip Kljajić
13 SerbienSerbien AB Lazar Ćirković
14 MontenegroMontenegro MF Petar Grbić
17 SerbienSerbien MF Andrija Živković
18 MontenegroMontenegro MF Nikola Drinčić
19 SerbienSerbien AB Branko Pauljević
Nr. Position Name
20 SerbienSerbien MF Saša Lukić
21 SerbienSerbien MF Saša Marković
22 SerbienSerbien MF Saša Ilić
23 SerbienSerbien AB Miroslav Bogosavac
25 SerbienSerbien TW Milan Lukač
27 SerbienSerbien ST Danko Lazović
28 SerbienSerbien MF Ivan Petrović
29 SerbienSerbien ST Nenad Marinković
30 SlowenienSlowenien AB Branko Ilić
32 SerbienSerbien ST Petar Škuletić
33 SerbienSerbien ST Ivan Šaponjić
35 SerbienSerbien AB Miladin Stevanović
36 SerbienSerbien AB Nikola Gulan
40 SerbienSerbien AB Miloš Ostojić
55 SerbienSerbien MF Danilo Pantić

Alle Trainer[Bearbeiten]

 
Name Jahre
Franjo Glaser 1945–1946
Illés Spitz 1946–1951
Antun Pogačnik 1952–1953
Illés Spitz 1953
Milovan Ćirić 1953–1954
Illés Spitz 1954–1955
Aleksandar Tomašević 1955–1956
Kiril Simonovski 1956–1957
Florijan Matekalo 1957
Géza Kalocsay 1957–1958
Illés Spitz 1958–1960
Stjepan Bobek 1960–1963
Kiril Simonovski 1963
Marko Valok 1963–1964
Florijan Matekalo / Aleksandar Atanacković 1964
Marko Valok 1965
Abdulah Gegić 1965–1967
Stevan Vilotić 1967
Stjepan Bobek 1967–1969
Stevan Vilotić 1969
Kiril Simonovski 1969–1970
Gojko Zec 1970–1971
Velibor Vasović 1971–1973
Mirko Damjanović 1973–1974
Tomislav Kaloperović 1974–1976
Jovan Miladinović 1976
Ante Mladinić 1977–1978
 
Name Jahre
Florijan Matekalo / Jovan Miladinović 1979
Josip Duvančić 1979–1980
Tomislav Kaloperović 1980–1982
Miloš Milutinović 1982–1984
Nenad Bjeković 1984–1987
Fahrudin Jusufi 1987–1988
Momčilo Vukotić 1988–1989
Ivan Golac 1989–1990
Nenad Bjeković 1990
Miloš Milutinović 1990–1991
Ivica Osim 1991–1992
Ljubiša Tumbaković 1992–1999
Miodrag Ješić 1999–2000
Ljubiša Tumbaković 2000–2002
Lothar Matthäus 2002–2003
Vladimir Vermezović 2004–2005
Jürgen Röber 2005–2006
Miodrag Ješić 2006–2007
Miroslav Đukić 2007
Slaviša Jokanović 2007–2009
Goran Stevanović 2009–2010
Aleksandar Stanojević 2010–2012
Avram Grant 2012
Vladimir Vermezović 2012–2013
Vuk Rašović 2013
Marko Nikolić 2013–

Alle Präsidenten[Bearbeiten]

 
Name Jahre
Ratko Vujović 1950
Bogdan Vujošević 1952–1956
Đuro Lončarević 1956–1958
Martin Dasović 1958–1962
Dimitrije Pisković 1962–1963
Ilija Radaković 1963–1965
Vladimir Dujić 1965–1967
Mića Lovrić 1967–1971
Milosav Prelić 1971–1973
Vesa Živković 1973–1974
 
Name Jahre
Predrag Gligorić 1974–1975
Nikola Lekić 1975–1979
Vlada Kostić 1979–1981
Miloš Ostojić 1981–1983
Dragan Papović 1983–1987
Zdravko Lončar 1987–1988
Ivan Ćurković 1989–2006
Nenad Popović 2006–2007
Tomislav Karadžić 2007–2008
Dragan Đurić 2008–present

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

alphabetisch sortiert

A – K

L – R

S – Z

Titel/Erfolge[Bearbeiten]

National[Bearbeiten]

Jugoslawische/Serbisch-montenegrinische/Serbische Meisterschaft: 25

  • 1947, 1949, 1961, 1962, 1963, 1965, 1976, 1978, 1983, 1986, 1987, 1993, 1994, 1996, 1997, 1999, 2002, 2003, 2005, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013

Jugoslawischer/Serbisch-montenegrinischer/Serbischer Pokalsieger: 12

  • 1947, 1952, 1954, 1957, 1989, 1992, 1994, 1998, 2001, 2008, 2009, 2011

Jugoslawisches/Serbisch-montenegrinisches/Serbisches Double: 5

  • 1947, 1994, 2008, 2009, 2011

Jugoslawischer/Serbisch-montenegrinischer/Serbischer Vizemeister: 16 1954, 1956, 1958, 1959, 1968, 1970, 1984, 1988, 1992, 1995, 2000, 2001, 2004, 2006, 2007, 2014

Jugoslawischer/Serbisch-montenegrinischer/Serbischer Pokalfinalist: 7

  • 1948, 1959, 1960, 1979, 1993, 1996, 1999

Jugoslawischer Supercup-Sieger (1)

  • 1989

International Erfolge[Bearbeiten]

Europapokal der Landesmeister:

Europapokal der Pokalsieger:

  • Viertelfinale 1990

UEFA-Pokal:

Mitropapokal: 1

  • 1978

Uhrencup: 1

  • 1989

Partizan im Europapokal[Bearbeiten]

Saison Heim Gast Ergebnis Bemerkungen
1955/56 Landesmeister Sporting Lissabon Partizan Belgrad 3:3 Erstes Europapokalspiel
Partizan Belgrad Sporting Lissabon 5:2  
Real Madrid Partizan Belgrad 4:0  
Partizan Belgrad Real Madrid 3:0  
1961/62 Landesmeister Sporting Lissabon Partizan Belgrad 1:1  
Partizan Belgrad Sporting Lissabon 2:0  
Partizan Belgrad Juventus Turin 1:2  
Juventus Turin Partizan Belgrad 5:0  
1962/63 Landesmeister Partizan Belgrad ZSKA Sofia 1:2  
ZSKA Sofia Partizan Belgrad 4:1  
1963/64 Landesmeister Partizan Belgrad Anorthosis Famagusta 3:0  
Anorthosis Famagusta Partizan Belgrad 1:3  
Jeunesse Esch Partizan Belgrad 2:1  
Partizan Belgrad Jeunesse Esch 6:2  
Partizan Belgrad Inter Mailand 0:2  
Inter Mailand Partizan Belgrad 2:1  
1965/66 Landesmeister Partizan Belgrad FC Nantes 2:0  
FC Nantes Partizan Belgrad 2:2  
Partizan Belgrad Werder Bremen 3:0 in Hamburg
Werder Bremen Partizan Belgrad 1:0  
Sparta Prag Partizan Belgrad 4:1  
Partizan Belgrad Sparta Prag 5:0  
Partizan Belgrad Manchester United 2:0  
Manchester United Partizan Belgrad 1:0  
Partizan Belgrad Real Madrid 1:2 Finale in Brüssel
1967/68 Messepokal Partizan Belgrad Lokomotive Plowdiw 5:1  
Lokomotive Plowdiw Partizan Belgrad 1:1  
Partizan Belgrad Leeds United 1:2  
Leeds United Partizan Belgrad 1:1  
1969/70 Messepokal Partizan Belgrad Újpest Budapest 2:1  
Újpest Budapest Partizan Belgrad 2:0  
1970/71 Messepokal Partizan Belgrad Dynamo Dresden 0:0  
Dynamo Dresden Partizan Belgrad 6:0  
1974/75 UEFA-Pokal Górnik Zabrze Partizan Belgrad 2:2  
Partizan Belgrad Górnik Zabrze 3:0  
Partizan Belgrad FC Portadown 5:0  
FC Portadown Partizan Belgrad 1:1  
Partizan Belgrad 1. FC Köln 1:0  
1. FC Köln Partizan Belgrad 5:1  
1976/77 Landesmeister Dinamo Kiew Partizan Belgrad 3:0  
Partizan Belgrad Dinamo Kiew 0:0  
1978/79 Landesmeister Partizan Belgrad Dynamo Dresden 2:0  
Dynamo Dresden Partizan Belgrad 2:0 5:4 n. E.  
1983/84 Landesmeister Partizan Belgrad Viking Stavanger 5:1  
Viking Stavanger Partizan Belgrad 0:0  
Dynamo Berlin Partizan Belgrad 2:0  
Partizan Belgrad Dynamo Berlin 1:0  
1984/85 UEFA-Pokal Rabat Ajax Partizan Belgrad 0:2  
Partizan Belgrad Rabat Ajax 2:0  
Queens Park Rangers Partizan Belgrad 6:2  
Partizan Belgrad Queens Park Rangers 4:0  
Videoton Székesfehérvár Partizan Belgrad 5:0  
Partizan Belgrad Videoton Székesfehérvár 2:0  
1985/86 UEFA-Pokal Portimonense SC Partizan Belgrad 1:0  
Partizan Belgrad Portimonense SC 4:0  
Partizan Belgrad FC Nantes 1:1  
FC Nantes Partizan Belgrad 4:0  
1986/87 UEFA-Pokal Borussia Mönchengladbach Partizan Belgrad 1:0  
Partizan Belgrad Borussia Mönchengladbach 1:3  
1987/88 UEFA-Pokal KS Flamurtari Vlora Partizan Belgrad 2:0  
Partizan Belgrad KS Flamurtari Vlora 2:1  
1988/89 UEFA-Pokal Partizan Belgrad Slawia Sofia 5:0  
Slawia Sofia Partizan Belgrad 0:5  
Partizan Belgrad AS Rom 4:2  
AS Rom Partizan Belgrad 2:0  
1989/90 Europapokal der Pokalsieger Partizan Belgrad Celtic Glasgow 2:1 in Mostar
Celtic Glasgow Partizan Belgrad 5:4  
FC Groningen Partizan Belgrad 4:3  
Partizan Belgrad FC Groningen 3:1  
Dinamo Bukarest Partizan Belgrad 2:1  
Partizan Belgrad Dinamo Bukarest 0:2 in Podgorica
1990/91 UEFA-Pokal Hibernians Paola Partizan Belgrad 0:3  
Partizan Belgrad Hibernians Paola 2:0  
Real Sociedad San Sebastián Partizan Belgrad 1:0  
Partizan Belgrad Real Sociedad San Sebastián 1:0 5:4 n. E.  
Inter Mailand Partizan Belgrad 3:0  
Partizan Belgrad Inter Mailand 1:1  
1991/92 UEFA-Pokal Sporting Gijón Partizan Belgrad 2:0  
Partizan Belgrad Sporting Gijón 2:0 2:3 n. E. in Istanbul
1996/97 UEFA-Pokal Maccabi Tel Aviv Partizan Belgrad 0:1  
Partizan Belgrad Maccabi Tel Aviv 3:1  
Partizan Belgrad FC Național Bukarest 0:0  
FC Național Bukarest Partizan Belgrad 1:0  
1997/98 Landesmeister Partizan Belgrad Croatia Zagreb 1:0  
Croatia Zagreb Partizan Belgrad 5:0  
1998/99 Pokalsieger Partizan Belgrad Dinamo Batumi 2:0  
Dinamo Batumi Partizan Belgrad 1:0  
Newcastle United Partizan Belgrad 2:1  
Partizan Belgrad Newcastle United 1:0  
Lazio Rom Partizan Belgrad 0:0  
Partizan Belgrad Lazio Rom 2:3  
1999/2000 Champions-League-Qualifikation Partizan Belgrad Flora Tallinn 6:0  
Flora Tallinn Partizan Belgrad 1:4  
Partizan Belgrad HNK Rijeka 3:1  
HNK Rijeka Partizan Belgrad 0:3  
Spartak Moskau Partizan Belgrad 2:0  
Partizan Belgrad Spartak Moskau 1:3  
1999/2000 UEFA-Pokal Partizan Belgrad Leeds United 1:3 in Heerenveen
Leeds United Partizan Belgrad 1:0  
2000/01 UEFA-Pokal Sliema Wanderers Partizan Belgrad 2:1  
Partizan Belgrad Sliema Wanderers 4:1  
Partizan Belgrad FC Porto 1:1  
FC Porto Partizan Belgrad 1:0  
2001/02 UEFA-Pokal FC Santa Coloma Partizan Belgrad 0:1  
Partizan Belgrad FC Santa Coloma 7:1  
Partizan Belgrad Rapid Wien 1:0  
Rapid Wien Partizan Belgrad 5:1  
2002/03 Champions-League-Qualifikation Hammarby IF Partizan Belgrad 1:1  
Partizan Belgrad Hammarby IF 4:0  
Partizan Belgrad FC Bayern München 0:3  
FC Bayern München Partizan Belgrad 3:1  
2002/03 UEFA-Pokal Sporting Lissabon Partizan Belgrad 1:3  
Partizan Belgrad Sporting Lissabon 1:3 3:3 n. V.  
Partizan Belgrad Slavia Prag 3:1  
Slavia Prag Partizan Belgrad 3:1 5:1 n. V.  
2003/04 Champions-League-Qualifikation Partizan Belgrad Djurgårdens IF 1:1  
Djurgårdens IF Partizan Belgrad 2:2  
Partizan Belgrad Newcastle United 0:1  
Newcastle United Partizan Belgrad 0:1 3:4 n. E.  
2003/04 Champions League Partizan Belgrad FC Porto 1:1  
Olympique Marseille Partizan Belgrad 3:0  
Real Madrid Partizan Belgrad 1:0  
Partizan Belgrad Real Madrid 0:0  
FC Porto Partizan Belgrad 2:1  
Partizan Belgrad Olympique Marseille 1:1  
2004/05 UEFA-Pokal Otelul Galati Partizan Belgrad 0:0 in Constanța
Partizan Belgrad Otelul Galati 1:0  
Partizan Belgrad Dinamo Bukarest 3:1  
Dinamo Bukarest Partizan Belgrad 0:0  
Partizan Belgrad Aigaleo AO Athen 4:0  
Lazio Rom Partizan Belgrad 2:2  
Partizan Belgrad FC Villarreal 1:1  
FC Middlesbrough Partizan Belgrad 3:0  
Partizan Belgrad Dnipro Dnipropetrowsk 2:2  
Dnipro Dnipropetrowsk Partizan Belgrad 0:1  
Partizan Belgrad ZSKA Moskau 1:1  
ZSKA Moskau Partizan Belgrad 2:0 in Krasnodar
2005/06 Champions-League-Qualifikation Partizan Belgrad Sheriff Tiraspol 1:0  
Sheriff Tiraspol Partizan Belgrad 0:1  
Artmedia Bratislava Partizan Belgrad 0:0  
Partizan Belgrad Artmedia Bratislava 0:0 3:4 n. E.  
2005/06 UEFA-Pokal Maccabi Petach-Tikva Partizan Belgrad 0:2 in Tel-Aviv
Partizan Belgrad Maccabi Petach-Tikva 2:5  
2006/07 UEFA-Pokal Partizan Belgrad NK Maribor 2:1  
NK Maribor Partizan Belgrad 1:1  
Partizan Belgrad FC Groningen 4:2  
FC Groningen Partizan Belgrad 1:0  
Partizan Belgrad AS Livorno 1:1  
Maccabi Haifa Partizan Belgrad 1:0 in Tel-Aviv
Partizan Belgrad AJ Auxerre 1:4  
Glasgow Rangers Partizan Belgrad 1:0  
2007/08 UEFA-Pokal HŠK Zrinjski Mostar Partizan Belgrad 1:6  
Partizan Belgrad HŠK Zrinjski Mostar 5:0 Partizan Belgrad disqualifiziert[7]
2008/09 Champions-League-Qualifikation Inter Baku Partizan Belgrad 1:1  
Partizan Belgrad Inter Baku 2:0  
Partizan Belgrad Fenerbahçe Istanbul 2:2  
Fenerbahçe Istanbul Partizan Belgrad 2:1  
2008/09 UEFA-Pokal FCU Politehnica Timișoara Partizan Belgrad 1:2  
Partizan Belgrad FCU Politehnica Timișoara 1:0  
Partizan Belgrad Sampdoria Genua 1:2  
VfB Stuttgart Partizan Belgrad 2:0  
Partizan Belgrad Standard Lüttich 0:1  
FC Sevilla Partizan Belgrad 3:0  
2009/10 Champions League Qualifikation Partizan Belgrad RSC Anderlecht 2:2  
RSC Anderlecht Partizan Belgrad 2:2 2:3 n. E.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: FK Partizan Belgrad – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Die Spielstatistik Newcastle United – Partizan Belgrad. Abgerufen am 14. August 2013.
  2. Partizan Belgrade in Champions League 2003/2004 fixture. Abgerufen am 14. August 2013.
  3. Spielbericht – Spielbericht ZSKA Moskau – FK Partizan Belgrad, 17.03.2005 – UEFA-Cup – transfermarkt.de. Abgerufen am 14. August 2013.
  4. Partizan Belgrad zum 24. Mal Meister. Abgerufen am 14. August 2013.
  5. RSC Anderlecht – Partizan Belgrad 2:3, Champions League Qualifikation, Saison 2010/11, 4.Spieltag – die letzten zehn Paarungen – kicker online. Abgerufen am 14. August 2013.
  6. SC Teleoptik (Serbisch)
  7. Nach Ausschreitungen von Belgrader Hooligans im Hinspiel am 19. Juli 2007 wurde Partizan Belgrad von der UEFA aus dem laufenden Wettbewerb ausgeschlossen, sowie zur Zahlung von 50.000 CHF Strafe verurteilt. Partizan legte Berufung ein, die aber von der UEFA-Disziplinarkommission abgelehnt wurde, sodass der HŠK Zrinjski Mostar den Platz von Partizan übernahm.