Raymundo Damasceno Assis

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Raymundo damasceno.jpg
Wappen

Raymundo Kardinal Damasceno Assis (* 15. Februar 1937 in Capela Nova, Brasilien) ist Erzbischof von Aparecida.

Leben[Bearbeiten]

1955 trat Damasceno Assis in das Priesterseminar von Mariana ein. Er begann 1961 ein Studium der Katholischen Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, welches er mit einer Promotion abschloss. 1965 ging Raymundo Damasceno Assis nach München, um sich im Fach Katechese weiter zu spezialisieren.

Am 19. März 1968 empfing Damasceno Assis das Sakrament der Priesterweihe. Er arbeitete im Büro des Priesterseminars und der Universität von Brasília, bevor er zum Generalvikar des Erzbistums Brasília ernannt worden war. Papst Paul VI. verlieh ihm am 18. August 1970 den Titel Kaplan Seiner Heiligkeit.[1]

Papst Johannes Paul II. ernannte ihn zum Titularbischof von Nova Petra und bestellte Raymundo Damasceno Assis am 18. Juni 1986 zum Weihbischof in Brasília. Die Bischofsweihe erfolgte am 15. September desselben Jahres durch José Kardinal Freire Falcão. Von 1995 bis 2003 war Raymundo Damasceno Assis zusätzlich Generalsekretär der Brasilianischen Bischofskonferenz. Am 28. Januar 2004 ernannte ihn Johannes Paul II. zum Erzbischof von Aparecida. Dieses Amt trat Damasceno Assis am 25. März desselben Jahres an.

Erzbischof Raymundo Damasceno Assis ist Mitglied des Päpstlichen Rates für die sozialen Kommunikationsmittel. Seit 2007 ist er Präsident der CELAM. Raymundo Damasceno Assis wurde am 23. September 2009 durch Papst Benedikt XVI. zum Mitglied der Zweiten Sonderversammlung der Bischofssynode für Afrika (4. bis 25. Oktober 2009) ernannt.[2] Am 8. Oktober 2009 wurde er zum Mitglied der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika berufen.[3]

Im feierlichen Konsistorium vom 20. November 2010 nahm ihn Papst Benedikt XVI. als Kardinalpriester mit der Titelkirche Immacolata al Tiburtino in das Kardinalskollegium auf.[4]

Raymundo Damasceno Assis ist seit Mai 2011 Vorsitzender der brasilianischen Bischofskonferenz und Nachfolger von Geraldo Lyrio Rocha.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Annuario Pontificio per l’anno 1982, Città del Vaticano 1982, S. 1753.
  2. Nomine nell’ambito della Seconda Assemblea Speciale per l’Africa del Sinodo dei Vescovi, in: Presseamt des Heiligen Stuhls: Tägliches Bulletin vom 23. September 2009.
  3. Nomine nella Pontificia Commissione per l’America Latina, in: Presseamt des Heiligen Stuhls: Tägliches Bulletin vom 8. Oktober 2009.
  4. Concistoro Ordinario Pubblico per la Creazione di ventiquattro nuovi Cardinali (Continuazione), in: Presseamt des Heiligen Stuhls: Tägliches Bulletin vom 20. November 2010.
  5. Radio Vatikan Brasilien: Neuer Präsident der Bischofskonferenz, in: Presseamt des Heiligen Stuhls: Tägliches Bulletin vom 10. Mai 2011.

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Aloísio Kardinal Lorscheider OFM Erzbischof von Aparecida
seit 2004