Römisch-katholische Kirche in Brasilien

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Die römisch-katholische Kathedrale von São Paulo

Die römisch-katholische Kirche in Brasilien ist Teil der weltweiten römisch-katholischen Kirche unter der geistlichen Führung des Papstes und der Kurie in Rom. Die brasilianische Kirche ist die größte Landeskirche innerhalb der römisch-katholischen Kirche.

Organisation[Bearbeiten]

Die brasilianische Kirche mit circa 140 Millionen Gläubigen ist in 41 Kirchenprovinzen mit 265 Diözesen beziehungsweise Territorialprälaturen aufgeteilt. Außerdem existiert in Brasilien eine Apostolische Administratur und ein Militärordinariat.

Der Katholikenanteil liegt bei circa 74 % der Gesamtbevölkerung.[1][2] In den letzten zwei Dekaden konnte eine relativ starke Abwanderung von Katholiken in Richtung protestantischer Freikirchen beobachtet werden.

Bischofskonferenz[Bearbeiten]

Die Brasilianische Bischofskonferenz (Conferência Nacional dos Bispos do Brasil, CNBB) ist die weltweit größte nationale Bischofskonferenz der katholischen Kirche. Vorsitzende waren zuletzt der Erzbischof von Mariana, Geraldo Lyrio Rocha, dem im Mai 2011 der Erzbischof von Aparecida, Raymundo Damasceno Kardinal Assis folgte.[3] Seit dem 20. April 2015 ist der Erzbischof von Brasília, Sérgio da Rocha Vorsitzender der Brasilianischen Bischofskonferenz.[4]

Erzbistümer und Kirchenprovinzen in Brasilien[Bearbeiten]

Kirchenprovinzen in Brasilien

Bedeutende Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística: Censo Demográfico 2000 (PDF; Portugiesisch; 12,17 MB)
  2. U.S. Department of State: International Religious Freedom Report 2005 - Brazil, (Englisch)
  3. Radio Vatikan Brasilien: Neuer Präsident der Bischofskonferenz, in: Presseamt des Heiligen Stuhls: Tägliches Bulletin vom 10. Mai 2011.
  4. Dom Sérgio da Rocha é eleito novo presidente da CNBB. In: Homepage. Brasilianische Bischofskonferenz, 21. April 2015, abgerufen am 6. Mai 2015 (portugiesisch).

Weblinks[Bearbeiten]