Rise Against

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Rise Against
Rise Against beim Wiley Open Air 2009
Rise Against beim Wiley Open Air 2009
Allgemeine Informationen
Genre(s) Melodic Hardcore, Punk, Hardcore-Punk
Gründung 1999 als Transistor Revolt
Website http://www.riseagainst.com
Gründungsmitglieder
Tim McIlrath
Gitarre, Gesang
Dan „Mr. Precision“ Wlekinski (bis 2001)
Bass, Gesang
Joe Principe
Toni Tintari (bis 2000)
Aktuelle Besetzung
Tim McIlrath
Joe Principe
Schlagzeug, Percussion
Brandon Barnes (seit 2000)
Leadgitarre, Hintergrundgesang
Zach Blair (seit 2007)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Todd Mohney (2001–2002)
Gitarre
Kevin White (2002)
Gitarre, Gesang
Chris Chasse (2003–2007)
Sänger Tim McIlrath und Schlagzeuger Brandon Barnes im Jahr 2010 auf einem Open-Air-Konzert in Mainz
Rise Against auf einem Konzert in New York im Jahr 2008

Rise Against ist eine US-amerikanische Punk/Hardcore-Band aus Chicago, Illinois. Die Gruppe ist bekannt für ihr politisches Engagement; viele Lieder haben weltanschauliche Themen als Inhalt. Insbesondere Tierrechte sind der Band wichtig: Alle Mitglieder sind Vegetarier. Außerdem unterstützen sie die Organisationen PETA[1][2] sowie Sea Shepherd.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde 1999 unter dem Namen „Transistor Revolt“ von Tim McIlrath, Toni Tintari sowie Joe Principe und Dan „Mr. Precision“ Wlekinski gegründet. Im Jahr 2000 veröffentlichten sie eine selbst produzierte Demoaufnahme, die ebenfalls den Namen Transistor Revolt trug. Ein Jahr später unterschrieben sie dann bei Fat Wreck Chords, um dort ihre ersten beiden Alben The Unraveling und Revolutions per Minute zu veröffentlichen. Mr. Precision verließ Rise Against im Jahr 2001 und wurde durch Todd Mohney ersetzt. Später wechselten sie zu Dreamworks Records und spielten ihr drittes Album Siren Song of the Counter Culture ein. Allerdings wurde Dreamworks Records von der Universal Music Group übernommen und schließlich fanden sich Rise Against bei Geffen Records wieder, einer Tochtergesellschaft der Universal Music Group, bei der sie im August 2004 Siren Song of the Counter Culture veröffentlichten. Kurz nachdem Rise Against bei Geffen Records unterschrieben hatte, verließ Mohney die Band und Chris Chasse nahm seinen Platz ein, der wiederum Anfang 2007 von Zach Blair ersetzt wurde. Bei Fat Wreck Chords erschien im August 2005 ein überarbeitetes Re-Release von The Unraveling. Am 4. Juli 2006 erschien das Album The Sufferer & the Witness wiederum bei Geffen Records. Das fünfte Album ist wie die beiden Alben Revolutions Per Minute und The Sufferer & the Witness von Bill Stevenson (Black Flag, Descendents) und Jason Livermore aufgenommen und produziert worden. Es wurde am 10. Oktober 2008[3] unter dem Namen Appeal to Reason veröffentlicht. Laut Zach Blair hat die Band mit den Aufnahmen zum neuen Album im September 2010 begonnen. Das Album mit dem Namen Endgame ist am 11. März 2011 in Deutschland erschienen. Am 18. Januar 2011 gab es die Premiere der neuen Single Help is on the way.[4] Am 14. Februar 2011 wurde auf der Plattform Soundcloud ein Teil der ersten Single Architects veröffentlicht, die seitdem auch verkauft wird.[5] Am 21. Juni 2011 wurde das Musikvideo zum Song Make it Stop (Septembers Children) veröffentlicht, welches die Problematik des Suizids von Jugendlichen Ende September 2010 aufgrund von Mobbing aufgreift.[6][7]

In der Folge vom 29. Februar 2012 hatte die Band bei TV total ihren ersten Fernsehauftritt weltweit. Entgegen der Ankündigung, dass die Band den Titel Satellite aus ihrem zu dem Zeitpunkt aktuellen Album Endgame spielen werde, trat Bandmitgründer Tim McIlrath - nach Angaben von Raab spontan - solo mit Swing Life Away auf.[8][9][10]

Am 6. September 2013 veröffentlichte die Band über Interscope Records mit Long forgotten Songs: B-Sides & Covers 2000-2013 eine Sammlung von 26 Single-B-Seiten, Sampler-Beiträgen und Cover-Songs.

Am 4.Juni 2014 kündigte die Band via einem in Facebook veröffentlichten Video ihr neues Album The Black Market an. [11] Die Single I Don't Wan't To Be Here Anymore wurde am 10. Juni veröffentlicht. Am 11. Juli folgte das Album The Black Market.

Diskografie[Bearbeiten]

Hauptartikel: Rise Against/Diskografie

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[12] Auszeichnungen
DE AT CH UK US
2001 The Unraveling
2003 Revolutions per Minute
2004 Siren Song of the Counter Culture 136
(18 Wo.)
US: Gold[13]
2006 The Sufferer & the Witness 77
(1 Wo.)
98
(1 Wo.)
75
(1 Wo.)
10
(27 Wo.)
US: Gold, DE: Gold [13] [14]
2008 Appeal to Reason 21
(6 Wo.)
44
(2 Wo.)
34
(3 Wo.)
68
(1 Wo.)
3
(62 Wo.)
US: Gold, DE: Gold [13] [14]
2011 Endgame 1
(13 Wo.)
12
(5 Wo.)
3
(11 Wo.)
27
(2 Wo.)
2
(19 Wo.)
DE: Gold [14]
2013 Long Forgotten Songs - B-Sides & Covers 7
(3 Wo.)
7
(3 Wo.)
33
(1 Wo.)
73
(1 Wo.)
19
(2 Wo.)
2014 The Black Market 1
(11 Wo.)
3
(9 Wo.)
5
(7 Wo.)
13
(… Wo.)
3
(… Wo.)

Zeitstrahl der Bandmitglieder[Bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.thinkvegan.net/?itemid=188 (nicht mehr erreichbar)
  2. Rise Against bei Peta2.com: [1]
  3. http://www.ultimate-guitar.com/news/online_downloads/rise_against_post_new_song.html
  4. http://www.rise-against.de/news/detail/article/162940/geben-albumtitel-bekannt/
  5. „Architects“ auf Soundcloud.com, zuletzt gesichtet am 26. Februar 2011
  6. Tyler Clementi Suicide Puts Bullying In Spotlight (auf englisch, aufgerufen am 17. Januar 2012)
  7. Rise Against's 'Make It Stop' Tackles Bullying, Suicide (auf englisch, aufgerufen am 17. Januar 2012)
  8. Vorschau | Woche vom 27. Februar bis 4. März, ProSieben (Aufgerufen am 29. Februar 2012)
  9. Ankündigung von Universal Music (29. Februar 2012)
  10. Tim McIlrath bei TV Total. Auf: prosieben.de. Abgerufen am 5. April 2012
  11. Facebookvideo - Neues Album The Black Market
  12. Chartquellen: DE AT CH UK US
  13. a b c RIAA Certifications
  14. a b c DE Auszeichnungen

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rise Against – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien