Robert Fisk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Robert Fisk während eines Vortrags an der Carleton Universität in Ottawa 2004

Robert Fisk (* 1946 in Maidstone, Kent) ist ein britischer Journalist, der gegenwärtig als Nah-Ost-Korrespondent für die britische Zeitung The Independent arbeitet. Er lebt seit über 25 Jahren in der libanesischen Hauptstadt Beirut.

Fisk, der von der New York Times als „der wohl berühmteste britische Auslandskorrespondent[1] bezeichnet wurde, berichtet seit mehr als 30 Jahren über viele Krisenregionen der Welt, wie z. B. den Nordirland-Konflikt, die portugiesische Nelkenrevolution, Afghanistan unter sowjetischer Besatzung und den Guerillakrieg mit den Taliban, den Bürgerkrieg im Libanon und die drei Golfkriege.

Fisk war der einzige ausländische Reporter, der 1982 Zeuge des Massakers von Hama wurde.[2]

Fisk ist einer der wenigen westlichen Journalisten, die mit Osama bin Laden Interviews führen konnten (drei Interviews zwischen 1993 und 1997).[3]

Sein Name wird in englischen Weblogs auch als Verb verwendet: Fisking bezeichnet dort einen Abschnitt, in dem ein Autor die Aussagen eines Gegners voll zitiert und Absatz für Absatz mit einer eigenen Stellungnahme versieht. Ursprünglich haben sich konservative amerikanische Blogger auf diese Weise mit den Artikeln Fisks auseinandergesetzt (der der amerikanischen Außenpolitik äußerst kritisch gegenübersteht).[4]

Werke [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Ethan Bronner: A Foreign Correspondent Who Does More Than Report. nytimes.com, 19. November 2005
  2. Ismael Quiades (2009): The Hamah Massacre - February 1982, Online Encyclopedia of Mass Violence, abrufbar online als html, zuletzt abgerufen am 28. August 2011
  3. Anti-Soviet warrior puts his army on the road to peace The Independent am 6. Dezember 1993
  4. Word detective, July 2003
  5. Beschreibung auf der Verlagsseite von Promedia, zuletzt abgerufen am 20. Februar 2012.

Weblinks [Bearbeiten]