Wallern an der Trattnach
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| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Oberösterreich | |
| Politischer Bezirk | Grieskirchen (GR) | |
| Fläche | 14,6 km² | |
| Koordinaten | 48° 14′ N, 13° 57′ O48.23166666666713.948611111111298Koordinaten: 48° 13′ 54″ N, 13° 56′ 55″ O | |
| Höhe | 298 m ü. A. | |
| Einwohner | 2877 (31. Dez. 2008) | |
| Bevölkerungsdichte | 197 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 4702 | |
| Vorwahl | 07249 | |
| Gemeindekennziffer | 4 08 32 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Marktplatz 1 4702 Wallern an der Trattnach |
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| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Franz Kieslinger (ÖVP) | |
| Gemeinderat (2003) (25 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Wallern an der Trattnach | ||
Wallern an der Trattnach ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel mit 2.905 Einwohnern. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Grieskirchen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Wallern an der Trattnach liegt auf 298 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,2 km, von West nach Ost 4,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 14,7 km². 10,2 % der Fläche sind bewaldet, 76,2% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.
Ortsteile der Gemeinde sind: Bergern, Breitwiesen, Edlgassen, Furth, Grub, Haag, Hilling, Holz, Holzhäuser, Hungerberg, Kitzing, Mauer, Müllerberg, Parzham, Uttenthal, Wallern an der Trattnach, Weghof, Winkeln.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: Gespalten; links in Grün ein goldenes Eichenblatt, rechts gespalten von Gold und Rot mit einem anstoßenden Tatzenkreuz in gewechselten Farben. Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb-Grün.
Das in gewechselten Farben wiedergegebene Tatzenkreuz vertritt das Stift St. Florian, das die schon im Jahre 815 bezeugte Kirche von Wallern 1151 übernommen hat, kann aber auch als Sinnbild für das Wirken der katholischen und der evangelischen Pfarrgemeinde in ökumenischem Geist gelten. Das Eichenblatt soll den Ortsnamen ("bei den Leuten am Walde") symbolisieren.
[Bearbeiten] Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung von Wallern geht auf das Jahr 815 zurück. In diesem Jahr schenkt der Priester Engilger seine Kirche Adwaldi an dem Flusse Dratihaha an den Bischof Hatto von Passau. Die Engilger-Statue vor der Pfarrkirche erinnert an diese Schenkung. Das erste "h" von "Dratihaha" in der Handschrift ist offenbar ein Schreibfehler; korrekt müsste der Name "Dratinaha" lauten - gesprochen "Dratin-acha", der "Drat(i)n-bach".
Seit dem Jahr 1411 gehört die Pfarre zum Stift St. Florian. Im 16. Jahrhundert war der evangelische Glauben stark verbreitet, der auch nach der Gegenreformation weiterlebte. Nach der Erlassung des Toleranzpatentes 1781 wurde ein Bethaus errichtet. In den Jahren 1851/52 erfolgte die Errichtung der evangelischen Kirche, die den Namen Dreieinigkeitskirche trägt.
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist seit 29. Jänner 2008 Franz Kieslinger von der ÖVP Wallern. Er wurde vom Gemeinderat ohne Gegenstimme zum neuen Ortschef von Wallern an der Trattnach gewählt, nachdem ÖkR Friedrich Schlager nach 35 Jahren aktiver Gemeindepolitik, davon 18 Jahre als Bürgermeister, sein Amt zurückgelegt hat.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 2.618 Einwohner, 2001 dann 2.874 Einwohner.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
- Marktgemeinde Pressig, im Bundesland Bayern in Deutschland
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Museen
Heimatmuseum Wallern: Bäuerliche Wohnkultur und Arbeitsgeräte sind der thematische Schwerpunkt des Museums. Auch eine Kopie der Urkunde über die erste Erwähnung des Ortes im Jahre 815 ist ausgestellt.
[Bearbeiten] Trattnachtal-Lehrpfad
Am 2 km langen Trattnachtal-Lehrpfad werden auf 22 Schautafeln ökologische Zusammenhänge erläutert und die Tier- und Pflanzenwelt der Region vorgestellt.
[Bearbeiten] Weblinks
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