Sankt Marien

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Gemeinde Sankt Marien. Für Kirchen mit dem Namen Sankt Marien siehe Marienkirche.
Sankt Marien
Wappen von Sankt Marien
Sankt Marien (Österreich)
Sankt Marien
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Linz-Land
Kfz-Kennzeichen: LL
Fläche: 37,59 km²
Koordinaten: 48° 9′ N, 14° 17′ O48.14638888888914.275555555556338Koordinaten: 48° 8′ 47″ N, 14° 16′ 32″ O
Höhe: 338 m ü. A.
Einwohner: 4.616 (1. Jän. 2011)
Bevölkerungsdichte: 122,8 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4502
Vorwahl: 07227
Gemeindekennziffer: 4 10 20
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Marien 1
4502 St. Marien
Website: www.st-marien.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Helmut Templ (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(25 Mitglieder)
17 ÖVP,
6 SPÖ, 2 FPÖ
Lage der Gemeinde Sankt Marien im Bezirk Linz-Land
Ansfelden Asten Eggendorf im Traunkreis Enns Hargelsberg Hofkirchen im Traunkreis Hörsching Kematen an der Krems Kirchberg-Thening Kronstorf Leonding Neuhofen an der Krems Niederneukirchen Oftering Pasching Piberbach Pucking Sankt Florian (Linz-Land) Sankt Marien Traun (Stadt) Wilhering Allhaming Linz OberösterreichLage der Gemeinde Sankt Marien im Bezirk Linz-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Blick auf Sankt Marien aus Richtung Süd-West
Blick auf Sankt Marien aus Richtung Süd-West
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Sankt Marien ist eine Gemeinde in Oberösterreich, Bezirk Linz-Land mit 4616 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011). Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Traun.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Sankt Marien liegt auf 338 m ü. A. Höhe im oberösterreichischen Zentralraum. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8 km, von West nach Ost 9 km. Die Gesamtfläche beträgt 37,6 km². 10,9 Prozent der Fläche sind bewaldet, 80,3 Prozent der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt. Sankt Marien ist flächenmäßig gesehen die zweitgrößte Gemeinde im Bezirk Linz Land, die Besiedlungsdichte liegt bei rund 122 Menschen pro km².

[Bearbeiten] Ortsteile der Gemeinde

Grub, Kimmersdorf (KG), Kurzenkirchen (KG), Nöstlbach (KG), Kebeldorf, Niederschöfring, Oberndorf (KG), Oberschöfring, Pachersdorf, Pichlwang (KG), Sankt Marien, Stein, Thal, Tiestling (KG) und Weichstetten (KG).

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Das Ortsgebiet grenzt im Norden an die Stadt Ansfelden, im Osten an Sankt Florian, Niederneukirchen und Hofkirchen im Traunkreis im Süden an Wolfern und Schiedlberg und im Westen an Piberbach und Neuhofen an der Krems.
(KG = Katastralgemeinde).

[Bearbeiten] Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: Von Gold und Rot gespalten mit einem Doppelsparren bis zum Schildhaupt in gewechselten Farben. Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb-Rot

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1318, die geschichtlichen Spuren sind bis ins 9. Jahrhundert nach Christus zurückverfolgbar. Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 25 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2009 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

Bürgermeister ist Helmut Templ von der ÖVP.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 3360 Einwohner, 2001 dann 4144 Einwohner. Anfang 2007 lebten in St. Marien 4550 Menschen.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Marien

[Bearbeiten] Bauwerke

Barackenkirche im Ortsteil Nöstlbach

In der Katastralgemeinde und Ortschaft Nöstlbach befindet sich die Barackenkirche Nöstlbach, die letzte als solche genutzte Barackenkirche Österreichs, eine Filialkirche der röm.-kath. Pfarre St. Marien. Sie wurde 1963 aufgestellt und im Jahr 2000 renoviert.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

St. Marien ist verkehrstechnisch von Südwesten (Piberbach) nach Nordosten (St. Florian) durch die Landesstraßen 1369, 1373 und 1374 erschlossen. Die Ortsteile Nöstlbach, St. Marien und Weichstetten sind von Nordwest nach Südost durch die Landesstraßen 1374, 1373, 1377 und 1378 miteinander verbunden. Die Landesstraße 1375 tangiert das Gemeindegebiet von St. Marien im Kremstal und verbindet die Stadt Ansfelden mit Neuhofen an der Krems, wobei sie an der Ortschaft Nöstlbach vorbeiführt. An dieser Landesstraße liegt auch das Gewerbebaugebiet Nöstlbach.

Im Ortsteil Nöstlbach liegt die Bahnhaltestelle "Nöstlbach - St. Marien" der Pyhrnbahn, wo im Stundentakt Züge in Richtung Linz und Kirchdorf an der Krems fahren.

[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen

[Bearbeiten] Bildung

Im Gemeindegebiet von St. Marien befinden sich die Volksschule Weichstetten und die Volksschule St. Marien. Für die Eltern von Kindern ab drei Jahren stehen drei Kindergärten zur Auswahl: Der Pfarrcaritaskindergarten St. Marien, der Pfarrcaritaskindergarten St. Theresa in Nöstlbach und der Pfarrcaritaskindergarten Weichstetten. In St. Marien selbst und in Weichstetten gibt es einen Hort, wo die Kinder nachmittags betreut werden können.

Den Gemeindebürgern und Gemeindebürgerinnen bietet eine Bibliothek in der Ortschaft St. Marien eine Auswahl an verschiedenen Medien an.


[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Sankt Marien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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