Steffen Popp

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Steffen Popp beim Erlanger Poetenfest 2013

Steffen Popp (* 18. Juli 1978 in Greifswald) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Steffen Popp wuchs in Dresden auf und besuchte dort eine naturwissenschaftliche Spezialschule. Er studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, später Literaturwissenschaft und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Gedichtbände Wie Alpen, Kolonie Zur Sonne und Dickicht mit Reden und Augen erhielten große Resonanz in der Kritik; sein Roman Ohrenberg oder der Weg dorthin wurde mehrfach ausgezeichnet und für den Deutschen Buchpreis nominiert. Er übersetzte u.a. Gedichte der US-amerikanischen Lyriker Christian Hawkey und Ben Lerner. Gedichte von Steffen Popp erscheinen regelmäßig in der FAZ, sind in zahlreiche Sprachen übersetzt und in maßgeblichen Anthologien vertreten.

Steffen Popp lebt in Berlin.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten]

Einzeltitel
Übersetzungen
  • Ben Lerner: Die Lichtenbergfiguren, Gedichte Englisch-Deutsch, aus dem am. Englisch von Steffen Popp, luxbooks, Wiesbaden 2011. ISBN 978-3-939557-42-5
  • Christian Hawkey: Reisen in Ziegengeschwindigkeit, Gedichte Englisch-Deutsch, aus dem am. Englisch von Steffen Popp u. Uljana Wolf, kookbooks, Idstein 2008. ISBN 978-3-937445-30-4
  • Gedichte von István Kemény, in: istván kemény: nützliche ruinen, Gutleut Verlag, Frankfurt am Main & Weimar 2007. ISBN 978-3-936826-63-0
Herausgaben
In Anthologien und Zeitschriften (Auswahl)
  • Zug zu den Quellen, Romanauszug, in: BELLA triste Nr. 23, Hildesheim 2009.
  • Thomas Geiger (Hg.), Laute Verse. Gedichte aus der Gegenwart, dtv, München 2009. ISBN 978-3-423-24692-7
  • Poesie als Lebensform, Essay, in: BELLA triste Nr. 18, Hildesheim 2007. [1]
  • Jan Wagner u. Björn Kuhligk (Hg.), Lyrik von jetzt, DuMont Literaturverlag, Köln 2003. ISBN 3-8321-7852-X
  • Gespräche mit Eckermann, Erzählung, in: BELLA triste Nr. 6, Hildesheim 2003.
  • Abschied vom Ufer, Erzählung, in: Katja Lange-Müller (Hg.), Vom Fisch bespuckt, Kiepenheuer& Witsch, Köln 2002. ISBN 3462030736

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Peter-Huchel-Preis 2014. SWR, abgerufen am 2. Februar 2014.
  2. Auszeichnung für ein Meisterstück moderner Sonett-Kunst. Stadt Münster, abgerufen am 5. April 2011.