Stephan Wahl

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Monsignore Stephan Wahl (* 28. Mai 1960 in Bonn) ist katholischer Priester, „ARD-Wort-zum-Sonntag“-Sprecher und war Direktor des Bereichs „Kommunikation und Medien“ im Generalvikariat im Bistum Trier.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Stephan Wahl

Monsignore Stephan Wahl stammt aus dem Rheinland: Er wurde am 28. Mai 1960 in Bonn geboren und wuchs in Remagen-Kripp auf. Nach seinem Abitur am Aloisiuskolleg Bonn-Bad Godesberg studierte er katholische Theologie und Philosophie in Trier, München und absolvierte in Jerusalem das Ökumenische Studienjahr Pro Memoria an der Dormitio-Abtei.

Dem Studienabschluss 1985 folgte ein Jahr als Präfekt im Internat des Bonner Jesuitenkollegs, bevor Wahl 1987 zum Diakon geweiht wurde und an die Basilika St. Paulin in Trier wechselte. 1988 wurde er im Hohen Dom zum Priester geweiht und war anschließend drei Jahre Kaplan im Pfarrbezirk Adenau in der Eifel. Er begann, Verkündigungsbeiträge für Radio und Fernsehen zu realisieren – z. B. für die Sendungen So gesehen (SAT 1), Pfarrer im Frühstücksfernsehen (RTL) oder Kunst und Botschaft (RTL). Von 1991 bis 1995 wirkte Wahl als Schulpfarrer an der Alfred-Delp-Schule in Hargesheim und als Pfarrer in der Gemeinde St. Nikolaus in Bad Kreuznach.

Bevor er 1996 mit der Arbeit als Pfarrer bei der Katholischen Rundfunkarbeit des Bistums Trier begann, absolvierte er eine Zusatzausbildung als Hörfunk- und Fernsehjournalist beim Saarländischen Rundfunk (Volontariat) und beim Institut zur Förderung des publizistischen Nachwuchses (ifp). SWR und SR waren seitdem Schwerpunkte seiner Arbeit als „Wanderprediger im Mediendschungel“. Zusätzlich übernahm er einen Seelsorgeauftrag in den Gemeinden des Pfarrbezirks Auersmacher, später in der Stadtseelsorge an der Basilika St. Johann in Saarbrücken. Von 1999 bis 2011 war Wahl Sprecher der ARD Sendung Das Wort zum Sonntag[1] und erhielt den bislang einzigen Fernsehpreis für ein Wort zum Sonntag, den „Goldenen Gong“.

Bischof Dr. Reinhard Marx berief Wahl 2003 in die Trierer Bistumsleitung und ernannte ihn zum Leiter der Hauptabteilung „Kommunikation, Bildung, Medien und sozialpastorale Dienste“ im Bischöflichen Generalvikariat. Am 9. November 2004 wurde er zusätzlich zum Domvikar am Hohen Dom zu Trier ernannt. Ostern 2006 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Monsignore (Päpstlicher Ehrenkaplan). Seit der Neustrukturierung des Bischöflichen Generalvikariats im November 2006 leitet Wahl als einer der sechs Direktoren den neuen Strategiebereich „Kommunikation und Medien“.

Zum 31. Juli 2012 entließ Bischof Dr. Stephan Ackermann Stephan Wahl auf dessen eigenen Wunsch („Ich habe das Amt von Anfang an auf Zeit übernommen“ - „Mein Job ist jetzt getan“) aus seinem Amt als Direktor des Bereichs Kommunikation und Medien. Nach einer Auszeit wird er 2013 neue Aufgaben - unter anderem in der Pastoral - in Angriff nehmen.

Stephan Wahl ist Mitglied des Rundfunkrats des SüdwestRundfunks (SWR) sowie Mitglied des ARD Programmbeirats.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • An Hecken und Zäunen. Worte zum Sonntag. Herder, Freiburg 2004
  • Aljoscha. Geschichten von Gottes kleinem Lieblingsengel. beerenverlag, Frankfurt 2002
  • Reiß die Himmel auf… Herder, Freiburg 2003
  • Wahlbekanntschaften. Gespräche von Stephan Wahl mit Menschen aus Showbusiness, Politik und Gesellschaft (hrsg. von Norbert Sommer), Wichern, Berlin 2002
  • Für alle, die den Himmel in sich tragen. Fürbitten zu den Sonn- und Festtagen im Lesejahr A. Echter, Würzburg 2004
  • Für alle, die uns Mitmensch und Engel sind. Fürbitten zu den Sonn- und Festtagen im Lesejahr B. Echter. Würzburg 2002
  • Für alle, deren Herz verwundet ist. Fürbitten zu den Sonn- und Festtagen im Lesejahr C. Echter, Würzburg 2003

Weblinks[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. Sendeschluss für Trierer Fernsehpfarrer Wahl, abgerufen am 29. Juni 2011
  1. Der Auftrag ist erfüllt“ - Bischöflicher Pressedienst zum Amts-Ende als Direktor des Bereichs Kommunikation und Medien im Bischöflichen Generalvikariat Trier - Juli 2012