Tannenbaummast

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tannenbaummast einer 220-kV-Leitung bei Aichschieß

Der Tannenbaummast ist ein Freileitungsmast für die Anordnung von Leiterseilen in drei Ebenen (Dreiebenenanordnung), bei dem die unterste Traverse eine größere Spannweite hat als die mittlere und diese eine größere besitzt als die obere.

Tannenbaummasten für Freileitungen mit zwei Drehstromkreisen (also insgesamt 6 Leiterseilen) tragen an den Enden jeder Traverse ein Leiterseil. Bei vier Drehstromkreisen (12 Leiterseilen) tragen auf jeder Seite die oberen beiden Traversen zusammen einen Drehstromkreis (entsprechend der Beseilung beim Donaumast). Der jeweils zweite Drehstromkreis pro Seite wird dann von der untersten Traverse getragen.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlesungsskript Hochspannungstechnologie FS09, Teil Apparate II ETH Zürich (PDF-Datei, abgerufen am 13. Februar 2011; 9,5 MB), insbesondere Folie 9