Gresten

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Gresten
Wappen von Gresten
Gresten (Österreich)
Gresten
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Scheibbs
Kfz-Kennzeichen: SB
Fläche: 3,84 km²
Koordinaten: 47° 59′ N, 15° 1′ O47.98333333333315.016666666667407Koordinaten: 47° 59′ 0″ N, 15° 1′ 0″ O
Höhe: 407 m ü. A.
Einwohner: 1.946 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 507 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3264
Vorwahl: 07487
Gemeindekennziffer: 3 20 03
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Badgasse 1
3264 Gresten
Website: www.gresten.gv.at
Politik
Bürgermeister: Wolfgang Fahrnberger (SPÖ)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
10 SPÖ, 9 ÖVP
Lage der Marktgemeinde Gresten im Bezirk Scheibbs
Gaming Göstling an der Ybbs Gresten Gresten-Land Lunz am See Oberndorf an der Melk Puchenstuben Purgstall an der Erlauf Randegg Reinsberg (Niederösterreich) Scheibbs St. Anton an der Jeßnitz St. Georgen an der Leys Steinakirchen am Forst Wang Wieselburg Wieselburg-Land Wolfpassing NiederösterreichLage der Gemeinde Gresten im Bezirk Scheibbs (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Gresten ist eine Marktgemeinde mit 1946 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Scheibbs in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten]

Gresten liegt im Mostviertel in der niederösterreichischen Eisenwurzen im Tal der Kleinen Erlauf 25 km flussaufwärts von Wieselburg. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 3,82 Quadratkilometer. 20,2 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Gresten (1709)
  • Ybbsbachamt (257)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Gresten und Ybbsbachamt.

Geschichte[Bearbeiten]

Gresten

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Der Ort entstand um 1200 um die heutige Pfarrkirche St. Nikolaus. 1277 wird der Ort erstmals als Markt bezeichnet. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

1924 wurde in Gresten von der Stadt Wien ein Umspannwerk errichtet, in dem die von den Kraftwerken Opponitz und Gaming (Niederösterreich) und vom Speicherkraftwerk Partenstein (Oberösterreich) kommenden Elektrizitätsleitungen vereint und weiter nach Wien geführt werden.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1.946 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1.889 Einwohner, 1981 1.823 und im Jahr 1971 1.639 Einwohner.

Politik[Bearbeiten]

  • Bürgermeister der Marktgemeinde ist Wolfgang Fahrnberger, Amtsleiterin ist Hermine Hofner.
  • Im Marktgemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl vom 14. März 2010 bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung: Liste SPÖ zehn, Liste ÖVP neun, andere keine Sitze.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gresten

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Bahnhof Gresten

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 110, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 19.

Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 888. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,32 Prozent.

Größter Arbeitgeber des Ortes ist die metallverarbeitende Industrie.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gresten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien