Telemachos

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Marmorstatue des Telemachos von Ludwig Cauer (1902)

Telemachos (griech. Τηλέμαχος „Kämpfer in der Ferne“), auch: Telemach, ist im altgriechischen Mythos der Sohn des Odysseus und der Penelope.

Mythische Lebensgeschichte[Bearbeiten]

Telemachos war bei der Abreise seines Vaters Odysseus zum Trojanischen Krieg noch ein Kind. Herangewachsen erhielt er von Athene, die ihm während seiner Jugend in der Gestalt des Mentor zur Seite stand, den Rat, bei Nestor in Pylos und Menelaos in Sparta Erkundigungen über seinen Vater einzuziehen. An letzterem Ort erfuhr er, dass Odysseus noch lebt. Nach Hause zurückgekehrt, traf er bei dem Schweinehirten Eumaios seinen von Athene in einen Bettler verwandelten Vater. Dieser gab sich ihm zu erkennen, und Telemachos stand ihm hierauf bei der Tötung der Freier um Penelope bei.

Seine spätere Geschichte wird verschieden erzählt. In einer Version wird er nach dem Tod des Odysseus von seinem Halbbruder Telegonos nach Aiaia entführt, wo ihn Kirke zum Mann nimmt und ihm die Unsterblichkeit schenkt. (vgl. Telegonos).

Telemachos als Gegenstand von Musik, Theater, Malerei und Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Telemach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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