Angelika Kauffmann

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Angelika Kauffmann RA (eigentlich Maria Anna Angelica Catharina Kauffmann) (* 30. Oktober 1741 in Chur, Freistaat Drei Bünde; † 5. November 1807 in Rom) war eine schweizerisch-österreichische Malerin des Klassizismus.

Selbstporträt von 1784, Neue Pinakothek, München

Biografie[Bearbeiten]

Kindheit und Jugend[Bearbeiten]

Angelika Kauffmann: Selbstporträt als Sängerin mit Notenblatt, 1753
Geburtshaus Angelika Kauffmanns

Angelika Kauffmann wurde 1741 als Tochter des Porträt- und Freskenmalers Joseph Johann Kauffmann und seiner Frau, der Hebamme Cleophea Lutz, in der Reichsgasse 57 der Gotteshausbund-Stadt Chur, wo ihr Vater zu diesem Zeitpunkt am bischöflichen Schloss arbeitete, geboren. Im Jahr 1752 zog die Familie nach Como, wo die größten Auftraggeber des Vaters – als auch später Angelika Kauffmanns – schließlich die Grafen von Salis wurden. Das Mädchen wuchs am Comer See auf, galt mit sechs Jahren bereits als zeichnerisches Wunderkind und wurde von ihrem Vater und verschiedenen Lehrern in Como und Mailand in Malerei und Musik unterrichtet, da es für Mädchen keine reguläre Schulbildung gab. So brachte ihr der Vater Lesen und Schreiben bei, und die Mutter unterrichtete sie in Sprachen, zuerst Deutsch und Italienisch, dann Englisch und Französisch.

Mit ihrem fast vollendeten zwölften Lebensjahr im Jahr 1753 malte sie ihr erstes Selbstbildnis, nachdem sie der Vater in Malerei unterwiesen hatte. Angelika Kauffmann selbst beschrieb ihre Jugendzeit als durch herrliche Paläste, schöne Villen, elegante Boote und prächtige Theater geprägt. Von 1754 bis 1757 reiste die Familie nach Italien, wo sie sich in Mailand, auf dem Sitz eines österreichischen Generalgouverneurs, am Hof des Herzogs Modena d'Este aufhielten.

Angelika Kauffmanns Bildnis des Vaters Joseph Johann Kauffmann, um 1761–1764.

Nach dem Tod der Mutter am 1. März 1757 in Mailand zog sie mit ihrem Vater ins väterliche Haus nach Schwarzenberg im Bregenzerwald. Dort entstanden weitere Jugendwerke. Nach einem verheerenden Brand in der örtlichen Kirche übernahm ihr Vater die innere Neugestaltung des wieder aufgebauten Gotteshauses. Angelika malte dreizehn Halbfiguren der Apostel nach den Vorlagen von Giovanni Battista Piazzetta und spendete mit ihrer Kunst zu einem späteren Zeitpunkt auch noch das Bild des Hochaltars. Die Fresken blieben ihr einziges Werk auf dem Gebiet der Wandmalerei.

Karriere[Bearbeiten]

Bildnis David Garrick, 1764, Stamford, Burghley House

In den Jahren 1757–1759 führten sie Auftragsreisen nach Meersburg und Tettnang, bei denen sie neben anderen den Fürstbischof von Konstanz, Franz Konrad von Rodt, sowie Mitglieder der gräflichen Familie von Montfort porträtierte. In der ihr zunächst ungewohnten Umgebung entwickelte sie sich weiter, ehe sie 1760 mit dem Vater wieder nach Italien aufbrach, um dort die Kunst der Antike und der Renaissance zu studieren. Unterwegs verdienten sie sich das Reisegeld, indem sie in Graubünden und im Veltlin Einheimische porträtierten.

In den Jahren 1760–1762 hielt sie sich für längere Zeit mit dem Vater in Mailand, Modena und Parma auf. Am 9. Juni 1762 erreichten sie Florenz. Am 5. Oktober wurde Kauffmann zum Ehrenmitglied der Accademia Clementina di Bologna gewählt und fünf Tage später erhielt sie das Diplom der Accademia del Disegno. Ab Januar 1763 war sie mit ihrem Vater in Rom ansässig, wo sie bis 1766 blieb. Dort malte sie zahlreiche Zeitgenossen. Schlagartig bekannt wurde sie 1764 mit dem Bildnis des Begründers der modernen Kunstwissenschaften und der Klassischen Archäologie Johann Joachim Winckelmann .

Vom 6. Juli 1763 bis zum 12. April 1764 besuchten sie Neapel und Ischia, wo Angelika Kauffmann im Palzazzo Capodimonte einige Kopien anfertigen durfte und sich anschließend beim König von Neapel für die Erlaubnis bedankte. Dann spezialisierte sie sich auf Porträts berühmter Italienreisender, vorwiegend Engländer. Das Bildnis des bekannten Schauspielers David Garrick gelang ihr so gut, dass es ihr Vater nach London zur Ausstellung der Society of Artists schickte. Dieses Werk machte sie auch in England berühmt. Mit ihrem Aufnahmestück „Die Hoffnung“ wurde Kauffmann am 5. Mai 1765 Mitglied der Accademia di San Luca in Rom. Am 1. Juli 1765 reisten sie über Bologna nach Venedig.

Auf Empfehlung einer Lady Wentworth übersiedelten Vater und Tochter im Frühjahr 1766 von Italien nach London, wo sie am 22. Juni ankamen und sich vorübergehend in einer Wohnung in der Suffolk Street in Charing Cross einrichteten. Kauffmann besuchte dort unter anderem am 30. Juni den berühmten englischen Maler Joshua Reynolds in seinem Atelier. Am 20. Oktober 1766 porträtierte sie ihn schließlich auf Leinwand. Seinen Heiratsantrag soll sie abgelehnt haben, er förderte aber dennoch weiter ihre Karriere in England. Kauffmann und Reynolds porträtierten sich gegenseitig, Kauffmanns Reynolds-Bildnis ist neben drei anderen ihrer Werke im Saltram House in Plympton bei Plymouth zu sehen.

Am 22. November 1767 heiratete Kauffmann den angeblichen schwedischen Grafen Frederick de Horn. Diese kurze erste Ehe verlief für sie unglücklich. Horn, der als Heiratsschwindler betrachtet werden muss, verschwand plötzlich mit all ihren Ersparnissen. Am 10. Februar 1768 wurde ihre Ehe durch ein Gericht der anglikanischen Staatskirche für ungültig erklärt.

Kauffmann war neben Mary Moser die einzige Frau unter den 34 vom König ernannten Gründungsmitgliedern der Royal Academy (1768).[1] Fortan stellte sie ihre Bilder immer wieder in den Räumlichkeiten der Academy in London aus. Als die Royal Academy nach Somerset House übersiedelte, durfte sie dort vier ovale allegorische Deckengemälde gestalten.

Kauffmanns zweiter, auf Wunsch des Vaters gewählter Ehemann war der erheblich ältere venezianische Maler Antonio Zucchi (1726–1795), den sie im Juli 1781 in London heiratete und der in der Folge auch als ihr „Manager“ fungierte. Kurz darauf reiste das frischvermählte Paar mit Kauffmanns Vater nach Flandern, Schwarzenberg, Verona und Padua und erreichte im Oktober Venedig. Im Januar 1782 starb Kauffmanns Vater.

Im November selben Jahres richtete sich das Ehepaar ein Haus und Atelier bei Santa Trinità dei Monti auf dem Pincio in Rom ein. Das frühere Haus des Malers Anton Raphael Mengs in der Via Sistina 72 wurde zum Treffpunkt der Künstler der Stadt, aber auch der Hocharistokratie. Kaiser Joseph II. war dort zu Gast, der bayerische Kronprinz, Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach, Johann Wolfgang von Goethe (1787) und Johann Gottfried Herder (1788/1789). Letzterer nannte Kauffmann die „kultivierteste Frau Europas“. Eine enge Freundschaft verband sie mit dem Kunstagenten Johann Friedrich Reiffenstein (1719–1793) bis zu dessen Tod.

Im Jahr 1792 malte Kauffmann ihr wohl wichtigstes Selbstporträt, das Selbstbildnis am Scheideweg zwischen Musik und Malerei, das heute im Moskauer Puschkin-Museum zu sehen ist. 1795 starb Antonio Zucchi, und in der Folge lebte sie zurückgezogener. In ihrer Malerei widmete sie sich immer häufiger religiösen Themen. Von einer schweren Erkrankung 1802 konnte sie sich nie mehr richtig erholen. Angelika Kauffmann starb am 5. November 1807 und wurde in der Kirche Sant'Andrea delle Fratte bestattet.

Goethe[Bearbeiten]

Goethe lernte Angelika Kauffmann in ihren Blütejahren kennen und schätzen. Er las ihr die eben vollendete neue Fassung der Iphigenie vor und freute sich über ihre positive Meinung. Kauffmann fertigte Illustrationen für das Schauspiel an. Goethe revanchierte sich mit einer Werkausgabe.

In seiner Farbenlehre berichtete Goethe von seinen Diskussionen mit Angelika Kauffmann und lobte ihre Experimentierfreudigkeit. Zur Unterstützung ihrer Argumente habe sie „Landschaften ganz ohne blaue Farbe“ gemalt.

Ihr Goethe-Porträt kritisierte er jedoch:

Es ist immer ein hübscher Bursche, aber keine Spur von mir. [2]

Nach Goethes Abreise schrieb ihm Kauffmann:

Theürer Freünd! Ihr abschid von uns durchdrang mier Herz und Seele, der tag Ihrer abreis war einer der traurigen tagen meines Lebens. [2]

In Eckermanns „Gesprächen mit Goethe“ vermerkte Eckermann unter dem 5. Dezember 1823:

Ich brachte Goethen einige Mineralien, besonders ein Stück thonigen Oker, den Deschamps zu Cormayan gefunden, und wovon Herr Massot viel Rühmens macht. Wie sehr aber war Goethe erstaunt, als er in dieser Farbe ganz dieselbige erkannte, die Angelika Kaufmann zu den Fleischpartieen ihrer Gemälde zu benutzen pflegte. „Sie schätzte das Wenige das sie davon besaß, sagte er, nach dem Gewicht des Goldes. Der Ort indeß wo es herstammte und wo es zu finden, war ihr unbekannt.“

Tod und Nachruhm[Bearbeiten]

Angelika Kauffmann auf der 100-Schilling Banknote (1970)

Das Begräbnis der berühmten Malerin wurde von dem Bildhauer Antonio Canova zu einem prunkvollen Trauerzug gestaltet. Kauffmann und ihr Ehemann liegen in der römischen Kirche Sant’Andrea delle Fratte begraben. Die beiden Grabinschriften wurden von Angelika Kauffmann verfasst und sind ein Zeichen für ihr Selbstverständnis und Selbstbewusstsein als bedeutende Künstlerin ihrer Zeit. Schon 1810 erschien die erste Biografie Kauffmanns von Giovanni Rossi in italienischer Sprache verfasst, 1814 die deutsche Fassung von Alois Weinhart unter dem Titel: Leben der berühmten Malerin Angelika Kauffmann.

Die vorletzte Ausgabe des Hundert-Schilling-Scheins zeigte das Porträt Angelika Kauffmanns nach dem Gemälde von Reynolds.[3]

In Schwarzenberg, der Wahlheimat von Angelika Kauffmann, wurde im Jahr 2007 das seit 1913 bestehende Angelika-Kauffmann-Museum erweitert. Es wurde mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel ausgezeichnet und ist ein historisches Haus aus dem 16. Jahrhundert mit modernen Schauräumen. Die jährlich wechselnden Ausstellungen widmen sich in unterschiedlichen Perspektiven dem Schaffen von Angelika Kauffmann.[4]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Angelika Kauffmann schuf Porträts und Historienbilder. Ihre Porträts waren idealisierend und von Rokoko und Empfindsamkeit geprägt. Später arbeitete sie unter dem Einfluss von Johann Joachim Winckelmann und Anton Raphael Mengs auch im klassizistischen Stil.

  • Bildnis Johann Joachim Winckelmann. (Kunsthaus Zürich), 1764, Öl auf Leinwand
  • John Simpson, Vater von Maria Susanna Lady Ravensworth. (Wien, Österreichische Galerie), 1773, Öl auf Leinwand
  • Porträt einer Dame als Vestalin. (Dresden, Gemäldegalerie), 4. Viertel 18. Jahrhundert, Öl auf Leinwand, 92 x 72 cm
  • Selbstporträt. (St. Petersburg, Eremitage), 1780–1785, Öl auf Leinwand, 76,5 x 63 cm
  • Der Abschied Abelards von Heloise. (St. Petersburg, Eremitage), 1780, Öl auf Leinwand, 65,5 cm im Durchmesser
  • Der Mönch aus Calais. (St. Petersburg, Eremitage), 1780, Öl auf Leinwand, 65,5 cm im Durchmesser
  • Selbstporträt. (Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum), um 1781
  • Die Dichtung umarmt die Malerei. (London, Sammlung Lord Iveagh Bequest), 1782, Öl auf Leinwand, 61 cm im Durchmesser
  • Szene mit Miranda und Ferdinand aus Shakespeares ‚Der Sturm‘. (Wien, Österreichische Galerie), 1782, Öl auf Leinwand, 35 x 45 cm
  • Ferdinand IV., König von Neapel, und seine Familie. (Wien, Liechtenstein-Museum), 1783
  • Selbstbildnis. (München, Neue Pinakothek, Inv. Nr. 1056), 1784, Öl auf Leinwand, 64,8 x 50,7 cm
  • Julia, die Gemahlin des Pompejus, erfährt den vermeintlichen Tod ihres Gatten. (Weimar, Schlossmuseum), 1785, Öl auf Leinwand, 100,4 x 127,6 cm
  • Juliane von Krüdener und ihr Sohn Paul. (Paris, Musée du Louvre), 1786, Öl auf Leinwand
  • Die Gräfin Anna Protassowa mit ihren Nichten. (St. Petersburg, Eremitage), 1788, Öl auf Leinwand, 123 x 159 cm
  • Porträt der Gräfin Catherine Skawronska. (Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Gm 1931), 1789
  • Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach (Klassik Stiftung Weimar), 1789, Öl auf Leinwand[5]
  • Venus überredet Helena Paris zu erhören. (St. Petersburg, Eremitage), 1790, Öl auf Leinwand, 102 x 127,5 cm
  • Tod der Alkestis. (Bregenz, vorarlberg museum), 1790
  • Selbstbildnis am Scheideweg zwischen Musik und Malerei. (Puschkin-Museum Moskau), 1792

Ausstellungen[Bearbeiten]

  • 1998/1999: Retrospektive Angelika Kauffmann (270 Werke mit ca. 450 Abb.), Düsseldorf, Kunstmuseum (15. November 1998 - 24. Januar 1999); München, Haus der Kunst (5. Februar - 18. April 1999); Chur, Bündner Kunstmuseum (8. Mai - 11. Juli 1999)
  • seit 2007: Permanente Dokumentation im Heimatmuseum Schwarzenberg, das am 3. Juni 2007 mit einer Gedächtnisausstellung zum 200. Todestag als Angelika-Kauffmann-Museum wieder eröffnet wurde.
  • 2007: Der zweite Teil der Gedächtnisausstellung zum 200. Todestag war im Vorarlberger Landesmuseum Bregenz zu sehen, wo die größte Kauffmann-Sammlung beheimatet ist (14. Juni – 5. November 2007).
  • 2008: Angelika Kauffmann: In Liebe ans Vaterland. Förderverein „Freunde Angelika Kauffmann Museum Schwarzenberg“ (17. Mai – 26. Oktober 2008).
  • 2010/2011:Angelika Kaufmann (1741–1807) – Das Vorarlberger Landesmuseum zu Gast. Salzburg Museum/Neue Residenz (19. November 2010 bis 20. Februar 2011).
  • 2011: Angelika Kauffmann – Liebende. Angelika-Kauffmann-Museum Schwarzenberg (11. Juni – 26. Oktober 2011).
  • 2012: Angelika Kauffmann – Malerei und Mythos. Bei der Wiesbadener Casino-Gesellschaft (9. Februar – 18. März 2012).
  • 2012: Angelika Kauffmann zwischen Musik und Malerei. Im Angelika Kauffmann Museum Schwarzenberg (12. Mai bis 28. Oktober 2012).

Literatur[Bearbeiten]

  • Constantin von Wurzbach: Kauffmann, Angelica. In: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. Band 11, Verlag L. C. Zamarski, Wien 1864, S. 44–58.
  • Hyacinth HollandKaufmann, Angelika. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 15, Duncker & Humblot, Leipzig 1882, S. 466–469.
  • Kauffmann, 1) Angelika. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 9, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien 1885–1892, S. 626.
  • Ulrich Schulte-Wülwer: Gräfin Catherine Skavronska und Fürst G. A. Potemkin. Biografische Anmerkungen zu einem bislang unbekannten Bild von Angelika Kaufmann. In: Jahrbuch des Vorarlberger Landesmuseumsvereins Bregenz 1976/66, S. 96–110.
  • Hans-Wolf Jäger: Kauffmann, Angelica. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 11, Duncker & Humblot, Berlin 1977, ISBN 3-428-00192-3, S. 340–342 (Digitalisat).
  • Ingrid Münch: Angelika Kauffmann. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 3, Bautz, Herzberg 1992, ISBN 3-88309-035-2, Sp. 1244–1248.
  • Waltraud Maierhofer: Angelika Kauffmann, Rowohlt, Reinbek 1997, ISBN 3-499-50554-1.
  • Ausstellungskatalog Retrospektive Angelika Kauffmann, hrsg. und bearbeitet von Bettina Baumgärtel, Düsseldorf, Kunstmuseum; München, Haus der Kunst; Chur, Bündner Kunstmuseum, Ostfildern, Hatje 1998, ISBN 3-7757-0756-5.
  • Siegfried Obermeier: „Ein Weib mit ungeheurem Talent“. Angelika Kauffmann. Econ Taschenbuch, München 1998, ISBN 3-612-26559-8 (früher auch unter dem Titel Die Muse von Rom)
  • Jutta Rebmann: Angelika Kauffmann. Biographischer Roman. Dtv, München 1998, ISBN 3-423-20178-9.
  • Simona Weller: Die zehnte Muse. Das Leben der Angelika Kauffmann. Roman. Goldmann, München 1999, ISBN 3-442-72583-6 (belletristische Darstellung)
  • Angelika Kauffmann: Briefe einer Malerin. Ausgewählt, kommentiert und mit einer Einleitung von Waltraud Maierhofer. Dieterich'sche Verlagsbuchhandlung, Mainz 1999, ISBN 978-3-87162-047-8.
  • Angelica Kauffmann: »Mir träumte vor ein paar Nächten, ich hätte Briefe von Ihnen empfangen«. Gesammelte Briefe in den Originalsprachen. Hrsg., kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Waltraud Maierhofer. Libelle, Lengwil 2001, ISBN 3-909081-88-6.
  • Hans Ziegler: Reich und berühmt. Die heimlichen Millionen der großen Dichter, Denker und Erfinder. Wirtschaftsverlag Ueberreuter, Frankfurt/Wien 2001, ISBN 3-7064-0807-4.
  • Gabrielle Alioth: Der prüfende Blick. Roman über Angelica Kauffmann. Nagel & Kimche, Zürich 2007, ISBN 978-3-312-00383-9.
  • Tobias G. Natter (Hrsg.): Angelika Kauffmann. Ein Weib von ungeheurem Talent. Hatje Cantz, Ostfildern 2007, ISBN 978-3-7757-1983-4.
  • Magdalena Häusle (Hrsg.): Angelika Kauffmann – In Liebe ans Vaterland. Ausstellungskatalog. Bucher-Verlag, Hohenems 2008.
  • Torsten Junge: Die Geburt der Heldin – „Der Tod der Alkestis“ von Angelika Kauffmann als Reformulierung eines Mythos. Grin Verlag 2008, ISBN 3-638-94882-X.
  • Anna Claudia Strolz: Angelika Kauffmann für Kinderaugen. Sehen, Malen, Rätseln. Bucher, Hohenems/Wien 2010, ISBN 978-3-99018-032-7.
  • Astrid Reuter und Petra Zudrell: Angelika Kauffmann Liebende. Zur Ausstellung 2011 herausgegeben vom Förderverein „Freunde Angelika Kauffmann Museum Schwarzenberg“. Bucher, Hohemems/Wien 2011, ISBN 978-3-99018-064-8.
  • Bettina Baumgärtel: Kauffmann, Angelika, (2012), in: Allgemeines Künstlerlexikon - Internationale Datenbank-online.
  • Angelika Kauffmann Research Project: Forschungsprojekt über Angelika Kauffmann, in Vorbereitung: der komplette kritische Werkkatalog der Gemälde, Zeichnung und Druckgraphiken von Bettina Baumgärtel

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Angelica Kauffmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Whitney Chadwick: Women, Art, and Society, Thames And Hundson, London 1994, S. 7
  2. a b Hans Ziegler: Reich und berühmt. Die heimlichen Millionen der großen Dichter, Denker und Erfinder. Ueberreuter, Frankfurt/Wien 2001, ISBN 3-7064-0807-4.
  3. Austria 100 Schilling 1969.
  4. Angelika-Kauffmann-Museum, angelika-kauffmann.com, abgerufen am 9. Juni 2011
  5. Regina Mönch: Dank einer mäzenatischen Geste; in Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 24. Juni 2013