The Hitcher (2007)

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Filmdaten
Deutscher Titel: The Hitcher
Originaltitel: The Hitcher
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2007
Länge: 84 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK keine Jugendfreigabe
Stab
Regie: Dave Meyers
Drehbuch: Eric Red, Jack Wade Wall
Produktion: Michael Bay,
Andrew Form,
Brad Fuller
Musik: Steve Jablonsky
Kamera: James Hawkinson
Schnitt: Jim May
Besetzung

The Hitcher ist ein Remake des 1986 erschienenen Filmes Hitcher, der Highway Killer. Das Drehbuch stammt von Eric Red, der sich auch für das Original verantwortlich zeigte. Michael Bay hat bereits andere Neuverfilmungen von Horrorfilmen produziert.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Jim fährt mit seiner Freundin Grace von Texas nach New Mexico, wo sie Freundinnen von Grace besuchen wollen. In einer regnerischen Nacht überfahren die beiden College-Studenten auf dem Highway beinahe einen Fremden, der regungslos mitten auf der Straße steht. Grace überredet Jim, weiter zu fahren und den Fremden stehen zu lassen. Während Grace an der nächsten Tankstelle zur Toilette geht, taucht der in einem Truck mitgefahrene Unbekannte wieder auf. Da sein Wagen angeblich eine Panne hat, geht Jim auf seine Bitte ein, ihn bis zum nächsten Motel in mitzunehmen, das nach Angaben des Tankwarts 15 Meilen entfernt ist.

Obwohl die verängstigte Grace protestiert, fahren sie zu dritt weiter. Der Fremde, der sich als John Ryder vorstellt, belästigt das junge Paar zunächst mit intimen Fragen und wird dann aggressiv. Er zerbricht eins der Mobiltelefone, holt ein Taschenmesser heraus und bedroht erst Grace. Dann hält er Jim das Messer an die Kehle und fordert die Aussage: „Ich möchte tot sein.“ Mit vereinten Kräften gelingt es den beiden jedoch, den Psychopathen aus dem fahrenden Wagen zu treten. Am nächsten Morgen wachen die am Seitenstreifen des Highways auf, der Horror der letzten Nacht scheint vorüber. Doch als Jim und Grace auf dem Highway an einem Auto mit einer Familie vorbeifahren, entdecken sie „John Ryder“ bei den beiden Kindern auf dem Rücksitz. Sofort versuchen sie, die Eltern zu warnen. Sie fahren neben dem anderen Auto und als Jim nicht auf die Straße achtet, kommen sie wegen eines entgegenkommenden Trucks ab und stürzen einen kleinen Hang hinunter. Die Familie fährt einfach weiter.

Da ihr Auto schrottreif ist, müssen Jim und Grace zu Fuß weitergehen. Die böse Vorahnung der beiden bestätigt sich nach wenigen Metern. Sie entdecken das Auto der Familie am Straßenrand. Bis auf den Vater sind alle Insassen tot, sogar die Kinder hat Ryder brutal ermordet. Jim und Grace bringen den schwerverletzten Vater in dessen Auto zur nächsten Raststätte. Während Jim mit dem Mann im Auto bleibt, geht Grace blutverschmiert hinein. Als sie auf der Toilette verschwindet, verständigt die Kellnerin die Polizei.

Dabei kommt es zu einem folgenschweren Missverständnis, da die beiden Studenten trotz aller Erklärungsversuche als Täter angesehen und verhaftet werden. Nach der Vernehmung wird Jim eingesperrt. Als Grace im Vernehmungszimmer wartet, sieht sie „John Ryder“ plötzlich wieder. Im Flur liegen mehrere ermordete Polizisten. Grace nimmt sich eine Pistole und befreit Jim, der zwischenzeitlich erneut von dem wahren Mörder bedroht wurde. Sie fliehen durch die Wüste und werden beinahe von einem herunterstürzenden Auto erschlagen. Auf einem entlegenen Schrottplatz begegnen sie einem weiteren Polizisten. Während Jim versucht, mit dem Polizisten zu reden, richtet Grace die Waffe auf ihn. Als „Ryder“ den Polizisten aus einem Hinterhalt erschießt, sieht es für dessen Kollegen so aus, als wäre Grace die Täterin.

Jim und Grace fliehen in dem Polizeiwagen über den Highway. Mehrere andere Polizeiwagen und ein Hubschrauber verfolgen sie. Über Funk nehmen die beiden Studenten Kontakt mit Lieutenant Esteridge auf, der im Revier eigentlich schon zu der Erkenntnis gekommen war, dass die jungen Leuten nicht die Täter sein könnten. Weil Jim den Befehl zum Anhalten ignoriert, beginnt die Polizei, den Fluchtwagen mit Schüssen zu stoppen. Plötzlich rast „Ryder“ in einem schwarzen Wagen von hinten heran und erschießt alle Polizisten.

Jim und Grace fliehen in ein Motel. Nach einer gemeinsamen Dusche kündigt Jim an, das Zimmer für 15 Minuten zu verlassen. Grace schläft vor dem Fernseher ein. Als sie wieder aufwacht, vermutet sie Jim neben sich im Bett, wird jedoch von „Ryder“ überrascht. Sie kann sich ins Bad retten, das sie wenige Minuten später bewaffnet wieder verlässt. Draußen erwartet sie ein schockierender Anblick. Jim ist zwischen zwei Trucks festgekettet und „Ryder“ droht ihn zu zerreißen. Grace will „Ryder“ mit Waffengewalt zwingen, den Motor abzuschalten, aber dieser überzeugt sie, in den Truck einzusteigen und erklärt ihr, dass der Truck losrollen würde, wenn er von der Kupplung rutscht. Als die Polizei eintrifft, hält Grace die Pistole an „Ryders“ Kopf, der den Spruch „Ich möchte tot sein“ wiederholt. Da Grace ihn nicht erschießt, tritt „Ryder“ wütend aufs Gaspedal und ruckartig wird Jim in zwei Teile zerrissen. Die Polizei weiß nun eindeutig, dass sie sich geirrt hat und „John Ryder“ der gesuchte Serienmörder ist.

Die Polizei nimmt den wirklichen Täter fest und findet heraus, dass der echte John Ryder seit zwei Wochen vermisst wird. Der Serienmörder zeigt sich von der drohenden Todesstrafe unbeeindruckt und soll nun mit einem Sträflingstransporter ins Gefängnis gebracht werden. Grace fährt mit Esteridge, der sie zur psychologischen Traumabehandlung bringen will, hinter dem Wagen her. „Ryder“ schafft es jedoch, sich von seinen Handschellen zu befreien. Er erschießt die Polizisten in dem Transporter und verursacht dadurch einen schweren Unfall auf dem Highway. Als Grace sich mit Esteridges Pistole dem Transporter nähert, wird sie von „Ryder“ überwältigt und eingesperrt. Sie kann sich jedoch mit dem Gewehr eines Polizisten befreien. Nachdem „Ryder“ Estridge ermordet hat, bringt Grace ihn mit zwei Schüssen auf die kugelsichere Weste zu Fall. Sie sagt ihm, dass sie gar nichts fühlt, und schießt ihm eine weitere Kugel in den Kopf.

[Bearbeiten] Hintergrund

  • Regisseur Dave Meyers hat im Film einen Cameo-Auftritt: Auf dem Ausweis des echten John Ryder ist ein Foto von ihm zu sehen.
  • Während sich Jim und Grace im Motel aufhalten, gibt es zwei Anspielungen auf Filme von Alfred Hitchcock. Die Szene in der Dusche erinnert an Psycho. Im Fernsehen sieht Grace Die Vögel.[1]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

  • 2007 Teen Choice Award für Sophia Bush als beste Schauspielerin in der Kategorie Horror/Thriller und als „Breakout Female“
  • 2008 Nominierung für den Taurus Stunt Award für die beste Arbeit mit einem Fahrzeug

[Bearbeiten] Kritik

  • Nach Ansicht von Lukas Foerster kann das Remake mit dem Original mithalten: Wie alle Platinum Dunes Produktionen ist The Hitcher in technischer Hinsicht dem Genremittelmaß recht deutlich überlegen. In der Tat macht Meyers von allen Bay-Protegees bei seinem Mainstream-Debüt die beste Figur. [...] Meyers verzichtet auf allzu exzessive Stilisierung, setzt die filmischen Mittel äußerst ökonomisch ein und inszeniert einen erfrischend geradlinigen, spannungsreichen Thriller. [...] Etwas überambitioniert sind lediglich die intertextuellen Verweise, die Meyers in seinem Streifen integriert. [...] Lässt man Hitchcock beiseite und vergisst man für 83 Minuten das Original, tritt ein überaus ansehnlicher Film zutage, der dazu angetan ist, wieder ein wenig Hoffnung für die Zukunft des amerikanischen Genrekinos zu wecken.[1]
  • Christoph Petersen sieht Vorteile für jüngere Zuschauer: Dave Meyers „The Hitcher“-Remake ist nicht schlecht, sondern einfach nur dem Original in jeder Hinsicht – mit Ausnahme der expliziten Gewaltszenen – unterlegen. Für eine junge Horrorgeneration, die nicht mit Robert Harmons Kultstreifen aufgewachsen ist, ist hier aber dennoch ein unterhaltsam spannender Kinoabend drin, der auf jeden Fall Lust dazu macht, das 1986er-Original auf DVD nachzuholen.[2]

[Bearbeiten] Soundtrack

  1. Closer von Nine Inch Nails
  2. Move Along von The All-American Rejects
  3. Out Of My Hands von The Dave Matthews Band
  4. How We Operate von Gomez
  5. Fallin' in love again von Hamilton, Joe Frank und Reynolds
  6. Building up to feel so good von The Velcro Pygmies
  7. On and on von Stephen Bishop
  8. From here I can almost see the sea von David Gray
  9. Don't give up on us von David Soul
  10. Remember von Al Parsons
  11. The Cowboy von Eric Speier

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Lukas Foerster: The Hitcher. critic.de. Abgerufen am 10. April 2009.
  2. Christoph Peterson: The Hitcher. filmstarts.de. Abgerufen am 10. April 2009.
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