Tidaholm
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| Tidaholm | ||||
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| Basisdaten | ||||
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| Staat: | Schweden | |||
| Provinz (län): | Västra Götalands län | |||
| Historische Provinz (landskap): | Västergötland | |||
| Gemeinde (kommun): | Tidaholm | |||
| Koordinaten: | 58° 11′ N, 13° 57′ O58.18055555555613.958333333333Koordinaten: 58° 11′ N, 13° 57′ O | |||
| Einwohner: | 7920 (31. Dezember 2005 [1]) | |||
| Fläche: | 5,67 km² | |||
| Bevölkerungsdichte: | 1397 Einwohner je km² | |||
Tidaholm ist ein Ort (tätort) in der schwedische Provinz Västra Götalands län und der historischen Provinz Västergötland. Der Ort liegt zwischen den beiden Seen Vänern und Vättern und ist Hauptort der gleichnamigen Gemeinde.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Tidaholm liegt am Fluss Tidan an einer Stromschnelle. Gleichzeitig bildet der Fluss zwei Inseln, Turbinhusön („Turbinenhausinsel“) und Vulcanön („Vulkaninsel“). Dort entstand am Beginn des 19. Jahrhunderts eine Eisenhütte, später wurden die Streichholzfabrik Vulcan, die um 1900 die größte der Welt war, und eine Tischlerei errichtet. 1903 wurden hier die ersten Autos produziert. Rund um die Fabriken entstand ein Ort, der mit deren wirtschaftlichem Erfolg wuchs und 1895 zum Marktflecken und 1910 zur Stadt erhoben wurde.
[Bearbeiten] Stadtbild
Tidaholm wurde von den Industriebetrieben, vor allem der Streichholzfabrik, geprägt, die auf der Insel Vulcanön lag. Die Stadt entstand spät, und erst um 1900 wurde ein Stadtzentrum nördlich der Eisenbahnlinie, die es heute nicht mehr gibt, angelegt. Auf den Inseln im Fluss gibt es heute keine Industriebetriebe mehr. Auf der Vulcan-Insel befindet sich heute ein Industrie- und Automuseum sowie das Rudbecksgymnasium, auf der Turbinhus-Insel befindet sich unter anderem eine Kunsthalle.
[Bearbeiten] Wirtschaft
Tidaholm ist auch heute noch eine wichtige Industriestadt. Vulcans Nachfolger Swedish Match Industries AB betreibt Schwedens größte Streichholzfabrik in Tidaholm, weitere Industriebetriebe sind etwa Marbodal AB, Tidamek AB und Lear Corporation Sweden AB.

