Tivoli (Innsbruck)

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Tivoli-Neu
Freibad Tivoli
Bürogebäude und Hotel am Südring

Das Tivoli ist ein Sportgelände und ein Wohngebiet im Stadtteil Pradl in Innsbruck. Wie viele Sportstätten ist es benannt nach der römischen Stadt Tivoli.

Das Sportgelände besteht aus mehreren Fußballplätzen, einem Freischwimmbad und dem räumlich dazugehörenden Olympia-Sport- und Veranstaltungszentrum Innsbruck mit einer großen und einer kleinen Eishalle und einer Eisschnelllaufbahn („Olympiaworld Innsbruck“).

Herzstücke der Anlage sind die große Olympiahalle, in der bei den Olympischen Winterspielen 1964 und 1976 die Eishockey- und Eiskunstlaufbewerbe stattfanden und die gemeinsam mit der Wiener Stadthalle Schauplatz der Eishockey-Weltmeisterschaft 2005 war, sowie das 2000 eröffnete Fußballstadion Tivoli-Neu, Heimatstadion des FC Wacker Innsbruck, in dem drei Spiele der Fußball-Europameisterschaft 2008 stattgefunden haben.

Das alte Tivoli-Stadion nördlich des Südrings wurde 1953 eröffnet. Nach der Fertigstellung des neuen Stadions wurde es 2000 abgerissen. Auf dem 7 ha große Gelände entstand ein neues Stadtviertel mit 472 Wohnungen für über 1500 Bewohner, Geschäften und Restaurants, einem Hotel, Büros, einem Kindergarten, einem Schülerhort, einem Jugendzentrum und einem Seniorenheim. Die Straßenlampen in dem 2009 fertiggestellten Viertel stammen aus den Partnerstädten Aalborg, Krakau, Tiflis, Sarajevo, Grenoble, New Orleans und Freiburg im Breisgau.[1] Das Viertel liegt am Südring (B 174) nahe der Anschlussstelle Innsbruck Mitte der Inntalautobahn und wird von den Buslinien J, M, S und T der Innsbrucker Verkehrsbetriebe erschlossen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tivoli (Innsbruck) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wohn- und Lebensraum Tivoli: Ein Stadtteil für alle Ansprüche. In: Innsbruck informiert, November 2009, S. 10-11 (Digitalisat)

47.25674911.410193Koordinaten: 47° 15′ 24″ N, 11° 24′ 37″ O