Tobias Delius

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tobias Delius, moers festival 2010
Tobias Delius

Tobias Delius (* 15. Juli 1964 in Oxford, Großbritannien) ist ein vorwiegend in den Niederlanden arbeitender Jazzmusiker (Tenorsaxophon, Klarinette).

Delius begann als Jugendlicher mit dem Spiel des Tenorsaxophons und machte ab 1980 zunächst in der Jazzszene des Ruhrgebiets erste Spielerfahrungen. 1983 und 1984 lebte er in Mexiko, wo er im von Francixco Téllez geleiteten „Cuarteto Mexicano de Jazz“ konzertierte. Anschließend zog er nach Amsterdam, wo er kurze Zeit Musik studierte und bald in der B.I.M.-Huis-Improvisationsszene anerkannt wurde.

Seit 1990 leitet Delius ein eigenes Quartett mit Tristan Honsinger, Joe Williamson und Han Bennink, das drei CDs aufgenommen hat; 2003 stellte er außerdem ein Sextett mit der Geigerin Maartje ten Hoorn, dem Trompeter Bart Maris, dem Keyboarder Pat Thomas, Joe Williamson und Paul Lovens zusammen. Er ist Mitglied von Available Jelly, im ICP-Orchestra von Sean Bergin's MOB, dem Trio San Francisco mit Bergin und Daniele D’Agaro sowie im Quintett von Georg Gräwe. Ferner spielte er mit Steve Lacy, Bill Frisell, Louis Moholo, Cor Fuller, Ray Anderson und im Moers Festival-Projekt von Frank Gratkowski. Außerdem konzertierte er auf den Donaueschinger Musiktagen 2013 u. a. mit Joe Williamson und Christian Lillinger.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

2004 erhielt Delius den renommierten niederländischen VPRO/Boy-Edgar-Preis.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten]

Weblinks und Quelle[Bearbeiten]