Todesgruppe

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Der Ausdruck Todesgruppe oder Hammergruppe bezeichnet im Sportjargon – besonders in der Boulevardpresse – eine Vorrundengruppe eines Turniers, in der (fast) nur starke Mannschaften aufeinandertreffen.

Da sich z. B. aus einer Vierergruppe meist zwei Mannschaften für die nächste Runde qualifizieren, wird diese dramatisierende, martialische Bezeichnung[1] auch verwendet, wenn drei von vier Mannschaften so stark sind, dass sie zu den Mitfavoriten gezählt werden. In diesem Fall erscheint es für die (subjektiv und/oder objektiv) schwächste Mannschaft der Gruppe aussichtslos, zwei der drei starken Mannschaften hinter sich zu lassen. Umgekehrt steigt für eine als stärker eingeschätzte Mannschaft das Risiko, bereits in der Vorrunde auszuscheiden.

Beispiele[Bearbeiten]

Als Beispiele aus dem Fußball lassen sich aus dem Bereich der Turniere für Nationalmannschaften anführen:

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Andreas Hütig und Johannes Marx: Abseits denken: Fussball in Kultur, Philosophie und Wissenschaft, Agon Sportverlag (2004), Seite 162
  2. spiegel.de: „EM-Auslosung: Lächelnd durch die Todesgruppe“