Transporter 3

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Filmdaten
Deutscher Titel Transporter 3
Originaltitel Transporter 3
Transporter 3.svg
Produktionsland Frankreich, USA, Großbritannien
Originalsprache Englisch, Französisch
Erscheinungsjahr 2008
Länge 104 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
JMK 12[1]
Stab
Regie Olivier Megaton
Drehbuch Luc Besson,
Robert Mark Kamen
Produktion Luc Besson,
Steve Chasman
Musik Alexandre Azaria
Kamera Giovanni Fiore Coltellacci
Schnitt Camille Delamarre,
Carla Rizzo
Besetzung

Transporter 3 ist ein französisch-US-amerikanischer Actionfilm aus dem Jahr 2008, der am 8. Januar 2009 in die deutschen Kinos kam. Als Drehbuchautor und Produzent beteiligt war Luc Besson, Regie führte Olivier Megaton. Es ist nach The Transporter und Transporter – The Mission der dritte Teil der Transporter-Filmreihe.

Handlung[Bearbeiten]

Der Exsoldat Jonas Johnson landet in der Ukraine und setzt dort einen Minister davon in Kenntnis, dass er seine Tochter entführt habe und er sie nur dann wiedersehen werde, wenn er einen Vertrag unterzeichnet, der es einer ausländischen Firma erlaubt, ihren Giftmüll in der Ukraine zu verklappen, was er vorher vehement abgelehnt hatte.

In derselben Nacht fährt ein schwarzer Audi A8 in Frank Martins Haus. Frank, der seinen Job als Fahrer aufgegeben hatte und oft zusammen mit seinem väterlichen Freund, Inspektor Tarconi, angeln geht, erkennt den Fahrer als seinen alten Freund Malcom Manville, der statt seiner bei einem Auftrag eingesprungen ist. Als Beifahrer sitzt ein Mädchen im Auto, offenbar bewusstlos. Malcom ist schwer verletzt und kann sich nicht klar ausdrücken. Noch ehe Sanitäter ihm helfen können detoniert ein Armband mit einem Sprengsatz, das Malcom trägt. Frank wird indessen bewusstlos geschlagen. Als er erwacht, befindet sich nun auch ein solches Armband an seinem Handgelenk, wie bei seinem verstorbenen Freund Malcom. Nachdem er sich seinen typischen Anzug angezogen hat, trifft Johnson ein, der ihm klarmacht, dass er nun Malcoms Job übernehmen wird. Unter der Bedingung, dass er sein eigenes Auto fahren darf, willigt Frank ein. Er bekommt ein Navigationsgerät ausgehändigt, welches ihm die Abschnitte der zu fahrenden Route zeigen wird. Außerdem sitzt das Mädchen, das bereits Malcoms Passagier war, in seinem Auto. So erfährt Frank sein erstes Ziel: Budapest. Auf der Fahrt nach dorthin durchquert er Deutschland und macht er bei einem alten Freund in einer Werkstatt halt. Er bittet ihn um Hilfe um das Armband zu entfernen. Doch unerwartet stehen Johnsons Schläger in der Werkstatt und treiben Frank zur Weiterfahrt an, was in einer Prügelei endet, die Frank für sich entscheiden kann. So wird klar, dass Frank durch das Armband permanent geortet werden kann und man immer genau weiß, wo er ist. Eine Entfernung des Armbands würde zur Detonation führen. So setzt Frank seine Reise fort. Johnson nimmt Kontakt zu ihm auf und leitet ihn zu einer Telefonzelle. Während Frank in der Zelle steht, wird sein Audi gestohlen. Da er sich maximal 25 Meter von seinem Wagen entfernen darf, damit das Armband nicht explodiert, darf ihm der Fahrer nicht entkommen. Er nimmt mit einem BMX-Fahrrad die Verfolgung auf und erobert sein Auto zurück. Er informiert Inspektor Tarconi ihm zu helfen und vereinbart mit Johnson einen neuen Deal.

Frank muss nun nach Bukarest fahren. Auf dem Weg dorthin werden Geheimagenten auf ihn aufmerksam und verfolgen Frank. Es gelingt ihm das Fahrzeug der Agenten in einen Abgrund abzudrängen. Der Wagen stürzt ab und explodiert. Seine Beifahrerin, Valentina, offenbart ihm nun, dass sie selber die Mission sei. Sie wurde auf Ibiza entführt und von Malcom gefahren. Nachdem sie versucht hatte, mit ihrem Vater zu telefonieren wurden die beiden verfolgt, was letztlich in dem Unfall endete. Würde sie fliehen, würde man ihrem Vater etwas antun. Als Johnson Frank wieder ortet, erklärt er ihm, dass er jetzt nach Odessa fahren soll. Frank tut dies und beordert auch Tarconi dorthin. Er solle versuchen, mit Valentinas Vater Kontakt aufzunehmen, der in Odessa auf dem Weg zu einer Konferenz ist.

Noch außerhalb der Stadt werden Frank und Valentina von einem Lastwagen gestoppt. Die Mission ist beendet, und Frank muss die verängstige Valentina an Johnson und seine Helfer übergeben. Leider kann er ihr im Moment nicht helfen und muss erst einmal sich und sein Auto in Sicherheit bringen. Das gelingt, und er trifft sich nun mit Tarconi und erklärt ihm den genauen Grund dieser Aktion. Frank und Tarconi finden heraus, dass Johnson mit dem Zug unterwegs ist, zusammen mit seinen Leuten und Valentina. Frank begibt sich mit seinem Audi zu einer Brücke, unter der der Zug wenig später durchfahren muss. Von dort aus fährt er auf das Dach des Zuges, tötet Johnsons Leute und verfolgt ihn selber bis zum vorletzten Waggon. Weiter kann er nicht, da das Armband noch aktiv und er vom Wagen zu weit entfernt ist. Während er zu seinem Auto zurückrennt, kuppelt Johnson die restlichen Waggons vom Zug ab. Frank fährt nun mit hoher Geschwindigkeit in den abgekuppelten Waggon hinein und liefert sich einen Kampf mit Johnson. Frank gelingt es, Johnson das Armband anzulegen und den Rückwärtsgang des Audis einzulegen, sodass der Wagen aus dem Zug rollt. Johnson stirbt durch die Explosion des Armbandes.

Der Minister wird von der Rettung seiner Tochter in Kenntnis gesetzt, zerreißt den aufgezwungenen Vertrag und Valentina bleibt bei Frank.

Kritik[Bearbeiten]

Christoph Petersen von der Filmstarts-Redaktion beurteilt Transporter 3 als durchschnittlich und die Actionszenen als etwas „überkandidelt“. „Das Ergebnis ist ein spaßiges Actionfeuerwerk, das zwar mit einem extrem sympathischen Protagonisten-Duo aufwartet, auf frische Ideen aber weitestgehend verzichtet.“[2]

Auch bei Moviemaze.de urteilt man ähnlich wie Julian Reischl es zusammenfasst, schließlich bringen „Fulminante Action mit Autos, Waffen und Explosionen“, „Schlägereien und ein perfekt durchtrainierter Jason Statham“ die richtigen „Zutaten“ für den zu erwartenden „Kinogenuß“. Er findet auch passend, dass es „schon bessere und vor allem logischere Filme“ gab, aber in der Tradition der Transporterreihe „macht Teil 3 definitiv eine gute Figur.“[3]

„‚Transporter 3‘ baut das Konzept der Vorgänger konsequent aus und fügt einen Schuss ‚Stirb langsam‘-Spannung hinzu. Die Autostunts und Massenschlägereien sind perfekt choreografiert, Härte und Ironie halten sich die Waage, Frank Martin zeigt sich oft genug mit freiem Oberkörper, und als humoristischer Sidekick fungiert erneut François Berléand in der Rolle des Polizisten Tarconi. Der Film rauscht im wahrsten Wortsinn schnell vorbei und enthält alle Zutaten, die Genrefans erwarten. […] Fazit: Fortsetzung der crash-intensiven ‚Transporter‘-Serie mit mehr Action, Thrill und unerwarteten romantischen Zwischentönen: Jason Statham bremst für niemand.“

Cinema[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

2009 wurde Transporter 3 für den Publikumspreis des Europäischen Filmpreises nominiert.

Einspielergebnis[Bearbeiten]

Bei einem Budget von ca. 30 Millionen Euro (ca. 41,7 Millionen Dollar) spielte der Film allein in den USA über 31 Millionen Dollar ein, während insgesamt (weltweit) etwa 108 Millionen Dollar erzielt wurden.[5]

Trivia[Bearbeiten]

Im Film wurden alle äußerlich unterscheidbaren Varianten des Audi A8 Typ D3/4E eingesetzt. Das Auto welches von Franks Freund am Anfang des Films benutzt wird ist ein Audi A8, Baujahr 2002-2004 mit geteiltem Frontgrill. Bei Franks Auto wurden verschiedene Autos eingesetzt, die sich in Details unterscheiden. Offiziell handelt es sich um einen Audi A8 W12 [6]. Allerdings wurden noch weitere Fahrzeuge als "Stuntdouble" verwendet, da nur in den wenigsten Szenen der Audi die typische W12 Auspuffanlage zeigt. Auch das W12 Zeichen im Kühlergrill ist nicht in allen Szenen zu sehen und die Heckscheinwerfer gehören manchmal zum Facelift 1 (2004-2007) und manchmal zum Facelift 2 (Baujahr 2008-2009). In einigen Szenen sind sogar die nach unten zeigenden Auspuffrohre eines Dieselauspuffs zu sehen. Vom Audi S8 wurden die typischen silbernen Spiegelkappen übernommen. In den Nahaufnahmen ist fast durchgehend das Facelift 2 zu sehen. Fast alle Anschlussfehler des Films haben mit dem Audi A8 zu tun.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.
  2. Filmkritik auf filmstarts.de, abgerufen am 29. November 2013.
  3. Kritik zum Film auf moviemaze.de, abgerufen am 29. November 2013.
  4. Cinema.de: Filmkritik auf cinema.de, abgerufen am 29. November 2013.
  5. Kosten auf moviejones.de, abgerufen am 29. November 2013.
  6. Audi Erlebniswelt Film, Kultur & Sport: [1] auf audi.de, abgerufen am 21. April 2014