U 120 (Kriegsmarine)

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U 120
(vorheriges/nächstesalle U-Boote)
Typ:

II B

Feldpostnummer:

M 03 700

Werft:

Flender-Werke, Lübeck

Bauauftrag:

28. August 1937

Baunummer:

268

Kiellegung:

31. März 1938

Stapellauf:

16. März 1940

Indienststellung:

20. April 1940

Kommandanten:
  • 20. April 1940 – 25. November 1940
    Oblt.z.S. Ernst Bauer
  • 26. November 1940 – 19. Mai 1941
    Oblt.z.S. Wolfgang Heyda
  • 20. Mai 1941 – 24. Februar 1942
    Oblt.z.S. Willy-Roderich Körner
  • 25. Februar 1942 – 30. September 1942
    Oblt.z.S. Hans Fiedler
  • 1. Oktober 1942 – 24. Mai 1943
    Lt.z.S. Alfred Radermacher
  • 25. Mai 1943 – 25. Juli 1943
    nicht ermittelt
  • 26. Juli 1943 – 14. September 1944
    Oblt.z.S. Joachim Sauerbier
  • 15. September 1944 – 2. Mai 1945
    Oblt.z.S. Rolf-Rüdiger Bensel
Einsätze:

keine Feindfahrten

Versenkungen:

keine

Verbleib: am 5. Mai 1945 in Wesermünde selbst versenkt

U 120 war ein deutsches U-Boot vom Typ II B, das im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Kriegsmarine eingesetzt wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Auftrag für das Boot wurde am 28. August 1937 an die Flender-Werke, Lübeck vergeben. Die Kiellegung erfolgte am 31. März 1938, der Stapellauf am 16. März 1940, die Indienststellung unter Oberleutnant zur See Ernst Bauer am 20. April 1940.

Das Boot gehörte nach seiner Indienststellung als Schulboot zur U-Boots-Schulflottille in Kiel, die am 1. Juli 1940 in 21. U-Flottille umbenannt und nach Pillau verlegt wurde, und danach vom 17. März 1945 bis zum 5. Mai 1945 als Ausbildungsboot zur 31. U-Flottille in Hamburg.

U 120 war ein reines Schul- und Ausbildungsboot und unternahm keine Feindfahrten.

Verbleib[Bearbeiten]

Das Boot wurde am 5. Mai 1945 in Wesermünde bei der Operation Regenbogen von der Besatzung selbst versenkt. Das Boot wurde 1949 gehoben und im November 1950 verschrottet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Rainer Busch / Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg, Band 1: Die deutschen U-Boot-Kommandanten, Verlag Mittler & Sohn Hamburg-Berlin-Bonn 1996, ISBN 3-8132-0490-1
  • Rainer Busch / Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg, Band 2: Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften, Verlag Mittler & Sohn Hamburg-Berlin-Bonn 1997, ISBN 3-8132-0512-6
  • Rainer Busch / Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg, Band 3: Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945, Verlag Mittler & Sohn Hamburg-Berlin-Bonn, ISBN 3-8132-0513-4
  • Rainer Busch / Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg, Band 4: Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945, Verlag Mittler & Sohn Hamburg-Berlin-Bonn, ISBN 3-8132-0514-2
  • Rainer Busch / Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg, Band 5: Die Ritterkreuzträger der U-Boot-Waffe von September 1939 bis Mai 1945, Verlag Mittler & Sohn, ISBN 3-8132-0515-0
  • Clay Blair: Der U-Boot-Krieg, Band 1: Die Jäger 1939–1942 Wilhelm Heyne Verlag München 1998, ISBN 3-453-12345-X
  • Clay Blair: Der U-Boot-Krieg, Band 2: Die Gejagten 1942–1945 Wilhelm Heyne Verlag München 1996, ISBN 3-453-16059-2
  • Paul Kemp: Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen. Urbes Verlag Hans Jürgen Hansen, Gräfelfing vor München 1998, ISBN 3-924896-43-7

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • ubootwaffe.net, eine ausführliche Seite über deutsche U-Boote (engl.)
  • u-bootarchiv.de, eine ausführliche Seite über deutsche U-Boote (deutsch)