Varberg

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Dieser Artikel behandelt den Ort Varberg; für die schwedische Gemeinde Varberg siehe Varberg (Gemeinde).
Varberg
Wappen von Varberg
Varberg (Schweden)
Varberg
Varberg
Basisdaten
Staat: Schweden
Provinz (län): Hallands län
Historische Provinz (landskap): Halland
Gemeinde (kommun): Varberg
Koordinaten: 57° 6′ N, 12° 15′ O57.10555555555612.25Koordinaten: 57° 6′ N, 12° 15′ O
Einwohner: 27.602 (31. Dezember 2010)[1]
Fläche: 13,35 km²
Bevölkerungsdichte: 2.068 Einwohner je km²

Varberg (alte Schreibweise: Warberg) ist eine Stadt in der schwedischen Provinz Hallands län und der Landschaft Halland. Varberg, gelegen am Kattegat, ist der Hauptort der Gemeinde Varberg.

Beschreibung[Bearbeiten]

Zur Herkunft des Namens Varberg gibt es mehrere Theorien. So soll Varberg („Wehrberg“) im 14. Jahrhundert als Reverenz an die Stadtbefestigungen entstanden sein. Ebenfalls wird auf vaktberg verwiesen, sowie vårdkaseberg, was „Signalfeuer am feuchten Berg“ bedeutet. Ursprünglich hieß die Siedlung Getakär und wurde als solche erstmals 1343 schriftlich erwähnt.

In der Stadt Varberg leben etwa 26.000 Einwohner. Der Ort ist nicht übermäßig vom Tourismus geprägt, obwohl die attraktive Lage der Stadt mit schönen Sandstränden und zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie z. B. die Festung und die Heilquelle Svartekällan, jährlich viele Touristen anziehen.

In Varberg steht die Varbergs Fästning. Die Festung wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts diente die Festung als Gefängnis. 1931 wurde der letzte Gefangene entlassen. Den Kern bildet ein im 13. Jahrhundert gebautes Schloss. Heute befindet sich im Schloss das Historiske Museum mit einer Moorleiche aus dem 14. Jahrhundert (Bockstensmann). 10 km östlich der Stadt liegt das Gräberfeld am Högaberg.

Verkehr[Bearbeiten]

Varberg ist mit Göteborg und Lund durch die Eisenbahnstrecke Västkustbanan verbunden und durch die Viskadalsbanan mit Borås.

Von Varberg gibt es eine Fährverbindung nach Grenaa in Dänemark.

Geologie[Bearbeiten]

Der Charnockit von Varberg

Bei Varberg gibt es ein Vorkommen von Charnockit. Diese Lagerstätte stand seit dem 19. Jahrhundert in Abbau. Das dunkelgrüne Gestein hat wegen seines attraktiven Aussehens in der Grabmalfertigung Verwendung gefunden.[2]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tätorternas landareal, folkmängd och invånare beim Statistiska centralbyrån.
  2. Herman Hedström: Om Sveriges naturliga byggnads- och ornamentstenar. Stockholm (P.A. Norstedt & Sönner) 1908, S.14

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Varberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien