Vater der Braut (1991)

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Filmdaten
Deutscher Titel Vater der Braut
Originaltitel Father of the Bride
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1991
Länge 100 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Charles Shyer
Drehbuch Frances Goodrich,
Albert Hackett,
Nancy Meyers,
Charles Shyer
Produktion Sandy Gallin,
James Orr
Musik Alan Silvestri
Kamera John Lindley
Schnitt Richard Marks
Besetzung

Vater der Braut (Originaltitel: Father of the Bride) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1991. Der Film ist eine Neuverfilmung des gleichnamigen Films aus dem Jahr 1950 mit Spencer Tracy und Elizabeth Taylor. Er spielte in den USA ca. 85 Millionen US-Dollar ein und gilt damit als finanziell erfolgreich. Der Regisseur war Charles Shyer; das Drehbuch schrieben er und Nancy Meyers auf der Grundlage des Originaldrehbuchs der Version von 1950, verfasst von Frances Goodrich und Albert Hackett. Die Hauptrollen spielten Steve Martin und Diane Keaton.

Im Jahr 1995 folgte die Fortsetzung Ein Geschenk des Himmels – Vater der Braut 2 - wiederum eine Neuverfilmung der Fortsetzung von 1952 mit Spencer Tracy und Elizabeth Taylor.

Handlung[Bearbeiten]

George Banks, ein in San Marino wohnhafter Unternehmer, ist schockiert. Seine Tochter Annie kündigt an, den Yuppie Bryan MacKenzie heiraten zu wollen. George hat sofort Vorurteile gegen seinen künftigen Schwiegersohn; hält ihn für eingebildet, was sich bei Bryans Besuch nicht bestätigt.

George und seine Frau Nina besuchen Bryans Eltern, wo es zu einer peinlichen Situation kommt, als George die Unterlagen der Gastgeber durchwühlt, um mögliche kriminelle Machenschaften zu überprüfen. Er lehnt zwar die Beteiligung von Bryans Eltern an den Kosten der Hochzeit ab, kritisiert aber jeden Kostenvoranschlag. Dabei freut er sich sogar, als er hört, dass eine entfernte Verwandte inzwischen verstorben ist – das senkt die Kosten. Schließlich rastet George in einem Supermarkt aus und wird verhaftet. Seine Frau Nina bezahlt die Kaution erst, nachdem George verspricht, sich ruhig zu benehmen.

Für zusätzliche Komik sorgt die Gestalt des Partyveranstalters Franck Eggelhoffer, der kaum Englisch spricht.

Es kommt zum Hochzeitstag, ein Streit zwischen Annie und Bryan wird von George geschlichtet. Dieser versteht, dass seine Tochter erwachsen ist und das Familienhaus verlassen muss; er akzeptiert es.

Was diesen Film besonders macht, ist, dass der innere Zwiespalt eines Vaters eindrucksvoll dargestellt wird, der nur langsam begreift, dass er nun seine geliebte Tochter an einen anderen Mann verliert. Dies lässt den Film die Ebene des nur vordergründigen Humors verlassen und einen Blick hinter das Lächeln eines Vaters werfen.

Kritik[Bearbeiten]

„Amüsanter Familienfilm mit einer Paraderolle für Starkomiker Steve Martin. Die durch neue Gags aufpolierte Komödie bleibt dem Geist der 50er Jahre in der Verklärung der heilen Familienwelt und der Hochzeit treu.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Alan Silvestri gewann für seine Filmmusik den BMI Film Music Award. Kimberly Williams und Steve Martin wurden für den MTV Movie Award nominiert; Kieran Culkin wurde für den Young Artist Award nominiert.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vater der Braut im Lexikon des Internationalen Films