Verbandsgemeinde Saale-Wipper

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Wappen Deutschlandkarte
Die Verbandsgemeinde Saale-Wipper führt kein Wappen
Verbandsgemeinde Saale-Wipper
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Saale-Wipper hervorgehoben
51.79722222222211.61Koordinaten: 51° 48′ N, 11° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Salzlandkreis
Fläche: 106,87 km²
Einwohner: 10.493 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 98 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 15 0 89 52
Verbandsgliederung: 5 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Platz der Freundschaft 1
39439 Güsten
Webpräsenz: www.saale-wipper.de
Bürgermeister: Steffen Globig
Lage der Verbandsgemeinde Saale-Wipper im Salzlandkreis
Barby Seeland Seeland Bördeaue Seeland Börde-Hakel Börde-Hakel Ilberstedt Borne Seeland Seeland Wolmirsleben Giersleben Seeland Güsten Plötzkau Alsleben (Saale) Nienburg (Saale) Egeln Barby Bernburg Calbe (Saale) Schönebeck (Elbe) Bördeland Könnern Hecklingen Aschersleben StaßfurtKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Die Verbandsgemeinde Saale-Wipper im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt entstand am 1. Januar 2010. Als Verbandsgemeinde löste sie weitgehend die bis zu diesem Tag bestehende gleichnamige Verwaltungsgemeinschaft Saale-Wipper ab.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde liegt im südlichen Teil der Magdeburger Börde, östlich des Harzes und südlich der Landeshauptstadt Magdeburg.

Alsleben und Plötzkau liegen an der Saale, durch Giersleben, Güsten und Ilberstedt fließt die Wipper.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (im Uhrzeigersinn, im Norden beginnend): Staßfurt, Nienburg (Saale), Bernburg (Saale), Könnern und Aschersleben.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Zuge der Gemeindegebietsreform Sachsen-Anhalts, wonach die alten Verwaltungsgemeinschaften zu Gunsten von Einheitsgemeinden und Verbandsgemeinden abgeschafft werden sollen, einigten sich die Bürgermeister der Gemeinden Amesdorf, Alsleben, Giersleben, Güsten, Ilberstedt und Plötzkau im Mai 2009 auf die Gründung der Verbandsgemeinde Saale-Wipper zum 1. Januar 2010.[2] Amesdorf löste sich dazu aus der Verwaltungsgemeinschaft Staßfurt und wurde in die Stadt Güsten eingemeindet, Giersleben verließ die Verwaltungsgemeinschaft Stadt Hecklingen.

Mitgliedsgemeinden[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Mit Wahl vom 29. November 2009 wurde Steffen Globig mit 50,63 % der Stimmen zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 39,20 %.[3]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Ebenfalls am 29. November 2009 wurde der Gemeinderat der Verbandsgemeinde gewählt.[3] Er setzt sich wie folgt zusammen:

Partei Sitze Stimmen
CDU 7 36,46 %
SPD 4 18,91 %
Die Linke 2 10,81 %
UWV Ilberstedt 2 8,37 %
FB Giersleben 1 6,45 %
BfB Amesdorf 1 5,99 %
FDP 1 4,33 %
WG Feuerwehr Plötzkau 1 3,87 %
UWV Alsleben 1 3,27 %

Die Wahlbeteiligung lag bei 39,10 %.

Der Gemeinderat wird folgende Aufgaben für die Verbandsgemeinde wahrnehmen:[4]

  • Schulwesen und Kinderbetreuung
  • Flächennutzungspläne
  • Wasser- und Abwasseraufgaben
  • Feuerwehrwesen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31.12.2012 (PDF) (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. mz-web.de: Gründung der Verbandsgemeinde Saale-Wipper Die feierliche Unterzeichnung der Vereinbarung fand am 4. Juni 2009 auf dem Schloss zu Plötzkau mit allen Bürgermeistern statt.
  3. a b saale-wipper.de: Ergebnisse der Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen
  4. mz-web.de: Zahlen und Fakten zur VBG