Virtuosity

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Filmdaten
Deutscher Titel Virtuosity
Originaltitel Virtuosity
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1995
Länge 102 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Brett Leonard
Drehbuch Eric Bernt
Produktion Hawk Koch, Gary Lucchesi
Musik Peter Gabriel, Christopher Young
Kamera Gale Tattersall
Schnitt Rob Kobrin, B.J. Sears
Besetzung

Virtuosity ist ein US-amerikanischer Sci-Fi-Thriller von Brett Leonard aus dem Jahr 1995.

Handlung[Bearbeiten]

Der Informatiker Dr. Darrel Lindenmeyer ist am Law Enforcement Technology Advancement Centre beschäftigt. Er entwickelt SID 6.7, die Computersimulation eines Verbrechers, die Aspekte der Persönlichkeiten von 183 Serienmördern berücksichtigt. Sie soll bei den Schulungen der Polizisten verwendet werden.

Beim Probelauf der Virtuellen Realität stirbt eine der Versuchspersonen, eine andere wird traumatisiert. Die Polizeichefin Elizabeth Deane ordnet an, SID 6.7 auszuschalten. SID 6.7 gelangt im Körper eines Androiden in die reale Welt, wo kurz daraufhin ein Mitarbeiter des Zentrums getötet wird.

Der inhaftierte Ex-Polizist Parker Barnes soll SID 6.7 stoppen. Er zerstört die Steuerungseinheit des Androiden und rettet ein in der Gewalt des Maschinenmenschen befindliches Kind.

Kritiken[Bearbeiten]

Mick LaSalle schrieb in der San Francisco Chronicle vom 16. Februar 1996, die Leinwandpräsenz von Denzel Washington verleihe dem Film die „dringend benötigte“ Prise der Authentizität. Der Film sei jedoch nicht packend.[1]

Kevin Thomas bezeichnete den Film in der Los Angeles Times vom 4. August 1995 als „glatt“, „brutal“ und „düster“. Die „gut ausgearbeiteten“ Spezialeffekte können nur der Hollywood-Filmindustrie entstammen. Der Film thematisiere im Grunde auf eine einfache Weise den Kampf zwischen Gut und Böse. Er erreiche nicht immer das Publikum, aber sei filmkünstlerisch reifer als zahlreiche weniger kommerzielle, anspruchsvollere Filme („it is far more fully realized cinematically than many less commercial, more serious pictures“).[2]

Die Zeitschrift Cinema bezeichnete den Film als eine „virtuos inszenierte Computerschlacht“ und verglich den „beeindruckend bebilderten Thriller“ mit Filmen wie Demolition Man sowie Terminator. Die Zeitschrift bescheinigte Russell Crowe die „absolute Höchstform“. Denzel Washington wirke in seiner Rolle „auffallend blaß“.[3]

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Dreharbeiten fanden in Los Angeles statt.[4] Die Produktionskosten betrugen schätzungsweise 30 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 24,0 Millionen US-Dollar ein.[5]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Kritik von Mick LaSalle
  2. Kritik von Kevin Thomas
  3. Cinema, abgerufen am 30. Oktober 2007
  4. Drehorte für Virtuosity
  5. Business Data for Virtuosity

Weblinks[Bearbeiten]