Walter Schlempp
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Walter Schlempp war ein deutscher Architekt.
Der aus Frankfurt am Main stammende Diplom-Ingenieur Schlempp erbaute u.a. 1938/1942 das heutige Ernst-Reuter-Haus in Berlin als Verwaltungsgebäude für den Deutschen Gemeindetag, das Klinikum der Universität München in Großhadern (in Zusammenarbeit mit anderen Architekten), die Paracelsus-Klinik Marl, mehrere Baracken, die im Auftrag des Reichsministeriums für Rüstung zur Nutzung als Konzentrationslager bestimmt waren, darunter in Neu-Staßfurt und das Zwangsarbeiterlager Wolmirsleben, und 1966 das Krankenhaus für Sportverletzte in Lüdenscheid-Hellersen.
In Berlin betrieb Walter Schlempp im Zweiten Weltkrieg ein Architekturbüro und war Mitglied des Jägerstabes. Sein Stellvertreter war der spätere Bundespräsident Heinrich Lübke. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Schlempp gemeinsam mit Werner Hebebrand und Kurt Freiwald in einem Architekturbüro in Frankfurt (Main) zusammen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schlempp, Walter |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt |

