Will Geer

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Will Geer eigentlich William Auge Ghere (* 9. März 1902 in Frankfort, Indiana; † 22. April 1978 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Will Geer ist dem deutschen Fernsehpublikum vor allem durch seine Altersrolle als Großvater in der Familienserie Die Waltons bekannt.

Leben[Bearbeiten]

Dem im ländlichen Indiana aufgewachsenen Will Geer wurde durch seinen Vater das Interesse an Botanik vermittelt, was zu Beginn der 1920er Jahre zu einem Botanikstudium an der Columbia-Universität in New York City führte. In dieser Zeit kam er erstmals in Kontakt mit dem Theater. Er schloss sich Wanderbühnen an und war zeit seines Lebens vor allem Theaterschauspieler. Während der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren tourte er gemeinsam mit Burl Ives und Woody Guthrie durch Arbeiterlager und war Mitglied des Group Theatre in New York, bei dem er auch ein Engagement im Stück Tobacco Road nach dem Roman von Erskine Caldwell am Broadway hatte.

Sein soziales Engagement wurde Geer in den 1950er Jahren zum Verhängnis, als er in der McCarthy-Ära in den USA auf die Schwarze Liste kam. Er zog sich aus dem Filmgeschäft zurück und gründete mit seiner Ehefrau ein Privattheater: das Theatricum Botanicum im Topanga Canyon, nahe Malibu im Großraum Los Angeles. Zu Beginn der 1960er Jahre kehrte er wieder auf die Leinwand zurück, spielte allerdings vor allem Gastrollen in Fernsehserien. Weltruhm erlangte er mit der Rolle des Großvaters in der Fernsehserie Die Waltons, die er vom Beginn der Serie 1972 bis zu seinem Tod 1978 spielte.

Als junger Mann hatte Geer eine Liebesbeziehung mit dem Kommunisten, Gewerkschaftsunterstützer und Schwulenaktivisten Harry Hay. 1938 heiratete er die Schauspielerin Herta Ware, mit der er drei Kinder hatte. Die Tochter Ellen Geer ist ebenfalls Schauspielerin.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]