Winamp

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Winamp
Logo Winamp
Entwickler Nullsoft (1997–1999)
AOL (1999–2013)
Radionomy S.A. (2014–)
Aktuelle Version 5.666 (5.6.6.3516)
(12. Dezember 2013)
Aktuelle Vorabversion 5.7 Build 3444 Beta 13
(22. August 2013)
Betriebssystem Microsoft Windows
Kategorie Audiospieler
Lizenz Proprietär
Deutschsprachig ja (seit 5.5 offiziell)
www.winamp.com

Winamp [ˈwɪnæmp] ist ein für Windows verfügbarer Audio- und Medienspieler des belgischen Unternehmens Radionomy S.A.

Merkmale[Bearbeiten]

Winamp ist in der Lage, MP1-, MP2-, MP3-, MP4-, (Ogg)Vorbis-, AAC-, MIDI-, MOD- (sowie viele Derivate), MPC- (per Plug-in), WAV-, WMA-, WMV- (seit Version 5.12 auch mit DRM), FLAC-[1] sowie NSV-Dateien wiederzugeben, und unterstützt außerdem Replaygain. Mit Eingabe-Plug-ins lässt sich die Liste der unterstützten Dateiformate nahezu beliebig erweitern. Winamp lässt sich außerdem durch Skins in seinem Aussehen dem eigenen Geschmack anpassen. Durch weitere Plug-ins kann man Winamp um zusätzliche Funktionen ergänzen, z. B. Erweiterungen der Benutzeroberfläche oder das Kodieren und Konvertieren in weitere Dateiformate.

Zusätzlich können zur Visualisierung Module eingebunden werden, die Musik oder Klänge als Eingabe erhalten und durch komplexe Algorithmen dazu „passende“, meist sehr abstrakte Bilder generieren. Zumindest den Rhythmus der Musik kann man damit „sehen“.

Eine weitere Funktion ist die Medienbibliothek, mit deren Hilfe man alle lokal gespeicherten Mediendateien verwalten und sich eigene Zusammenstellungen anlegen kann. In der Medienbibliothek können Audio-CDs auf den Computer kopiert und gebrannt werden, außerdem können Musik und Playlists mit portablen Playern ausgetauscht werden.

Seit Version 5.3 unterstützt Winamp Unicode und schließt damit zu Alternativen wie AIMP, foobar2000 oder XMPlay auf. Auch Winamps Medienbibliothek unterstützt seit Version 5.33 vollständig das Unicode-Format.

Winamp läuft unter Microsoft Windows ab Version 2000. Die letzte unter Windows 98/Me/NT4 lauffähige Version war 5.35.

Geschichte[Bearbeiten]

Winamp wurde im Mai 1997 als Shareware veröffentlicht. Programmiert wurde Winamp von Justin Frankel, Dmitry Boldyrev und Gianluca Rubinacci, der zur Vermarktung und Sicherung der Rechte das Unternehmen Nullsoft gründete.

Im April 1999 wurde Winamp von der MP3-Infoseite MPeX.net ins Deutsche übersetzt, zunächst ab Version 2.10 in Form einer nachrüstbaren Sprachdatei. Ab Version 2.72 erschien das Programm als Komplettpaket in deutscher Sprache. Es war die offizielle deutsche Version, die von Nullsoft autorisiert wurde. Die letzte offizielle, komplett ins Deutsche übersetzte Version, war Version 2.91c.

Am 1. Juni 1999 wurde Nullsoft von AOL für 80 Millionen US-Dollar übernommen.[2] Einige Monate später wurde Winamp mit der Version 2.50 Freeware.[3] Die Betreuung des Programms durch AOL gilt als Versagen. Ein damaliger Manager des Unternehmens äußerte im Rückblick, dass Winamp um 2000 das Potenzial gehabt hätte, die Stellung auf dem Musikmarkt zu erreichen, die später iTunes erlangt habe.[4]

Nach dem Flop der dritten Winamp-Version erschien im Dezember 2003 die Version 5, die laut Hersteller „das Beste aus 2 + 3 = 5“ darstellt und wieder an Gewohntes anschließen sollte. Zuvor schon wurde parallel zur Version 3 auch die Version 2 weiterentwickelt, so dass beispielsweise die Version 2.9 erst nach der Version 3.0 erschien, was auch auf eine mangelnde Akzeptanz der dritten Version durch Benutzer begründet wird.

Viele Anwender benutzten auch nach dem Erscheinen von Winamp 5 weiterhin die Version 2 des Programms, da diese einen deutlich geringeren Ressourcenverbrauch haben sollte; Winamp 5 erreicht allerdings mit dem „Classic Skin“ bei Speicher- und CPU-Auslastung nahezu gleiche Werte. Die „Modern Skins“ dagegen bieten eine Vielzahl von unterschiedlichsten Designs und können von der Winamp-Website kostenlos heruntergeladen werden.

Am 27. Januar 2004 verließ Frankel Nullsoft und AOL. Winamp wurde jedoch trotzdem noch aktiv weiterentwickelt.[5]

In den letzten Jahren wurden vor allem neue Funktionen zur optionalen Anzeige von aus dem Internet geladenen Informationen zu den gespielten Titeln, Verknüpfungen zu weiteren Online-Inhalten in der Medienbibliothek und die Anzeige von Werbebannern ergänzt. Auch die Zahl der Eingabe-Plug-ins wurde kontinuierlich erhöht, sodass Winamp oft auch schon die neuesten Audioformate wiedergeben kann. Seit Version 5.5 kann man direkt im Programm die Sprache wählen, was vorher nur über Sprachpakete möglich war, die freie Programmierer selbst schrieben.

Ende November 2013 erfolgte durch AOL die Ankündigung, Winamp zum 20. Dezember 2013 einzustellen und ab diesem Datum nicht mehr zum Download anzubieten.[6] Kurze Zeit später bekundete Microsoft Interesse an einem Kauf von Winamp.[7] Trotz der angekündigten Deadline erfolgte am 20. Dezember keine Abschaltung der Winamp-Dienste. [8]

Relaunch nach der Radionomy-Übernahme[Bearbeiten]

Im Januar 2014 wurde der Kauf von Winamp durch Radionomy, eine belgische Webradioplattform, bekannt.[9] Aktuell (1. Februar 2014) findet ein Relaunch der Webseite mit vollständig überarbeitetem Design in HTML5 statt.[10] Der vorab online gestellte Entwurf – mit einem Foto von einem Lama (dem ursprünglichen Firmen-Maskottchen von Nullsoft) und dem Schriftzug "There's more coming soon" – zeigt einen für die Touchscreenbedienung optimierten Aufbau.

Funktionen bei Version 5.x[Bearbeiten]

Folgende Ausführungen sind auf die Version 5 bezogen, bei früheren Versionen können noch nicht alle beschriebenen Funktionen vorhanden sein.

Betrachtet man Winamp ohne die Plug-ins, so werden lediglich ein Abspielprogramm mit grundlegenden Funktionen (Wiedergabe/Pause/Stopp usw.) und ein einfaches Modul zum Bearbeiten der Wiedergabeliste (Playlist) zur Verfügung gestellt. Erst durch Plug-ins erhält Winamp die Möglichkeit, zum Beispiel Audio-CDs oder Videos abzuspielen. Allerdings werden viele der wichtigsten Plug-ins bei der Installation von Winamp automatisch mitinstalliert.

Medienbibliothek[Bearbeiten]

Die mitgelieferte und ab Version 5.5 standardmäßig ins Hauptfenster integrierbare Medienbibliothek dient, ähnlich Programmen wie iTunes, der Verwaltung aller abspielbaren Medien. Sie ist auch in der Lage, vorgegebene Verzeichnisse und Unterverzeichnisse regelmäßig oder manuell auf Änderungen zu prüfen. Eine Echtzeit-Suche ist ebenso vorhanden wie die „intelligenten Wiedergabelisten“, die bei Winamp „Eigene Ansichten“ genannt werden und eine sich selbst (mit zuvor festgelegten Kriterien) aktualisierende Wiedergabeliste ermöglichen.
So kann z. B. eine eigene Ansicht für Audio- und Videodateien erstellt werden, aber auch für „alle Dateien, die länger als vier Minuten sind und in den letzten zwei Wochen zur Bibliothek hinzugefügt wurden“.
Auch die Bewertung von Liedern und Videos (1–5 Sterne) ist möglich.

Für die Medienbibliothek stehen zahlreiche Plug-ins zur Verfügung, die den Funktionsumfang erweitern.

Stream-Wiedergabe (Internet-Radio und Internet-TV)[Bearbeiten]

Eine weitere Besonderheit von Winamp war schon seit den frühesten Versionen die Wiedergabe von SHOUTcast-Streams (Internetradio), als andere Abspielprogramme diese Funktion noch nicht boten. Heute jedoch ist Streamwiedergabe eine Standardfunktion so gut wie aller Medienwiedergabeprogramme.

Winamp hat diese Funktionen in die Medienbibliothek integriert. Die Suche nach Radiostreams und TV-Kanälen erfolgt direkt im Medienbibliothek-Fenster, ohne dass die entsprechenden Webseiten aufgerufen werden müssen.

Plug-ins[Bearbeiten]

Die Plug-ins lassen sich in neun (ursprünglich in fünf, s. u.) Kategorien einteilen. Jedes Plug-in arbeitet selbstständig und von den anderen unabhängig. Aufgrund dieser Unabhängigkeit hält Winamp ein hohes Maß an Dynamik. Durch geschickte Kombination von Plug-ins ist es beispielsweise möglich, Dateien im MP3-Format mit Echo-Effekten zu versehen, in eine WAV-Datei umzuwandeln und anschließend auf eine CD-R zu brennen.

Eine Reihe von Plug-ins wird mitgeliefert, die den meisten Ansprüchen gerecht werden.

Eingabe-Plug-ins[Bearbeiten]

Die Eingabe- oder Input-Plug-ins sorgen dafür, dass Winamp mit verschiedensten Dateiformaten umgehen kann. Dazu gehören zum Beispiel Audiodateien wie MP3 oder WAV, aber auch Videoformate wie AVI, WMV oder MPEG, sogar das Abspielen von Musik-CDs wird durch das passende Input-Plug-in erst möglich gemacht. Im Internet sind diverse Eingabe-Plug-ins verfügbar, die auch ausgefallene Formate wie SPC, SID oder NSF unterstützen. Für viele gängige Dateiformate werden bereits Input-Plug-ins mitgeliefert.

Wenn beispielsweise eine WAV-Datei abgespielt werden soll, so wird in der Liste mit den registrierten Eingabe-Plug-ins nachgesehen, ob eines das WAV-Format unterstützt. Wenn das der Fall ist, so überlässt Winamp diesem Plug-in die Verarbeitung dieser Datei. Das Plug-in wandelt die in der WAV-Datei gespeicherten Daten in Tonsignale um. Diese Signale werden noch nicht über die Soundkarte ausgegeben, sondern zunächst wieder Winamp übergeben.

DSP-/Effekt-Plug-ins[Bearbeiten]

Die vom Eingabe-Plug-in extrahierten Audiosignale werden von Winamp zuerst – falls eingeschaltet – an den Equalizer und dann an das ausgewählte DSP/Effekt-Plug-in weitergereicht. Diese Plug-ins verändern die Signale und passen sie den Wünschen des Benutzers an. Hier können beispielsweise Bässe verstärkt oder Rauschen entfernt werden. Es ist auch möglich, Hall-Effekte hinzuzufügen oder die Qualität auf die eines Telefons zu senken.

Normalerweise kann nur ein oder kein DSP-/Effekt-Plug-in gleichzeitig ausgewählt sein. Es gibt aber auch Plug-ins dieser Art, die selbst am Klang nichts verändern, aber die Audioinformationen nach und nach durch mehrere ausgewählte DSP-/Effekt-Plug-ins schicken. Für Winamp sieht es dabei so aus, als sei nur ein Plug-in ausgewählt.

Die nunmehr veränderten Toninformationen werden anschließend an das aktive Ausgabe-Plug-in weitergereicht.

Ausgabe-Plug-ins[Bearbeiten]

Wie die Bezeichnung schon andeutet, kontrollieren Ausgabe-Plug-ins die Ausgabe der Audiodaten. Normalerweise werden sie dazu verwendet, die Tonsignale über die Soundkarte auszugeben und so für den Benutzer hörbar zu machen. Es ist aber auch möglich, die Ausgabe auf eine WAV-Datei umzulenken und so beispielsweise eine MP3-Datei in eine WAV-Datei zu konvertieren. Wieder andere Plug-ins ermöglichen eigene Radio-Streams oder das Crossfading, um zwei Titel ineinander laufen zu lassen, oder den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Ausgabe-Plug-ins.

Visualisierungs-Plug-ins[Bearbeiten]

MilkDrop-Screenshot (v1.04d): ein Visualisierungsplugin von Ryan Geiss

Audiovisualisierungs-Plug-ins machen die Musik im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar und anschaulich. In einem Fenster, über den ganzen Bildschirm oder sogar als Desktophintergrund werden abstrakte, sich bewegende Grafiken gezeichnet. Das Aussehen dieser Grafiken ist sowohl vom ausgewählten Plug-in als auch von der Musik abhängig. Die Visualisierungen ändern sich rhythmisch mit der Musik, bewegen sich quasi dazu.

Das Spektrum an Visualisierungs-Plug-ins ist mindestens so groß wie deren Möglichkeiten, angefangen beim eher technisch wirkenden Oszillographen über Frequenzanalysen und Simulation von Flammen bis hin zur Nachahmung von Leuchteffekten in Diskotheken. Manche Plug-ins wie Nullsofts Advanced Visualization Studio erlauben dem Benutzer sogar, sich seine eigene Visualisierung zusammenzubasteln. Auch hier werden ausreichend Plug-ins mitgeliefert.

Allgemeine (General Purpose) Plug-ins[Bearbeiten]

Im Gegensatz zu den oben genannten Erweiterungen beeinflussen allgemeine Plug-ins die Wiedergabe nicht, stattdessen fügen sie Winamp selbst weitere Funktionen hinzu. So ist es beispielsweise unter Verwendung eines Plug-ins möglich, Winamp zu jeder Zeit und unter jedem beliebigen Programm per Tastatur zu bedienen. Andere Plug-ins erweitern Winamp um Medienbibliotheken, in denen Musikstücke und Videos katalogisiert und organisiert werden können. Für beide hier gestellten Aufgabenbereiche werden bereits Erweiterungen mitgeliefert.

Medienbibliotheken-Plug-ins (seit Version 5.22)[Bearbeiten]

Die mitgelieferte Medienbibliothek (Media Library) ist an sich ein General-Purpose-Plug-in. Seit Winamp-Version 5.22 ist jedoch auch sie wiederum in Plug-ins aufgeteilt, nämlich Media-Library-Plug-ins. Diese stellen der Medienbibliothek z. B. die lokale Medienverwaltung, den Zugriff auf Onlinedienste, das Erstellen von Wiedergabelisten oder das Auslesen (Rippen) und Brennen von Audio-CDs zur Verfügung. Diese Funktionen gab es zwar auch schon in früheren Winamp-Versionen, jedoch gibt es erst seit Version 5.22 die Möglichkeit, diese in Form von Plug-ins einzeln zu deinstallieren, beispielsweise das „Rip & Burn“-Plug-in auf PCs ohne CD-Brenner.

Eine MusicIP Mix (zuvor Predixis MusicMagic) genannte Software des Unternehmens MusicIP (en) zur automatischen Generierung von harmonischen Playlisten wurde in Version 5.35 aus dem Installationspaket entfernt[11], steht aber als optionales Plug-in zur Einbindung in Winamp bereit[12].

Encoder-Plug-ins (seit Version 5.0)[Bearbeiten]

Seit Version 5.0 gibt es für die verschiedenen Dateiformate, in denen Audio-CDs beim Einlesen auf der Festplatte abgelegt werden können, Encoder-Plug-ins. So werden beispielsweise Plug-ins für das Enkodieren der Audio-CDs in das MP3-, das AAC/aacPlus-, das Ogg-Vorbis-, das FLAC- sowie das WMA-Format mitgeliefert. Mit Hilfe neuer Encoder-Plug-ins ließe sich diese Liste theoretisch beliebig erweitern. Ohne Verwendung eines Encoder-Plug-ins können Audio-CDs im unkomprimierten WAV-Format abgespeichert werden.

Tragbare-Mediengeräte-Plug-ins (seit Version 5.2)[Bearbeiten]

Seit Version 5.2 ist Winamp in der Lage, auf diverse tragbare Audioplayer zuzugreifen. Auch dazu werden Plug-ins verwendet, nämlich die Portable-Media-Player-(PMP)-Plug-ins. Standardmäßig mitgeliefert werden Plug-ins für Geräte aus Apples iPod-Serie, für Player des Unternehmens Creative sowie für Player, die den Standard „Microsoft PlaysForSure“ unterstützen. Seit der Version 5.3 werden auch einfache USB-Flash-Geräte unterstützt, wie sie als preiswerte MP3-Player häufig in Form von USB-Sticks auf dem Markt sind.

Auto-Tagger (seit Version 5.5)[Bearbeiten]

Seit Version 5.5 ist Winamp mit einer Auto-Tagging-Funktion ausgestattet. Sie ermöglicht, dass fehlende Tag-Angaben (Bezeichnungen wie Titel, Interpret, Album usw.) via Internet vervollständigt werden. Dieser Dienst ist auch möglich, wenn überhaupt keine Informationen über die Tag-Angaben vorliegen. Das Modul tastet die Musikdatei ab und gleicht ihre Daten mit einer im Internet stehenden Datenbank ab. Verfügbar wurde dieser Dienst durch Gracenote.

Winamp Pro[Bearbeiten]

Neben der kostenlosen Variante von Winamp gibt es auch eine kostenpflichtige Pro-Version. Diese ermöglicht z. B. das Kopieren von CD-Titeln ins MP3-Format sowie schnelleres Auslesen und Brennen von CDs.[13]
Seit der Version 5.57 wird zudem das Dekodieren von H.264-Videos in NSV-Streams unterstützt.

Winamp for Android[Bearbeiten]

Für das Android-Betriebssystem gibt es ebenfalls eine Winamp-Version, welche erstmals am 10. März 2011 in der Version 1.0[14] erschien. Besonderheiten der Mobilversion sind unter anderem die Synchronisation von Winamp und iTunes-Playlisten über WLAN als auch die Unterstützung typischer Winamp-Dienste wie SHOUTcast. Aktuell liegt Winamp for Android in Version 1.4.4 (29. November 2012) vor.

Winamp Sync for Mac[Bearbeiten]

Zeitgleich mit der Veröffentlichung von Winamp 5.622 wurde auch eine Beta-Version von Winamp für Mac OS X vorgestellt. Diese trägt den Namen „Winamp Sync for Mac“, um herauszustellen, dass der Fokus der Anwendung hauptsächlich auf der Synchronisierung mit Winamp for Android sowie der iTunes-Bibliothek liegt. Den Anspruch, iTunes als Desktop-Medienspieler unter Mac OS X zu verdrängen, erhebt Winamp Sync for Mac nach der Produktbeschreibung des Herstellers derzeit noch nicht, obwohl eine eigene, vollständige Winamp-Medienbibliothek sowie Abspielfunktionen integriert sind. Im Hersteller-Blog wird jedoch darauf hingewiesen, dass „Winamp Sync for Mac“ nur der erste Schritt der Mac-Aktivitäten sei und den Weg für zukünftige Produktentwicklungen unter Mac OS X ebnen soll.[15]

Anhang[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. Newseintrag vom 25. Oktober 2006 auf der offiziellen FLAC-Homepage, 1. November 2006
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatGregor Lawatscheck: AOL kauft Nullsoft mit Winamp auf! MPeX.net, 2. Juni 1999, abgerufen am 3. April 2009.
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatGregor Lawatscheck: Winamp 2.50 ist jetzt Freeware. MPeX.net, 26. August 1999, abgerufen am 3. April 2009.
  4. Ars Technica: Winamp's woes: how the greatest MP3 player undid itself, 24. Juni 2012
  5. heise.de: Winamp-Erfinder Justin Frankel verlässt AOL
  6. Heise Online: Mediaplayer Winamp ist am Ende. 21. November 2013, abgerufen am 21. November 2013.
  7. Heise Online: Ein neues Leben für Winamp - bei Microsoft? 22. November 2013, abgerufen am 22. November 2013.
  8. GameStar: Das Ende von Winamp & Shoutcast - »Offensichtlich passiert etwas«. 20. November 2013, abgerufen am 22. November 2013.
  9. TechCrunch: AOL Sells Winamp And Shoutcast For $5-10M To Radionomy, Takes 12% Stake In Belgian Digital Audio Startup. 14. Januar 2014, abgerufen am 16. Januar 2014.
  10. winamp.com: Winamp News 29th January 2014, 12:51. 29. Januar 2014, abgerufen am 1. Februar 2014.
  11. Winamp No Longer Includes MusicIp Mixer?, Version 5.35 of Winamp caused a loss of the mixer
  12. Download des MusicIP-Plug-ins
  13. Vergleich der verschiedenen Winamp-Varianten
  14. http://blog.winamp.com/2011/03/10/winamp-for-android-1-0-now-available/
  15. http://blog.winamp.com/2011/10/26/introducing-winamp-for-mac-sync-beta/

Weblinks[Bearbeiten]