Zack de la Rocha

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Zack de la Rocha (* 12. Januar 1970 in Long Beach, Kalifornien als Zacarías Manuel de la Rocha) ist ein US-amerikanischer Sänger.

Leben[Bearbeiten]

Zack de la Rocha live beim Coachella Valley Music and Arts Festival 2007

De la Rocha wuchs in Long Beach, Kalifornien auf und wurde nach der Scheidung der Eltern von seiner Mutter alleine erzogen. Dennoch prägte ihn der Chassidismus seines Vaters Roberto de la Rocha.

In seiner Teenagerzeit hörte er Bands wie Bad Religion, die Bad Brains oder Sex Pistols und war in der Punk- und Hardcoreszene unterwegs. Er spielte Gitarre in den Hardcorebands Hardstance und Farside. Später war er Mitgründer der Band Inside Out. Sie produzierten 1990 die EP No Spiritual Surrender und tourten durch Kalifornien. De la Rocha knüpfte Verbindungen zu Hip-Hop-Künstlern wie Public Enemy, KRS-One und Run-D.M.C.. Nachdem sich Inside Out aufgelöst hatte, versuchte er, eine eigene Hip-Hop Karriere aufzubauen und begann mit Freestyle-Rappen in Clubs. Mit Tom Morello, Brad Wilk und Tim Commerford gründete er die Band Rage Against the Machine, mit der er bekannt wurde.

In de la Rochas Texten geht es um soziale, politische aber auch persönliche Probleme. Politisch ist er links eingestellt, was auch aus seiner Kritik an der US-Regierung herauszuhören ist. Er engagierte sich als Sänger bei Rage Against The Machine, bei Veranstaltungen, Demonstrationen und in Reden. Er setzte sich unter anderem für die Zapatistas in Mexiko, für den wegen Polizistenmord zum Tode verurteilten Mumia Abu-Jamal und für vom Staat schlecht behandelte Bauern in Kalifornien ein. Sein Motto lautet: „It’s all about building up that rage, all that fear and shit that it takes to come out on stage.“ („Es geht darum, diese Wut, all die Angst und Scheiße aufzubauen, die man braucht, um auf die Bühne zu steigen.“)

Im Jahr 2000 verließ Zack Rage Against The Machine auf Grund von Differenzen innerhalb der Band. Die anderen Bandmitglieder gründeten mit Soundgarden-Frontsänger Chris Cornell die neue Band Audioslave.

De La Rocha arbeitete danach an seinem Hip-Hop-Soloalbum. Er veröffentlichte ein Irakkrieg-kritisches Lied, das kostenlos auf seiner ehemaligen Website zur Verfügung gestellt wurde und den Song We Want It All, den er als Soundtrack für Michael Moores Film Fahrenheit 9/11 mit Nine-Inch-Nails-Chef Trent Reznor aufgenommen hat.

2007 schloss er sich wieder mit Rage Against the Machine zusammen, die Band ging mit Wu-Tang Clan auf Tour.

Im Jahr 2008 kündigte er an als One Day as a Lion mit Jon Philip Theodore, dem ehemaligen Schlagzeuger von The Mars Volta, zusammenzuarbeiten. Der Namensgeber für die Band war ein Foto von 1970, das eine Mauer in Boyle Heights, einem Latinoviertel von Los Angeles, mit dem Schriftzug "It's better to live one day as a lion, than a thousand years as a lamb" zeigt. Eine EP wurde am 22. Juli 2008 im Independent-Label ANTI-Records veröffentlicht. Sie besteht aus insgesamt fünf Titeln mit den Namen: „Wild International“, „Ocean View“, „Last Letter“, „If You Fear Dying“ und „One Day as a Lion“. Die Single Wild International erschien kurz darauf.

Diskographie[Bearbeiten]

Mit Rage Against the Machine (Alben)[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Zack de la Rocha – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien