Ľubica

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ľubica
Wappen Karte
Wappen von Ľubica
Ľubica (Slowakei)
Ľubica
Ľubica
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Prešovský kraj
Okres: Kežmarok
Region: Tatry
Fläche: 76,530 km²
Einwohner: 4.507 (31. Dez. 2018)
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km²
Höhe: 629 m n.m.
Postleitzahl: 059 71
Telefonvorwahl: 0 52
Geographische Lage: 49° 14′ N, 20° 27′ OKoordinaten: 49° 14′ 14″ N, 20° 26′ 54″ O
Kfz-Kennzeichen: KK
Kód obce: 523682
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung Gemeindegebiet: 2 Katastralgemeinden
Verwaltung (Stand: November 2018)
Bürgermeister: Ján Kapolka
Adresse: Obecný úrad Ľubica
Generála Svobodu 127
05971 Ľubica
Webpräsenz: www.obeclubica.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Ľubica (deutsch Leibitz, ungarisch Leibic, lateinisch Laibicium) ist eine Gemeinde in der Nordostslowakei mit 4507 Einwohnern (31. Dezember 2018).

Ansicht auf den Ort von Nordwesten

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1251 erstmals schriftlich erwähnt; 1271 wurden ihm die Stadtrechte verliehen. Die Stadt hatte lange Zeit, bis etwa 1900, hauptsächlich eine deutschsprachige Bevölkerung. Danach nahm der Anteil der Slowaken und anderer Ethnien immer mehr zu. Durch die Verpfändung von 16 Zipser Städten an Polen ging die Bedeutung der Stadt langsam zurück, auch nach der Rückkehr zu Ungarn und der Gründung der Provinz der 16 Zipser Städte konnte der Verfall nicht aufgehalten werden. 1878 wurde der Ort zu einem Dorf zurückgestuft, war aber noch Sitz der Kreisverwaltung innerhalb des ungarischen Komitats Zips. Zur Geschichte siehe auch den Hauptartikel zur Zips.

Positive Entwicklungen erhoffte man sich auch von der Entdeckung einer Schwefelquelle, die ab 1714 die Einrichtung des Leibitzer Schwefelbades (Ľubické Kúpele) nach sich zog.

1952 wurde der Truppenübungsplatz Javorina im Norden und Osten eingerichtet; 1974 wurde der Ort ein Stadtteil von Kežmarok. Erst seit 1992 ist die Gemeinde wieder eigenständig und versucht seitdem wieder an die alte Tradition anzuknüpfen. 2011 wurde der Militärbezirk Javorina aufgelöst und die Katastralgemeinde Ľubické Kúpele ist wieder Teil von Ľubica.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ethnische Struktur
Jahr Einwohner Slowaken Deutsche Ungarn Sonstige
1880 3.084 693 2.203 26 162
1890 3.025 883 - 30 -
1900 2.803 1.189 - 49 -
1910 2.782 1.311 1.135 213 123
1921 2.837 1.443 - 13 -
1930 3.023 1.836 956 6 -
2001 3.677 3.443 - 1 -
2011 4.288 3.898 - 1 -

Ergebnisse nach der Volkszählung 2001 (3.677 Einwohner):

Nach Ethnie:

  • 93,63 % Slowaken
  • 5,00 % Roma
  • 0,63 % Tschechen
  • 0,11 % Polen

Nach Konfession:

  • 85,01 % römisch-katholisch
  • 7,15 % griechisch-katholisch
  • 2,56 % konfessionslos
  • 2,23 % evangelisch
  • 1,99 % keine Angabe

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernd Zimmermann: Leibitz – Eine Stadt der Zips. In: Heimatblatt der Karpatendeutschen Landsmannschaft in Österreich, 43. Jg., Jänner/Februar 1992, S. 6–7

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ľubica – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien