16 Blocks

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Filmdaten
Deutscher Titel16 Blocks
Originaltitel16 Blocks
ProduktionslandDeutschland, USA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2006
Länge102 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
JMK 14[1]
Stab
RegieRichard Donner
DrehbuchRichard Wenk
ProduktionBoaz Davidson
Avi Lerner
Danny Dimbort
Arnold Rifkin
Bruce Willis
MusikKlaus Badelt
KameraGlen MacPherson
SchnittSteve Mirkovich
Besetzung

16 Blocks ist ein deutsch-amerikanischer Actionfilm/Thriller aus dem Jahr 2006. Die Regie führte Richard Donner, die Hauptrolle spielte Bruce Willis.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der überarbeitete und alkoholkranke New Yorker Polizist Jack Mosley soll den Zeugen Eddie Bunker aus dem Gefängnis in ein Gerichtsgebäude bringen, welches sich 16 Straßenblocks entfernt befindet. Unterwegs üben zwei Attentäter einen Anschlag auf Bunker aus, werden aber durch Mosley aufgehalten. Daraufhin versteckt er sich zusammen mit Bunker, der in einem wichtigen Fall aussagen soll, in einer Bar.

Dort erscheint Frank Nugent – Mosleys Ex-Partner – und versucht ihn davon zu überzeugen, Bunker auf dem Transport sterben zu lassen. Dieser soll nämlich vor Gericht gegen einen Polizisten, der in eine Korruptionsaffäre verwickelt ist, aussagen. Mosley hadert zunächst mit sich, entschließt sich aber dann dazu, Bunker zu beschützen. Nach einer spektakulären Verfolgungsjagd, bei der die beiden sogar einen voll besetzten Bus entführen, erreicht Mosley das Gerichtsgebäude. Bunker hat er mittlerweile laufen lassen. Durch verschiedene Szenen hat der Zuschauer erfahren, dass auch Mosley selbst in die Korruptionsfälle verwickelt ist. Aus Reue möchte er aber alles aufklären. Ein Kollege versucht, Mosley zu töten. Ein Scharfschütze streckt den Attentäter allerdings vorher nieder. Mosley lässt die Machenschaften auffliegen, wandert dafür aber selbst ebenfalls ins Gefängnis.

Als er nach zwei Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird, schickt Bunker ihm eine Geburtstagstorte aus seiner eigenen Bäckerei.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

James Berardinelli bezeichnete den Film auf movie-reviews.colossus.net als einen der schlechteren Filme von Richard Donner. Die „Chemie“ zwischen Mosley und Bunker würde nicht stimmen. Berardinelli rät sarkastisch, man sollte lieber die U-Bahn nehmen.[2]

Das Lexikon des internationalen Films meint: „Thematisch simpel konstruiert, besticht der Thriller durch einige hervorragend inszenierte Actionsequenzen.“[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mos Def wurde im Jahr 2006 für den Black Movie Award nominiert.

Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat wertvoll.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Richard Donner forderte bei der Premiere des Films die Besucher auf, keinen Pelz zu tragen. Er selbst trug einen Anstecker gegen Pelz und verwendete ein Poster von PETA mit der Aufschrift „Fur Is Dead“ in einer Szene des Filmes.

Auf der DVD befindet sich ein alternatives Ende, in dem sich Frank vor Jack wirft, kurz bevor Franks Helfer Bob auf diesen schießt. Die Kugel geht durch beide durch, und tötet Jack. Frank Nugent überlebt verletzt. Am Ende hat Bunker die Torte trotzdem abgeschickt, im Glauben Jack lebe noch.

Regisseur Richard Donner hat am Ende des Films, als Mosley eine Torte auf den Tisch gestellt wird, einen Cameo-Auftritt.

16 Blocks ist ein Remake des Clint-Eastwood-Films Der Mann, der niemals aufgibt von 1977.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alterskennzeichnung für 16 Blocks. Jugendmedien­kommission.
  2. Kritik von James Berardinelli
  3. 16 Blocks. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.