274

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Staatsoberhäupter

274
Die drei Reichsteile des Römischen Reichs um 271
Aurelian gelingt es, das Römische Reich wieder zu vereinen.
274 in anderen Kalendern
Äthiopischer Kalender 266/267
Buddhistische Zeitrechnung 818/819 (südlicher Buddhismus); 817/818 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 49. (50.) Zyklus, Jahr des Holz-Pferdes 甲午 (am Beginn des Jahres Wasser-Schlange 癸巳)
Griechische Zeitrechnung 1./2. Jahr der 263. Olympiade
Jüdischer Kalender 4034/35 (18./19. September)
Römischer Kalender ab urbe condita MXXVII (1027)
Seleukidische Ära Babylon: 584/585 (Jahreswechsel April); Syrien: 585/586 (Jahreswechsel Oktober)
Spanische Ära 312
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 330/331 (Jahreswechsel April)

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik und Weltgeschehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Römisches Reich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Februar/März: Kaiser Aurelian, der seine Herrschaft über das Römische Reich gegen die Germanen und verschiedene Usurpatoren verteidigt hat, wendet sich dem Imperium Galliarum unter Tetricus I. zu, das sich während der Krise 260 von Rom losgelöst hat. In einer Schlacht bei Catalauni werden die gallischen Truppen besiegt.
  • Die Germanen nutzen die Schwäche der Römer im Westen ihres Reichs aus und überschreiten den Rhein. Unter anderem wird auch die Legio I Minervia in ihrem Lager Bonna angegriffen. Erst 20 Jahre später kann die Rhein-Grenze wiederhergestellt werden. Von nun an siedeln Franken auf dem Gebiet der heutigen Niederlande, Belgiens und im Rheinland. Der Statthalter der Provinz Belgica, Faustinus, erhebt sich gegen Tetricus I. Dieser kann nicht mehr eingreifen.
  • In Anbetracht der katastrophalen militärischen Lage wechselt Tetricus I. die Seiten und schließt sich Aurelian an. Dieser hatte versprochen, das Leben seines Gegners sowie seines Sohnes Tetricus II. zu verschonen. Aurelian gelingt es, den Aufstand Faustinus’ niederzuschlagen. Danach stehen die westlichen Provinzen wieder unter der Kontrolle Roms.
  • Kaiser Aurelian feiert in einem Triumphzug in Rom die Erfolge seiner Herrschaft: Er hat erfolgreich die Grenzen gegen die Germanen verteidigt und die abtrünnigen Provinzen im Osten und Westen zurückerobert. Die Herrscher der beiden Teilreiche Tetricus I. und Zenobia von Palmyra werden der Menge vorgeführt, ihr Leben wird jedoch verschont. Seit der Krise 14 Jahre zuvor, als das Römische Reich endgültig zu zerbrechen drohte, hat der Kaiser in Rom erstmals wieder die Kontrolle über das gesamte Herrschaftsgebiet.
  • Das Legionslager Rigomagus (Remagen) wird zur Festung ausgebaut, um die Provinz besser gegen die vordringenden Germanen verteidigen zu können.

Kaiserreich China[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kaiserreich China/Zeit der Drei Reiche: Kaiserin Yang Yan stirbt in Luoyang. Zuvor hat sie Kaiser Jin Wudi das Versprechen abgenommen, nach ihrem Tod ihre Cousine Yang Zhi zu heiraten. Sie hatte die Befürchtung, eine andere Kaiserin würde ihrem geistig zurückgebliebenen Sohn Jin Huidi den Titel des Kronprinzen streitig machen wollen.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nach seiner Rückkehr nach Rom führt Kaiser Aurelian eine Münzreform durch. Der As und der Sesterz sind durch die Inflation völlig entwertet. Die häufigste Verkehrsmünze ist der 214 eingeführte Doppeldenar (heute als Antoninian bekannt). Aurelian verfeinert die Prägung dieser Münze und erhöht ihren Silbergehalt. Die neue Münze wird auch als Aurelianus bekannt. Die Prägung kleinerer Münzeinheiten wird nach und nach eingestellt.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestorben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: 274 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien