Andrew Sarauer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
KanadaKanada UngarnUngarn  Andrew Sarauer Eishockeyspieler
Andrew Sarauer
Geburtsdatum 17. November 1984
Geburtsort Saskatoon, Saskatchewan, Kanada
Größe 193 cm
Gewicht 93 kg
Position Stürmer
Schusshand Links
Draft
NHL Entry Draft 2004, 4. Runde, 125. Position
Vancouver Canucks
Karrierestationen
2002–2003 Victoria Salsa
2003–2004 Langley Hornets
2004–2008 Northern Michigan University
2008–2009 Johnstown Chiefs
Lake Erie Monsters
Norfolk Admirals
2009–2011 Reading Royals
2011–2012 Frederikshavn White Hawks
2012–2013 Las Vegas Wranglers
2013–2017 Fehérvár AV19
2017–2018 Villacher SV
seit 2018 Fehérvár AV19

Vorlage:Infobox Eishockeyspieler/Ländercode2

Andrew Sarauer (* 17. November 1984 in Saskatoon, Saskatchewan) ist ein kanadischer Eishockeyspieler mit ungarischer Staatsbürgerschaft, der seit 2018 erneut bei Fehérvár AV19 in der Österreichischen Eishockey-Liga unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andrew Sarauer begann seine Karriere als Eishockeyspieler bei Victoria Salsa, für die er von 2002 bis 2003 in der kanadischen Juniorenliga British Columbia Hockey League aktiv war. In der Folgesaison spielte er beim Ligakonkurrenten Langley Hornets. Anschließend wurde er im NHL Entry Draft 2004 in der vierten Runde als insgesamt 125. Spieler von den Vancouver Canucks ausgewählt, für die er allerdings nie spielte. Stattdessen spielte er die folgenden vier Jahre für die Northern Michigan Wildcats, das Team der Northern Michigan University, in der Central Collegiate Hockey Association. Anschließend spielte er von 2008 bis 2011 vorwiegend in der ECHL für die Johnstown Chiefs und die Reading Royals, wurde aber auch von den Lake Erie Monsters, den Norfolk Admirals und je einmal den Rockford IceHogs und den Hershey Bears in der American Hockey League eingesetzt. 2011 zog es ihn erstmals über den Großen Teich westwärts und er spielte eine Saison für die Frederikshavn White Hawks in der ersten dänischen Liga spielte. Nachdem er die Spielzeit 2012/13 noch einmal in der ECHL bei den Las Vegas Wranglers verbrachte, kehrte er nach Europa zurück und spielt seither mit einer Unterbrechung 2016/17, als er für den Villacher SV aktiv war, für Alba Volán Székesfehérvár in der Österreichischen Eishockey-Liga. 2015 wurde er als Topscorer der ÖEHL ausgezeichnet.

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2015 erhielt Sarauer die ungarische Staatsbürgerschaft und debütierte bei der Weltmeisterschaft desselben Jahres für die Ungarische Nationalmannschaft, mit der er durch einen zweiten Platz in der A-Gruppe der Division I in die Top-Division aufstieg. Er selbst trug als Topscorer – gemeinsam mit den Kasachen Roman Startschenko, Kevin Dallman, Jewgeni Rymarew, Wadim Krasnoslobodzew und Konstantin Rudenko – und als bester Torvorbereiter (gemeinsam mit seinem Landsmann Frank Banham und dem Kasachen Talgat Schailauow) zu dem Erfolg maßgeblich bei. Zudem wurde er zum besten Spieler seiner Mannschaft gekürt. Bei der Weltmeisterschaft 2016 spielte er dann in der Top-Division, aus der die Magyaren aber trotz eines 5:2-Erfolges gegen Weißrussland umgehend wieder abstiegen. So spielte er bei den Weltmeisterschaften 2017 und 2018 erneut in der Division I. Zudem vertrat er seine neue Heimat bei der Olympiaqualifikation für die Winterspiele in Pyeongchang 2018.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
AHL-Reguläre Saison 2 20 1 1 2 10
AHL-Playoffs
ÖEHL-Reguläre Saison 5 248 75 137 212 214
ÖEHL-Playoffs 2 10 4 4 8 10

(Stand: Ende der Saison 2017/18)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]