EC VSV

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EC VSV
EC VSV
Erfolge
  • 6-facher Österreichischer Meister
  • Nationalliga-Meister 1976/77
Vereinsinformationen
Geschichte EC Villacher Sportverein (seit 1923)
EC BIC VSV (1992–1993)
EC Villas VSV (1990er)

EC Heraklith VSV (1999–2005)
EC Pasut VSV (2005–2007)
EC REKORD-Fenster VSV (2010–2012)
EC VSV (seit 2012)

Spitzname Die Adler
Stammverein EC Villacher Sportverein
Vereinsfarben blau, weiß
Liga Erste Bank Eishockey Liga
Spielstätte Stadthalle Villach
Kapazität ca. 4.500 Plätze (davon 2.100 Sitzplätze)
Geschäftsführer Giuseppe Mion
Cheftrainer Greg Holst
Kapitän Eric Hunter[1]
Saison 2015/16 7. Platz (Hauptrunde), Playoff-Halbfinale

Der Eishockey-Club Villacher Sportverein (kurz EC VSV) ist eine österreichische Eishockeymannschaft aus Villach im Bundesland Kärnten, die in der Erste Bank Eishockey Liga spielt. Die Heimspiele werden in der Stadthalle Villach (zirka 4.500 Plätze) ausgetragen. Der VSV konnte bisher 6 Mal (1981, 1992, 1993, 1999, 2002, 2006) den österreichischen Meistertitel erringen. Die Vereinsfarben der Villacher sind blau-weiß, im Logo ist ein Adler zu sehen, dem die Villacher auch den Beinamen Die Adler verdanken.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufstieg in die Bundesliga und erste Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Gewinn der Zweitligameisterschaft in der Saison 1976/77 nahm der EC VSV sein Recht zum Aufstieg in die höchste Spielklasse wahr und verblieb dort bis heute, womit der Verein heute nach dem EC KAC der zweitälteste Teilnehmer der Bundesliga ist. Zwar wurde die Mannschaft in ihrer Premierensaison unter Trainer Karol Havasi Letzter (weshalb dieser das Ende der Saison auch nicht erlebte und auf Drängen der Spieler knapp vorher durch Spielertrainer Ryan D'Arcy ersetzt wurde), aber einige der eigenen Nachwuchsspieler, allen voran Leo Sivec, zeigten bereits hier gute Leistungen. Die zweite Saison brachte den fünften Rang, wobei das Hauptproblem der vakante Trainerposten war, der zunächst von Adalbert Saint John und gegen Saisonende vom verletzten Bart Crashley ausgefüllt worden war.

Erstmals Meister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem auch im dritten Anlauf die Meisterrunde verpasst wurde, brachte die Saison 1980/81 endlich die ersten Erfolge. Dank des Nachwuchstrainings unter Hermann Knoll und einem verstärkten Einbau der jungen Spieler (mit Sivec war der älteste Einheimische zu diesem Zeitpunkt gerade 23 Jahre alt) kämpfte sich der EC VSV im Grunddurchgang bis auf den zweiten Rang vor und konnte schließlich die Meisterrunde knapp vor dem Wiener EV für sich entscheiden. Im Folgejahr verpasste jedoch Sivec aufgrund einer Verletzung den Großteil der Saison, und konditionelle Probleme taten ein Übriges. Sowohl Grunddurchgang als auch Meisterrunde wurden auf einem unbefriedigenden fünften Platz beendet.

Sivec blieb das Verletzungspech auch in der Saison 1982/83 treu. Dazu kam, dass Legionär Douglas Palazzari die Erwartungen nicht erfüllte und durch den Torhüter Marcel Sakac ersetzt wurde, der die schwächelnde Abwehr stützen sollte. Außer dem konsequenten Einbau weiterer Jugendspieler brachte die Saison jedoch keine Erfolge. Dies machte sich vor allem im Folgejahr bezahlt, als sechs Spieler des EC VSV von Trainer Rudolf Killias in die Österreichische Eishockeynationalmannschaft einberufen wurden. Das Problem des Teams blieb aber auch in den folgenden Jahren die mangelnde Konstanz, wobei es jedoch immer wieder herausragende einheimische Spieler gab. Erst in der Spielzeit 1991/92 gelang dem EC VSV der erneute Gewinn des Meistertitels, wobei in den Playoffs kein Spiel abgegeben wurde. Diese Leistung konnte die Mannschaft ein Jahr später wiederholen.

Die Neunziger Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Verlauf des letzten Jahrzehnts des letzten Jahrhunderts konnte der EC VSV mit guten Platzierungen an die vergangenen Erfolge anschließen, aber der große Wurf gelang nicht. In einer Zeit, als die VEU Feldkirch das Geschehen im österreichischen Eishockey dominierte, schied der EC VSV auch einige Male gegen den Lokalrivalen EC KAC in den Playoffs aus. Erst in der Saison 1998/99 konnten die Villacher sich gegen Klagenfurt im Finale wieder durchsetzen und den vierten Meistertitel verbuchen.

Nach der Jahrtausendwende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Millenniumssaison und im Jahr darauf wendete sich das Blatt jedoch wieder. Zweimal in Folge musste sich der EC VSV im Finale gegen den KAC geschlagen geben (1:4 bzw. 2:4 Siege). In der Saison 2001/02 trafen die beiden Teams bereits im Halbfinale aufeinander, wo sich diesmal der VSV durchsetzte und sich schließlich im Finale gegen den EHC Linz den fünften Meistertitel sicherte. Diese Saison markierte auch die Premiere des Torhüters Gert Prohaska im Dress des EC VSV. Prohaska hatte den EC KAC mangels Perspektiven verlassen und zählt seither zu den großen Stützen der Mannschaft.

Auch in der Saison 2002/03 gelangte die Mannschaft ins Finale, unterlag diesmal jedoch den Linzern und musste sich ein Jahr später abermals gegen den EC KAC erneut mit dem Vizemeistertitel zufriedengeben.

Die Saison 2004/05 startete recht durchwachsen, und recht schnell wurde klar, dass Trainer Blair McDonald als Nachfolger von Greg Holst keine glückliche Wahl gewesen war. Nach einer 8:11-Heimniederlage gegen den damaligen Liganeuling und Tabellenletzten EC Red Bull Salzburg wurde er vorzeitig aus seinem Vertrag entlassen und Holst zurückgeholt. Des Weiteren wurde die Gunst der Stunde genutzt und die Mannschaft nach dem Ausfall der NHL-Saison 2004/05 mit folgenden NHL-Spielern verstärkt: Ethan Moreau (Edmonton Oilers), Jason Krog (Mighty Ducks of Anaheim), Eric Weinrich (St. Louis Blues), Reinhard Divis (St. Louis Blues). Zwar stabilisierten sich die Leistungen und brachten nach langer Ungewissheit einen knapp errungenen Playoff-Platz ein (dank des besseren direkten Verhältnisses belegte der EC VSV trotz Punktegleichheit vor dem EC Graz 99ers den vierten Rang), aber im Halbfinale endete die Saison mit drei Niederlagen gegen den späteren Meister Vienna Capitals.

Sechster Meistertitel und Derby-Rekordsieger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spieler des EC VSV feiern den Meistertitel 2005/06.

Für die Saison 2005/06 wurden einige Schlüsselspieler ersetzt, Greg Holst verblieb im Traineramt. Nachdem der EC VSV zusammen mit den Red Bulls Salzburg den Grunddurchgang dominiert hatte, trafen die beiden Vereine erwartungsgemäß auch im Finale aufeinander. Hier erspielte sich der VSV mit 4:2 Siegen seinen sechsten und bisher letzten Meistertitel.

Herausragende Figur des EC VSV war in der Meistersaison 2005/06 vor allem Dany Bousquet, der mit 47 Toren bzw. 86 Punkten auch die Torschützen- und Punktelisten der Liga anführte. Den größten Erfolg dieser Saison stellte sicherlich der entscheidende Treffer im 6. Finalspiel gegen die Red Bulls Salzburg dar, mit dem er in der 78. Spielminute das Spiel und somit auch die Meisterschaft zugunsten des VSV entscheiden konnte. Torhüter Gert Prohaska belegte mit einer Fangquote von 92,85 % klar den ersten Platz in der Torhüterwertung.

Meisterfeier nach der Saison 2005/06 am Villacher Rathausplatz.

Am 20. Februar 2007 endete die längste Siegesserie, die es jemals im Kärntner Eishockey-Derby gegeben hatte. Der EC VSV gewann zwischen dem 18. Februar 2005 und dem 21. Januar 2007 17 Spiele hintereinander. Damit gewann der EC KAC fast zwei Jahre nicht gegen den Eishockey Club Villach.

Am 15. März starteten die Play-Off Halbfinalspiele gegen den Drittplazierten des Grunddurchgangs Black Wings Linz mit einem Heimspiel der Villacher. Der EC VSV gewann in die Serie (best of five) mit 3:0 (7:4, 4:3n.P., 4:3) und traf im Finale auf RedBulls Salzburg. Die Serie (best of seven) ging mit 4:1 (0:2, 4:3 n.P., 3:6, 0:3, 2:4) an die Red Bulls aus Salzburg.

2007 bis 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erste Bank Eishockeyliga Saison 2007/08 verlief für den Kärntner Traditionsverein mit gemischten Gefühlen. Als einziges Team der Ligavereinigung bestritt man den Saisonverlauf ohne Spieleraustausch und konnte zudem erfolgreich mehrere in Villach ausgebildete Nachwuchsspieler in den Mannschaftsstamm integrieren. Dies stellte für 2007/08 im Vergleich zu den Vorsaisonen auch den größten Erfolg im Verein dar.

Die sportlichen Erfolge beschränkten sich lediglich auf das Erreichen des Viertelfinales, wo man am 24. Februar unter großem Beifall von zirka 1000 mitgereisten Auswärtsfans die Saison 2007/08 mit einer 3:0 Auswärtsniederlage gegen den späteren österreichischen EBEL-Meisterschaftsgewinner EC Red Bull Salzburg beendete. Der langjährige Villacher Erfolgstrainer Greg Holst verlautbarte bereits vor dem letzten Play Off Spiel seinen Abschied aus Villach. Seine Nachfolge trat Larry Huras an. Auch einige der Leistungsträger aus den erfolgreichen vorangegangenen Saisonen wurden ersetzt, wobei jedoch die nicht einfache finanzielle Situation des Vereins keine wegweisenden Neuverpflichtungen erlaubte. Die Saison wurde mit dem Aus im Viertelfinale vorzeitig beendet.

Mit der laufenden Saison 2009/10 übernahm Johan Strömwall das Traineramt. Abermals wurden einige Spieler getauscht, und dank eines guten Sommertrainings startete die Mannschaft auch mit fünf Siegen und führte zu Beginn der Meisterschaft auch die Tabelle an. Mit Fortgang des Grunddurchgangs fiel der EC VSV jedoch in das Mittelfeld zurück. Insbesondere die Transferkartenspieler ließen oft die notwendige Klasse vermissen, was jedoch über weite Strecken von den einheimischen Cracks kompensiert werden konnte. Der fünfte Rang nach dem Grunddurchgang stellte so einen beachtenswerten Erfolg dar, da der Mannschaft aufgrund des vergleichsweise geringen Budgets auch kaum Spielraum für personelle Verbesserungen blieb. Das Saisonende kam jedoch abermals im Viertelfinale, als der EC VSV mit 1:4 Siegen gegen den EHC Linz unterlag.

Ähnlich verlief die Spielzeit 2010/11, wo dem Club erneut ein guter Start in die Meisterschaft gelang. Gegen Ende des Grunddurchgangs erfolgte jedoch ein Leistungseinbruch, der schließlich im Februar 2011 in der Entlassung von Trainer Strömwall gipfelte. Sein ehemaliger Co-Trainer, der langjährige VSV-Spieler Michael Stewart übernahm das Amt und führte die Mannschaft nach einem glatten 4:1-Seriensieg gegen den EHC Linz im Viertelfinale bis ins Halbfinale, wo sie jedoch dem Lokalrivalen EC KAC unterlag. Die Playoffs brachten auch den letzten Auftritt von Gert Prohaska im Tor der Villacher, der nach einem vollen Jahrzehnt beim VSV sein Karriereende bekanntgab. Im Sommer 2011 verließen viele Stützen aus dem eigenen Nachwuchs wie Michael Raffl oder Andreas Kristler den Verein, was einen umfangreichen Umbau des Kaders nötig machte.

Der wichtigste Wechsel beim VSV 2012/13 erfolgte auf der Trainerposition, wo der Finne Hannu Järvenpää vom Ligakonkurrenten Olimpija Ljubljana geholt wurde. Der VSV erreichte mit Derek Ryan und John Hughes als zweit- bzw. drittstärkster Scorer der Liga sowie mit Jean-Philippe Lamoureux als einer der Top-3 Torhüter der EBEL den vierten Rang der Hauptrunde, scheiterte aber im Play-off-Viertelfinale gegen EHC Linz.

2013/14 konnten als Neuzugänge unter anderem Michael Forney und Brock McBride begrüßt werden, während es unter anderem zum Abschied des Finnen Antti Pusa kam, der aufgrund einer lautstarken Partynacht in Klagenfurt und Angriffs auf einen Polizisten für Schlagzeilen gesorgt hatte. Auch diesmal schaffte der VSV den direkten Play-off-Einzug als sechstplatziertes Team der Hauptrunde, wobei sich Derek Ryan und John Hughes als Topscorer der Liga etablieren konnten. Im Viertelfinale konnten die Vienna Capitals mit 4:1 besiegt werden, ehe die Villacher im Halbfinale gegen den späteren Ligasieger Bozen mit 1:3 unterlagen. Das Ende der Saison brachte einen umfangreichen Kaderumbau mit sich. So wurde John Hughes aufgrund von wiederholten disziplinären Fehltritten entlassen. Ebenso verließen weitere Spieler den Verein, so beispielsweise Scott Hotham, Derek Ryan und Markus Peintner. Als Ersatz für die Abgänge wurden unter anderem John Lammers vom EC KAC, François Fortier von den Vienna Capitals und Geoff Waugh verpflichtet.

In der Saison 2014/15 erreichte der VSV den dritten Platz der Hauptrunde, wobei sich Jean-Philippe Lamoureux als fangstärkster Torwart der Liga auszeichnete. Im ersten Viertelfinale konnte sich Favorit Salzburg nach fünf Spielen und 4:1 Siegen gegen den EC VSV durchsetzen, wenngleich zwei der Begegnungen erst in der Verlängerung entschieden wurden. Das vierte Spiel der Serie brach dabei den bis dahin geltenden Rekord für das längste Spiel der Liga-Geschichte; es wurde erst in der dritten Overtime bei der Zeitmarke von 111:39 Minuten durch ein Tor des nun für Salzburg spielenden John Hughes entschieden.

Seit 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach sehr magerer Punkteausbeute zu Saisonbeginn 2015/16 und einer 1:4-Niederlage gegen Schlusslicht Ljubljana reagierte die Vereinsführung schließlich mit einem Trainerwechsel und holte im November 2015 nach sieben Jahren Greg Holst zurück ins Boot. Unter Holst stabilisierte sich die Leistung der Villacher und es kam unter anderem zu neun Siegen in Folge zwischen 15. Dezember und 3. Jänner. Da in der Hauptrunde nur noch der siebente Platz erkämpft werden konnte mussten die Villacher in die Qualifikationsrunde. Diese konnten sie mit acht Siegen und nur zwei Niederlagen souverän gewinnen und lagen mit 32 Punkten auch 8 Punkte vor dem zweitqualifizierten EC KAC. Im Viertelfinale trafen die Villacher auf die Vienna Capitals, von denen sie am 22. Februar gepickt wurden. Der VSV gewann die Serie mit 4:1, wobei drei Spiele erst in der Overtime entschieden wurden. Dustin Johner schoss den entscheidenden Treffer in der Overtime des fünften Spieles, der den VSV ins Halbfinale brachte. Dort trafen die Villacher auf den amtierenden Meister Salzburg, der im Viertelfinale den EC KAC besiegt hatte. Die Red Bulls konnten die Serie mit 4:2 gewinnen, wobei kurioserweise all ihre vier Siege mit einem 2:1 endeten, zwei davon erst in der Overtime.

Bis zum Saisonbeginn 2016/17 konnten zahlreiche der jungen Eigenbauspieler vertraglich gehalten werden, während Torhüter Jean-Philippe Lamoureux überraschend zu den Vienna Capitals wechselte und durch Olivier Roy ersetzt wurde. Topscorer Žiga Pance unterschrieb beim Erzrivalen KAC, Top-Torschütze Rick Schofield beim EHC Linz. Mit Mark Santorelli, Adis Alagić und Ryan McKiernan wurde nicht verlängert, letzterer wechselte ebenfalls zu den Capitals. Als Neuverpflichtungen wurden Sam Labrecque, Mikko Jokela, Kevin Wehrs, Evan McGrath, Corey Locke und Jan Urbas bekanntgegeben. Mit August 2016 wurde zudem die für den Eishockey-Profibetrieb erforderliche GmbH gegründet, der ein kontrollierendes und beratendes Begleitorgan aus Freunden des Villacher Eishockey-Sports beigestellt wurde. Alleiniger Geschäftsführer des neuen „EC VSV GmbH“ ist Giuseppe Mion, General Manager Stefan Widitsch wird Prokurist. Als Verein bleibt der VSV bestehen, der Klub ist praktisch Eigentümer der GmbH; Mion fungiert weiterhin als Obmann, auch Kassier Reinhard Grüner wird sich nach wie vor um die Finanzen kümmern.

Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader der Saison 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 18. September 2016

Nr. Nat. Spieler Pos. Geburtsdatum im Team seit Geburtsort
31 SlowenienSlowenien Avsenik, Urban Urban Avsenik G 3. November 1997 2016 Jesenice, Slowenien
72 OsterreichÖsterreich Herzog, Lukas Lukas Herzog G 7. Februar 1993 2012 Zell am See, Österreich
35 KanadaKanada Roy, Olivier Olivier Roy G 12. Juli 1991 2016 Causapscal, Québec, Kanada
19 OsterreichÖsterreich Bacher, Stefan Stefan Bacher D 4. Juli 1989 2008 Villach, Österreich
20 OsterreichÖsterreich Brunner, Nico Nico Brunner D 17. September 1992 2013 Villach Österreich
8 FinnlandFinnland Jokela, Mikko Mikko Jokela D 4. März 1980 2016 Lappeenranta, Finnland
55 OsterreichÖsterreich Kreuter, David David Kreuter D 21. Februar 1995 2014 Villach, Österreich
7 KanadaKanada Labrecque, Sam Sam Labrecque D 20. Februar 1992 2016 Granby, Québec, Kanada
77 OsterreichÖsterreich Mühlstein, Florian Florian Mühlstein D 12. November 1990 2015 Villach, Österreich
23 OsterreichÖsterreich Schlacher, Markus Markus Schlacher D 23. August 1987 2015 Villach, Österreich
62 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten UngarnUngarn Wehrs, Kevin Kevin Wehrs D 7. April 1988 2016 Plymouth, Minnesota, USA
51 KanadaKanada Hunter, Eric Eric Hunter C 11. September 1986 2014 Winnipeg, Manitoba, Kanada
97 OsterreichÖsterreich Jennes, Christian Christian Jennes C 21. Mai 1997 2015 Villach, Österreich
9 KanadaKanada Johner, Dustin Dustin Johner RW 6. März 1983 2015 Estevan, Saskatchewan, Kanada
37 OsterreichÖsterreich Kromp, Christof Christof Kromp LW 14. August 1997 2015 Villach, Österreich
18 OsterreichÖsterreich Leiler, Valentin Valentin Leiler LW 18. Januar 1995 2014 Villach, Österreich
84 Flag of Canada and the United Kingdom.png Locke, Corey Corey Locke C 8. Mai 1984 2016 Newmarket, Ontario, Kanada
10 KanadaKanada McBride, Brock Brock McBride C 18. Oktober 1986 2013 Cornwall, Ontario, Kanada
93 KanadaKanada PolenPolen McGrath, Evan Evan McGrath C 14. Januar 1986 2016 Oakville, Ontario, Kanada
16 OsterreichÖsterreich Nageler, Daniel Daniel Nageler RW 1. September 1986 2012 Sankt Veit an der Glan, Österreich
21 OsterreichÖsterreich Petrik, Benjamin Benjamin Petrik RW 27. Oktober 1988 2006 Villach, Österreich
39 OsterreichÖsterreich Platzer, Patrick Patrick Platzer C 29. Januar 1992 2009 Villach, Österreich
26 SlowenienSlowenien Urbas, Jan Jan Urbas C 26. Januar 1989 2016 Ljubljana, SR Slowenien
91 SlowenienSlowenien Verlič, Miha Miha Verlič C 21. August 1991 2015 Maribor, Slowenien


Meistermannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dany Bousquet mit Meisterpokal und -medaille. Links daneben: Trainer Greg Holst
Meisterteam der Saison 1980/81
Tor Kurt Müller (GER), Arno Cuder, Gerhard Thomasser
Verteidiger Jeff Geiger, Fritz Hirschegger, Engelbert Linder, Giuseppe Mion, Martin Platzer, Peter Szybisty, Klaus Sivec
Stürmer Ewald Brandstätter, Christian Dolinar, Siegfried Kert, Andrè Peloffy (FRA/CAN), Helmut Petrik, Mario Petschniker, Peter Raffl, Gerald Rauchenwald, Kruno Sekulic, Leo Sivec, Bud Stefanski (CAN), Ralf Sternig, Silvio Szybisty, Norbert Taschwer, Walter Wiedmaier
Trainer Bart Crashley
Meisterteam der Saison 1991/92
Tor Gus Morschauser (CAN), Gerhard Thomasser
Verteidiger Jeff Geiger, Herbert Hohenberger, Engelbert Linder, Giuseppe Mion, Emanuel Viveiros, Günther Kilzer,
Stürmer Christian Dolinar, Peter Floriantschitz, Kim Issel (CAN), Manfred Mühr, Günther Lanzinger, Wolfgang Kromp, Edward Lebler Peter Raffl, Helmut Petrik, Robert Wachter, Ken Strong, Alfie Turcotte (USA), Peter Rossbacher
Trainer Bart Crashley
Meisterteam der Saison 1992/93
Tor Gus Morschauser (CAN), Gerhard Thomasser
Verteidiger Jeff Geiger, Herbert Hohenberger, Engelbert Linder, Giuseppe Mion, Emanuel Viveiros, Gerhard Unterluggauer, Günther Kilzer
Stürmer Peter Floriantschitz, Kim Issel (CAN), Manfred Mühr, Günther Lanzinger, Wolfgang Kromp, Helmut Petrik Peter Raffl, Gerald Rauchenwald, Gerald Ressmann, Ken Strong, Alfie Turcotte (USA), Andreas Köstl
Trainer Ron Kennedy
Meisterteam der Saison 1998/99
Tor Mike O´Neill (CAN), Gerhard Thomasser
Verteidiger Gordon Donnelly (CAN), Herbert Hohenberger, Engelbert Linder, Brad Schlegel (CAN), Tom Searle, Gerhard Unterluggauer,
Stürmer Chris Baxter (CAN), Gino Cavallini (CAN), Roland Kowalczyk, Günther Lanzinger, Wolfgang Kromp, Eric Murano (CAN), Marty Murray (CAN), Marco Pewal, Martin Pewal, Ray Podloski, Andreas Pušnik, Jean-Yves Roy (CAN), Kent Salfi, Roland Schurian
Trainer Ron Kennedy
Meisterteam der Saison 2001/02
Tor Gert Prohaska, Markus Kerschbaumer
Verteidiger Tom Searle, Mike Stewart, Mario Berger, Rene Wild, Robert Steinwender, Martin Oraze, Patrick Albl, Michael Mana, Stephan Hochenberger Herbert Hohenberger
Stürmer Andreas Pušnik, Wolfgang Kromp, Kent Salfi, Günther Lanzinger, Roland Kaspitz, Stefan Wiedmaier, Rod Hinks (CAN), Winfried Rac, Martin Pewal, Peter Floriantschitz, Nikolas Petrik, Sandro Winkler, Philipp Pinter, Martin Leitner
Trainer Ron Kennedy
Meisterteam der Saison 2005/06
Tor Gert Prohaska, Patrick Machreich
Verteidiger Darrel Scoville (CAN), Mike Stewart, Paul Ullrich, David Slivnik, Alexander Neubauer, Martin Oraze, Mickey Elick (CAN), Thomas Pfeffer, Herbert Hohenberger
Stürmer Thomas Raffl, Roland Kaspitz, Stefan Herzog, Daniel Nageler, Marc Brown (CAN), Nikolas Petrik, Günther Lanzinger, Daniel Gauthier (CAN), Wolfgang Kromp, Christoph Sivec, Stephané Roy (CAN, ersetzte Daniel Gauthier im Playoff), Markus Peintner, Markus Schlacher, Dany Bousquet (CAN), Andreas Judex
Trainer Greg Holst

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bedeutende ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)

Der kanadische Goalie mit dem Spitznamen Speedy war einer der am längsten in Villach spielenden Legionäre und konnte sich bei einem Derby gegen den EC KAC im Jahr 1991 in die Torschützenliste eintragen.
  • KanadaKanada Ken Strong
    (1987–1994, 1995–1996, Angriff)
Ken Strong zählt noch heute zu den Villacher Publikumslieblingen und außerdem zu den erfolgreichsten Stürmern der österreichischen Eishockey-Liga.
Kim Issel wurde in drei Jahren in Villach mit seiner Mannschaft zwei Mal Meister und erzielte in knapp 150 Spielen insgesamt 120 Tore. Heute arbeitet er als Polizist in seiner Heimatstadt Regina.
Rick Cunningham gilt in Villach heute als Prototyp des klassischen Offensiv-Verteidigers und brachte es in seiner Premierensaison auf 24 Tore in 38 Spielen.
Michael Grabner begann mit 15 Jahren in der U20 Mannschaft des VSV und wurde schon mit 16 in der Kampfmannschaft eingesetzt. 2004 verließ er Österreich, um in Nordamerika Fuß zu fassen. Was ihm gelang – heute steht Grabner in der weltbesten Eishockeyliga NHL unter Vertrag.
Der NHL-Veteran kam während des Lockouts 2004/05 nach Villach und brachte es neben 20 Punkten in 19 Spielen auch auf 73 Strafminuten.
Wie sein Kollege Ethan Moreau kam auch Jason Krog wegen des Lockouts nach Villach und avancierte dort zu einem der Topscorer der Liga.
Lanzinger gehörte zum Ende seiner Karriere zu den langgedientesten und erfahrensten Spielern der österreichischen Liga. Er verbrachte seine gesamte Karriere beim EC VSV und konnte insgesamt fünf Meistertitel mit dem Club feiern, ehe er im Frühjahr 2010 seine aktive Karriere beendete.
Wolfgang Kromp verbrachte wie Günther Lanzinger seine gesamte Karriere beim EC VSV und beendete im Jahr 2010 gemeinsam mit diesem seine aktive Karriere. In über 900 Spielen erzielte der Stürmer beinahe 700 Scorerpunkte für seinen Club.
Der gebürtige Kanadier, der auch die österreichische Staatsbürgerschaft erhielt, verbrachte insgesamt neun Spielzeiten beim EC VSV, ehe er im Jahr 2010 seine aktive Karriere beendete, und gehörte in dieser Zeit zu den Schlüsselspielern der Villacher Adler. In der Saison 2010/11 war er als Trainer bei den Villachern tätig.
Prohaska kam 2001 vom Lokalrivalen EC KAC nach Villach und blieb zehn Jahre lang der Stammtorwart des Clubs, ehe er 2011 seinen Rücktritt bekannt gab. Mit konstant guten Leistungen führte er den EC VSV zu zwei Meistertiteln und lief in dieser Zeit auch mehrmals für die Nationalmannschaft auf.

Teilnahmen von Spielern am All-Star-Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Spieler
2006/07 Gert Prohaska, Mike Stewart, Roland Kaspitz, Markus Peintner, Mickey Elick, Darrel Scoville, Dany Bousquet
2007/08 Gert Prohaska, Martin Oraze, Roland Kaspitz, Markus Peintner
2008/09 Gert Prohaska, Mickey Elick, Roland Kaspitz, Thomas Raffl

Spielerrekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spielerrekorde beruhen auf den Statistiken seit der ersten Bundesligasaison 1977/78. Inkludiert sind sämtliche Vorrunden- und Playoffspiele.

Saison[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tore
Platz Spieler Tore Saison
1. Dennis Houle 62 1982/83
2. Jackson Penney 60 1994/95
3. Ken Strong 52 1991/92
3. Richard Grenier 52 1983/84
5. Dany Bousquet 47 2005/06
5. Andre Peloffy 47 1980/81
5. Mike Hobin 47 1978/79

Gesamt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tore
Platz Spieler Tore
1. Wolfgang Kromp 334
2. Peter Raffl 333
3. Ken Strong 299
4. Günther Lanzinger 283
5. Leopold Sivec 251

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeit Nation Trainer Anmerkungen
1977/78 Karol Havasi
1978/79 CAN-AUT Adalbert Saint John
1979/80 KanadaKanada
OsterreichÖsterreich
Bart Crashley
Gerhard Felfernig
1980/81–1981/82 KanadaKanada Bart Crashley 1 Meistertitel
1982/83 OsterreichÖsterreich Hermann Knoll
1983/84 KanadaKanada
OsterreichÖsterreich
Richard Cunningham
Hermann Knoll
1984/85 TschechoslowakeiTschechoslowakei Rudolf Sindelar
1985/86 OsterreichÖsterreich Hermann Knoll
1986/87 KanadaKanada Richard Grenier
1987/88–1991/92 KanadaKanada Bart Crashley 1 Meistertitel
1992/93–1993/94 KanadaKanada Ron Kennedy 1 Meistertitel
1994/95–1996/97 KanadaKanada Ron Ivany
1997/98 KanadaKanada Bud Stefanski
1998/99–2001/02 KanadaKanada Ron Kennedy 2 Meistertitel, 2 x Vizemeister
2002/03–2003/04 KanadaKanada Greg Holst 2 x Vizemeister
2004 KanadaKanada Blair MacDonald vorzeitige Entlassung
2005–2007/08 KanadaKanada Greg Holst 1 Meistertitel, 1 x Vizemeister
2008/09 KanadaKanada Larry Huras 1 x Viertelfinal-Out
2009–Februar 2011[2] SchwedenSchweden Johan Strömwall 1 x Viertelfinal-Out
Februar 2011–2012 CAN-AUT Michael Stewart
April 2012 – Nov. 2015 FinnlandFinnland Hannu Järvenpää
seit Nov. 2015 KanadaKanada Greg Holst

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fankultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der EC VSV besitzt mit den Fanclubs Villacher Adler und Absolut Villach sowie seit 14. März 2014 mit dem neuen Fanclub „Blau-Weiß Villach“ drei eingetragene Fanclubs. Es existieren daneben jedoch auch noch mehrere inoffizielle Gruppierungen außerhalb Villachs wie beispielsweise die Donauadler in der Bundeshauptstadt Wien.

Nachwuchsarbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der EC VSV ist innerhalb Österreichs bekannt für eine traditionell gute Ausbildung von Jugendspielern. Die diversen Jugendmannschaften konnten in ihrer Geschichte bereits mehrere Meistertitel in den Ligen ihrer jeweiligen Altersklasse erringen. Die U-20 erzielte ihren letzten Titel im Jahr 2008 mit einer erfolgreichen Finalserie gegen den Lokalrivalen EC KAC. Viele Spieler aus der Villacher Kaderschmiede sind mittlerweile bei anderen österreichischen Vereinen oder im Ausland unter Vertrag.

Mit Michael Grabner ist ein ehemaliger Nachwuchsspieler des EC VSV mittlerweile zum Profi in Nordamerika aufgestiegen und scorte zuvor drei Saisonen lang in der Western Hockey League. Außerdem wechselte Thomas Raffl zu Luleå HF in die schwedische Elitserien. Mittlerweile schaffte auch Michael Raffl den Sprung von Leksand (Schweden) in die NHL. Zurzeit ist er für die Philadelphia Flyers im Einsatz und hat einen Fixplatz in der Mannschaft.

Das Kärntner Eishockey-Derby[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine jahrzehntelange Rivalität existiert zwischen den Fans des EC VSV und jenen des Klagenfurter Bundesligaclubs EC KAC seit ersterer im Jahr 1977 in die höchste Spielklasse aufgestiegen ist. Diese Derbies sind regelmäßig ausverkauft und stellen für Fans beider Lager besondere Höhepunkte der Saison dar. Es existiert auch eine von einem Eishockey-Fan betreute Homepage, die „Kärntner Derby-Site“, auf der die Daten sämtlicher zurückliegender Spiele gesammelt und in Form von Statistiken zugänglich gemacht sind. Diese Homepage ist gleichzeitig eines der detailliertesten Nachschlagewerke zur österreichischen Eishockey-Liga.[3] Das letzte Aufeinandertreffen in den Playoffs zwischen den beiden Mannschaften erfolgte in der Saison 2003/04, wo sich der EC KAC im letzten Spiel erst nach Verlängerung den 28. Meistertitel holte.

Die Spiele beider Clubs werden seit Jahrzehnten regelmäßig vom Radiosender Radio Kärnten begleitet, wo im Rahmen des „Kärntner Eishockey-Magazins“ live von den Spielen berichtet wird. Rund um die Live-Einschaltungen werden Quiz-Spiele und Wahlen veranstaltet, in deren Rahmen von den Zuhörern der beste Spieler beider Teams aus der laufenden Saison gewählt wird.

Spielstätte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Heimstätte des EC VSV ist die Stadthalle Villach, die 4.500 Zuschauern Platz bietet.

Zuschauerschnitt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zuschauerstatistik[4]
Saison Heimspiele Zuschauer Zuschauer pro Spiel
Saison 2003/2004 27 79.450 2.943
Saison 2004/2005 25 74.050 2.962
Saison 2005/2006 31 113.508 3.662
Saison 2006/2007 32 132.250 4.133
Saison 2007/2008 25 100.490 4.019
Saison 2008/2009 30 113.800 3.793
Saison 2009/2010 29 108.700 3.748
Saison 2010/2011 32 116.900 3.653
Saison 2011/2012 24 82.128 3.422
Saison 2012/2013 30 115.620 3.854
Saison 2013/2014 31 113.615 3.665
Saison 2014/2015 29 101.471 3.499

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.erstebankliga.at/news/transfernews/2689-vsv-kapitaen-bleibt-an-bord
  2. VSV-Trainer Strömwall erklärt Rücktritt, Bericht auf hockeyfans.at vom 10. Februar 2010
  3. http://www.kaerntnerderby.info/
  4. Homepage des ÖEHV

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: EC VSV Villach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien