Angersbach (Wartenberg)

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Angersbach
Gemeinde Wartenberg
Wappen von Angersbach
Koordinaten: 50° 37′ 40″ N, 9° 26′ 30″ O
Höhe: 258 m ü. NHN
Fläche: 23,88 km²[1]
Einwohner: 2546 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 107 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 36367
Vorwahl: 06641
Angersbach (Ostansicht)

Angersbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Wartenberg mit mehr als 2500 Einwohnern im Tal der Lauter östlich des Hainigs.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung von Angersbach bzw. Zangersbah stammt aus dem Jahre 812. Am 20. September 812 weihte der Mainzer Erzbischof Richulf (787–813) in Gegenwart des Abtes Baugulf von Fulda in Schlitz eine Kirche ein, die für die Region als missionarisches Zentrum genutzt wurde.

Am 1. August 1972 wurde Angersbach im Rahmen der Gebietsreform in Hessen in die neue Gemeinde Wartenberg eingegliedert.[2]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 1951 wurde der Gemeinde Angersbach durch das Hessische Staatsministerium das Recht zur Führung eines Wappens verliehen.[3]

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Otto Lang (1883–1955), hessischer Landtagsabgeordneter und Kreisdirektor (NSDAP)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Angersbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Zahlen – Daten – Fakten im Internetauftritt der Gemeinde Wartenberg, abgerufen im Januar 2016.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 368.
  3. Der Hessische Minister des Innern: Verleihung des Rechts zur Führung eines Wappens an die Gemeinde Angersbach im Landkreis Lauterbach, Reg.-Bez. Darmstadt. In: Staats-Anzeiger für das Land Hessen. 1951, Amtsblatt Nr. 28, Seite 388, 25. Juni 1951.