August Heitmüller

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Selbstporträt, um 1928

August Heitmüller (* 15. Juni 1873 in Gümmer bei Hannover; † 4. Mai 1935 bei Meran) war ein deutscher Maler und Graphiker und Mitbegründer der „Hannoverschen Sezession“.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schulmädchen in Nenndorf (1911)
Porträt eines Mädchens, Öl auf Karton, vor 1911
Anzeige für den Verein für Fremdenverkehr mit zurückhaltender Werbung für Leibniz-Cakes, um 1910

Heitmüller wurde als Sohn eines Bauern geboren und war zunächst als Anstreicher tätig. Er studierte an der Kunstgewerbeschule in Hannover, ab 1895 an der Akademie der Künste in München bei Franz von Stuck und Otto Seitz sowie in Berlin bei Lovis Corinth. Von hannoverschen Mäzenen unterstützt, konnte er Studienreisen nach Frankreich, Belgien, Holland, England und Spanien unternehmen. In der Frühzeit seines Schaffens konnte man ihn zu den Impressionisten zählen. 1917 war er mit Kurt Schwitters und anderen Mitbegründer der Hannoverschen Sezession. Vor dem Ersten Weltkrieg arbeitete er in einem Atelier in Gümmer, dann in Bad Nenndorf und Hannover. Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte er sich zum Expressionisten. In seinem von der neuen Sachlichkeit beeinflussten Schaffen konzentrierte er sich auf die Porträtmalerei. Anfang der 1920er-Jahre erkrankte er schwer und war zunehmend auf Pflege angewiesen. Er starb 1935 in der Nähe von Meran.

August Heitmüller war Mitglied im Deutschen Künstlerbund.[2]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemälde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freundespaar. 1925
  • Portrait eines Mannes am Klavier
  • Portrait Herr Jochem

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hannoversche Köpfe aus Verwaltung, Wirtschaft, Kunst und Literatur, 2 Bde. Verlag H. Osterwald, Hannover 1928. (August Heitmüller zeichnete die Köpfe. Wilhelm Metzig entwarf die Gesamtausstattung des Werkes.)

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: August Heitmüller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hugo Thielen: Heitmüller, August, in: Hannoversches Biographisches Lexikon, S. 151; online über Google-Bücher
  2. kuenstlerbund.de: Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Heitmüller, August (abgerufen am 19. August 2015)