Autobahndreieck München-Feldmoching

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Vorlage:Infobox Autobahnkreuz/Wartung/DE-A
Dreieck München-Feldmoching
A92 A99 E52 E53
Karte
Übersichtskarte Dreieck München-Feldmoching
Lage
Land: Deutschland
Bundesland: Bayern
Koordinaten: 48° 13′ 35″ N, 11° 32′ 31″ OKoordinaten: 48° 13′ 35″ N, 11° 32′ 31″ O
Höhe: 492 m ü. NHN
Basisdaten
Bauart: Rechtsgeführte Trompete
Brücken: 2 (Autobahn) / 2 (Sonstige)

Das Autobahndreieck München-Feldmoching (Abkürzung: AD München-Feldmoching; Kurzform Dreieck München-Feldmoching) ist ein in Trompetenform angelegtes Autobahndreieck im Norden der bayrischen Landeshauptstadt München. Es verbindet die Bundesautobahnen 92 (München–LandshutDeggendorf) und 99 (Autobahnring München) miteinander.[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kreuz befindet sich größtenteils im Stadtbezirk 24 Feldmoching-Hasenbergl von München, Teile der Verbindungsrampen und der Verteilerfahrbahnen liegen allerdings in der nördlich angrenzenden Gemeinde Oberschleißheim. Somit liegt das Autobahnkreuz an der Grenze zwischen der kreisfreien Stadt München und dem Landkreis München, der von drei Seiten an die Stadt angrenzt. Dabei befindet es sich ca. 10 km vom Stadtzentrum Münchens entfernt, während die Entfernung nach Landshut ca. 57 km und die nach Deggendorf ca. 125 km beträgt. Diese Städte werden durch die hier beginnende A 92 angebunden. Nahegelegene bedeutendere Städte, die nicht direkt an einer der beiden sich im Dreieck treffenden Straßen liegen, sind zudem Augsburg (ca. 50 km), Ingolstadt (ca. 60 km) und Regensburg (ca. 95 km). Sie lassen sich über weitere Autobahnen wie die A 8, A 9 und A 93 erreichen.

Das Kreuz stellt des Weiteren den Treffpunkt der Europastraßen E 52 und E 53 dar. Erstere verbindet die Städte Straßburg und Salzburg und verläuft weitgehend über die A 8, wobei im Stadtgebiet München wegen ihrer Unterbrechung auf die A 99 ausgewichen wird. Letztere hingegen beginnt am Dreieck selbst und folgt der A 92 von Anfang bis Ende, führt aber nach deren Ende in Deggendorf weiter über die tschechische Grenze nach Pilsen.

Das Autobahnkreuz trägt auf der A 92 die Nummer 1, während es auf der A 99 die Nummer 11 trägt.

Anschlussstellen und Fahrbeziehungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AB-AS-blau.svg (2) Oberschleißheim B471
A92 nach Landshut
über A9 Richtung Nürnberg
AB-AS-blau.svg (10) München-Ludwigsfeld B304
A99 Münchener Autobahnring
über
A99aA8 Richtung Augsburg und Stuttgart
Windrose klein.svg AB-AS-blau.svg (12a) München-Neuherberg B304
A99 Autobahnring München
über A8 Richtung Salzburg und Wien

Verkehrsaufkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesanstalt für Straßenwesen ermittelte in manuellen Verkehrszählungen in den Jahren 2005, 2010 und 2015 folgende Fahrzeugaufkommen:[2][3][4]

Von Nach Durchschnittliche tägliche Fahrzeugzahl Anteil Schwerlastverkehr
2005 2010 2015 2005 2010 2015
AD München-Feldmoching AS Oberschleißheim (A 92) 53.000 053.600 059.000 k. A. 9,0 % 9,0 %
AD München-Feldmoching AS München-Ludwigsfeld (A 99) 91.100 112.400 117.500 11,1 % 14,6 % 12,1 %
AD München-Feldmoching AS München-Neuherberg (A 99) 80.000 071.100 080.600 k. A. 12,6 % 14,9 %

Diesen Daten zufolge gehörte der Abschnitt der A 99 westlich des Autobahndreiecks 2010 nach einigen weiteren Abschnitten dieser Autobahn und einigen Abschnitten der A 9 nördlich von München der neuntmeistbefahrene Autobahnabschnitt Bayerns. Dieser Abschnitt ist des Weiteren der einzige in der näheren Umgebung des Dreiecks, auf dem die Verkehrszahlen gegenüber 2005 merklich zugenommen haben.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hendrik Bugdoll: Kreuz München-Ost. Abgerufen am 16. November 2015.
  2. Manuelle Verkehrszählung 2010. (PDF; 337 KB) Ergebnisse auf Bundesautobahnen. Bundesanstalt für Straßenwesen, 11. November 2011, S. 31, 33, abgerufen am 15. November 2018.
  3. Manuelle Verkehrszählung 2005. (PDF; 396 KB) Ergebnisse auf Bundesautobahnen. Bundesanstalt für Straßenwesen, 2. April 2007, abgerufen am 15. November 2018.
  4. Manuelle Straßenverkehrszählung 2015. Ergebnisse auf Bundesautobahnen. BASt, 26. Januar 2017, abgerufen am 10. August 2017.