Aylar Lie

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Aylar Dianita Lie (* 12. Februar 1984 in Teheran, Iran) ist ein norwegisches Model, Schauspielerin und Sängerin sowie ehemalige Pornodarstellerin iranischer Herkunft. Größere Bekanntheit erlangte Lie erstmals durch ihre Teilnahme an der norwegischen Big Brother-Show.[1][2] Lie spricht fließend Norwegisch, Farsi und Englisch.

Leben[Bearbeiten]

Im Alter von zwei Jahren kam Aylar Lie nach Norwegen und wuchs bei persisch- und norwegischsprachigen Pflegeeltern auf. Lie betrachtet sich selbst als assimiliert.[3] Zunächst begann sie eine Karriere in der Porno-Branche, wirkte in einigen Filmen mit, darunter Cum Dumpsters 3 und Cock Smockers 49, unter dem Pseudonym "Diana". Nach der Beendigung ihrer Tätigkeit als Darstellerin in pornografischen Filmen nahm sie am Schönheitswettbewerb Miss Norwegen im Jahre 2004 teil, wurde jedoch aufgrund ihrer vormaligen Tätigkeit disqualifiziert. Die Vergangenheit als Pornodarstellerin hinderte Lie ebenfalls daran ihren leiblichen Vater im Iran zu besuchen, zusätzlich erhielt sie Morddrohungen aus ihrem Herkunftsland.[4] Im Juli 2010 teilte sie mit, dass sie es zutiefst bedauere, in Pornofilmen mitgewirkt zu haben. Sie erklärte, dass sie die Entscheidung eine Karriere in der Pornoindustrie zu beginnen in einem schwierigen Abschnitt ihres Lebens getroffen habe.[5][6] Im Jahre 2004 gab Aylar Lie an mit dem britischen Sänger Robbie Williams Sex gehabt zu haben. Williams Sprecher dementierte jedoch diese Behauptung.[2][7]

Seit 2006 managt Lie ihr eigenes Model-Team. Ursprüngliche Mitglieder ihres Teams waren Elida Löfblad, Charlotte Fredriksen, Linn Irene (Linni) Meister, Cathrine Aschim wie auch Lisa Marie Winther.[8]

Lie nahm an der sechsten Staffel von Skal vi Danse? teil, einer norwegischen Version der britischen Serie Strictly Come Dancing. Als dänische Medien ihre vormalige Tätigkeit als Pornodarstellerin publik machten, reagierte Lie mit Schwermut und Trauer darauf.[9]

Nach Unterzeichnung eines Vertrags mit dem Musiklabel Hard2Beat, veröffentlichte sie ihre gemeinsam mit Ocean Drive und DJ Oriska produzierte Debüt-Single Some People.[10]. Ferner hat sie auch mit dem schwedischen DJ Basshunter zusammengearbeitet. Darüber hinaus arbeitete sie auch als Schauspielerin.[2]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Pornografische Filme[Bearbeiten]

  • 2002: Throat Gaggers 3
  • 2002: Pink Pussycats 1
  • 2002: Breakin’ ’Em In 3
  • 2002: Brand New 1
  • 2002: Eighteen ’N Interracial 2
  • 2002: Just Over Eighteen 5
  • 2002: Little White Chicks… Big Black Monster Dicks 17
  • 2002: Racks and Blacks Going into Your Flaps
  • 2003: Cum Dumpsters 3
  • 2003: Cock Smokers 49

Spielfilme[Bearbeiten]

  • 2009: Dådyr
  • 2010: Yohan: The Child Wanderer

Musikvideos[Bearbeiten]

  • 2007: Basshunter – Now You’re Gone
  • 2007: Yousef feat. Aylar – Mamacita
  • 2008: Basshunter – All I Ever Wanted
  • 2008: Basshunter – Angel In The Night
  • 2008: Basshunter – I Miss You
  • 2009: Basshunter – Every Morning
  • 2009: Basshunter – I Promised Myself
  • 2009: Basshunter – Jingle Bells
  • 2010: Arash feat. Timbuktu, Aylar & YAG – Dasa Bala
  • 2010: Aylar Lie feat. Ocean Drive – Some People
  • 2012: Basshunter – Northern Light
  • 2012: Arash feat. Sean Paul – She Makes Me Go

Fernsehserien/Shows[Bearbeiten]

  • 2005: Først & sist
  • 2005: Big Brother Norge Sverige (im norwegischen/schwedischen Programm)
  • 2005: Aylar – Ett år i rampelyset (Aylar – A Year in the Spotlight, als sie selbst)
  • 2007: Rikets røst
  • 2009: Helt ærlig
  • 2009: 4-stjerners middag halv åtte
  • 2010: Sommertid
  • 2010: Skal vi danse (Dancing with a star, mit Åsleik Engmark)
  • 2012: Hotel Cæsar

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aylar Lie – фотомодель, актриса (russisch). In: Night Shopping, model.smorodinka.net, 3. Oktober 2012. Archiviert vom Original am 9. Februar 2013. Abgerufen am 13. Januar 2013. 
  2. a b c Official biography (englisch) In: aylar.no. Abgerufen am 25. Juli 2010.
  3. Carin Pettersson: Porn star receives death threats (englisch). In: Nettavisen, 21. August 2004. Abgerufen am 17. Januar 2010. 
  4. No going back to Iran, Aylar (englisch). In: The Sun, 28. Januar 2008. Abgerufen am 17. Januar 2010. 
  5. Seher.no – Mamma oppførte seg utilgivelig mot meg
  6. Seher.no – Her trekker Aylar seg midt i programmet
  7. Carin Pettersson: I didn’t sleep with Aylar (englisch). In: Nettavisen, 15. Dezember 2004. Abgerufen am 17. Januar 2010. 
  8. 83 svar fra Aylar-jentene (norwegisch). In: Nettavisen, 25. September 2005. Abgerufen am 17. Januar 2010. 
  9. Lundervold, Linn Kongsli: Oppgitt over dansk pornostempel (norwegisch). In: Dagbladet, 3. Oktober 2010. Archiviert vom Original am 5. Oktober 2010. 
  10. Ocean Drive Feat. Aylar – Some People (Behind The Scenes) (englisch). 18. Juni 2010. Abgerufen am 21. Juni 2010.