Bahnhof Den Haag Centraal

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Den Haag Centraal (Den Haag Hbf)
Nieuwe Station Den Haag Centraal 2014.JPG
Haupteingang des Bahnhofs
Daten
Lage im Netz Kopfbahnhof
Bahnsteiggleise

12

Abkürzung

Gvc

IBNR 8400282
Eröffnung

September 1973

Webadresse

NS-Infoseite

Lage
Stadt/Gemeinde

Den Haag

Provinz Südholland
Staat Niederlande
Koordinaten 52° 4′ 51″ N, 4° 19′ 25″ OKoordinaten: 52° 4′ 51″ N, 4° 19′ 25″ O
Eisenbahnstrecken
Liste der Bahnhöfe in den Niederlanden
i16i16i18

Den Haag Centraal ist der Hauptbahnhof der niederländischen Stadt Den Haag.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das historische Empfangsgebäude aus dem 19. Jahrhundert wurde Anfang der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts abgerissen und durch ein damals modernes Gebäude im Stil des Beton-Brutalismus ersetzt. Dieser neue Bahnhof wurde 1973 in Betrieb genommen. Der historische Bahnhof enthielt als Warteraum für die Königin der Niederlande ein Fürstenzimmer, das vor dem Abbruch des Bahnhofs in das Niederländische Eisenbahnmuseum in Utrecht transloziert wurde.[1]

Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Haag Centraal ist der größte Kopfbahnhof der Niederlande und verfügt über zwölf Gleise. Er zählt zu den wichtigsten Bahnhöfen des niederländischen Streckennetzes. Der Bahnhof wird derzeit umgebaut und modernisiert. Dieses Bauprojekt läuft unter dem Titel Den Haag Nieuw Centraal (Den Haag Neuer Hauptbahnhof).

Betrieb und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhofshalle

Streckenverbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zugtyp Linienverlauf Frequenz
Intercity Den Haag Centraal - Gouda - Utrecht Centraal - Amersfoort - Zwolle - Groningen stündlich
Intercity Den Haag Centraal - Leiden Centraal - Schiphol - Amsterdam Zuid - Almere - Lelystad - Bahnhof Zwolle - Groningen stündlich
Intercity Den Haag Centraal - Gouda - Utrecht Centraal - Amersfoort - Apeldoorn - Deventer - Almelo - Hengelo - Enschede stündlich
Intercity Den Haag Centraal - Den Haag HS - Delft - Rotterdam Centraal - Dordrecht - Breda - Tilburg - Eindhoven - Helmond - Deurne - Venlo halbstündlich
Intercity Den Haag Centraal - Gouda - Utrecht Centraal halbstündlich
Intercity Den Haag Centraal - Leiden Centraal - Schiphol - Amsterdam Centraal halbstündlich
Intercity Den Haag Centraal - Rotterdam Centraal - Bahnhof Dordrecht - Roosendaal - Antwerpen-Centraal - Brüssel-Süd stündlich
Sprinter Den Haag Centraal - Den Haag HS - Delft - Rotterdam Centraal - Dordrecht - Roosendaal stündlich; halbstündlich während HVZ
Sprinter Den Haag Centraal - Den Haag HS - Delft - Rotterdam Centraal - Dordrecht - Breda halbstündlich
Sprinter Den Haag Centraal - Leiden Centraal - Haarlem - Amsterdam Centraal halbstündlich
Sprinter Den Haag Centraal - Gouda - Utrecht Centraal halbstündlich
Sprinter Den Haag Centraal - Gouda - Gouda Goverwelle halbstündlich, nur Werktags

Nahverkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über den Bahngleisen befindet sich eine große Plattform, mit dem Busbahnhof und dem Haltepunkt der städtischen Straßenbahn. Eine weitere Straßenbahnhaltestelle befindet sich an der Bahnhofsseite. Weiter ist der Bahnhof an die RandstadRail (eine Art Stadtbahn) angeschlossen. Diese hält an den Gleisen 11 und 12. In Zukunft soll sie einen eigenen, unterirdischen Haltepunkt erhalten.

RandstadRaillinie Linienverlauf
RR 2 Kraayenstein - Leidschendam Leidsenhage
RR 3 Arnold Spoelplein - Centrum-West
RR 4 De Uithof - Javalaan
RR E Den Haag Centraal - Rotterdam Centraal - Slinge (U-Bahn)

Geplante Zugverbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den nächsten Jahren soll der InterCity, welcher jetzt nur zwischen Berlin Ostbahnhof und Amsterdam Centraal verkehrt, über Leiden CS bis Den Haag CS verlängert werden.

Wissenswert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben seinem Hauptbahnhof verfügt Den Haag mit dem Bahnhof Den Haag HS über einen zweiten Fernverkehrsbahnhof.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bahnhof Den Haag Centraal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Richard Deiss: Flügelradkathedrale und Zuckerrübenbahnhof. Kleine Geschichte zu 200 europäischen Bahnhöfen. Bonn 2010, S. 28.