Breno TI

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TI ist das Kürzel für den Kanton Tessin in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Brenof zu vermeiden.
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Breno
Wappen von Breno
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Luganow
Kreis: Kreis Breno
Politische Gemeinde: Alto Malcantonei2
Postleitzahl: 6937
Koordinaten: 710840 / 98961Koordinaten: 46° 1′ 59″ N, 8° 52′ 13″ O; CH1903: 710840 / 98961
Höhe: 798 m ü. M.
Fläche: 5,71 km²
Einwohner: 255 (31. Dezember 2002)
Einwohnerdichte: 45 Einw. pro km²
Website: www.altomalcantone.ch
Breno TI

Breno TI

Karte
Breno TI (Schweiz)
Breno TI
ww
Gemeindestand vor der Fusion am 13. März 2005

Breno (Bren in Tessiner Dialekt) ist eine Ortschaft im oberen Malcantone und fusionierte am 13. März 2005 zusammen mit Arosio, Fescoggia, Mugena und Vezio zur neuen politischen Gemeinde Alto Malcantone im Kreis Breno, im Bezirk Lugano im Tessiner in der Schweiz. Breno ist eines der wenigen Dörfer im Tessin, das noch den gleichen Anblick bietet wie im 19. Jahrhundert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 11. Jahrhundert besassen der Erzbischof von Mailand und die Abtei St. Abbondio von Como dort Rechte und Grundstücke. Diejenigen der Abtei bildeten eine castalderia und wurden gewöhnlich der Gemeinde zum Lehen gegeben; dadurch entstanden im 12. und 13. Jahrhundert Streitigkeiten zwischen den beiden Parteien. 1579 wurden die Rechte und Güter der Abtei von der vicinanza zurückgekauft. Zur Gemeinde Breno scheinen früher auch Vezio und Fescoggia gehört zu haben; jedoch waren 1473 diese beiden Gemeinden schon davon losgelöst. Im 16. Jahrhundert musste Breno dem Herzog von Mailand 16 Soldaten stellen. 1516 wird dort ein Schloss erwähnt.[1]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche San Lorenzo, (erwähnt seit 1233); 1596 wurde sie umgebaut und 1853 und 1912 restauriert.[2][3][4]
  • Museo d’Arte Sacra[5]
  • Oratorium San Rocco, seit 1522[2][6]
  • Kapelle Santa Maria della Bolla[2][7]
  • Wohnhaus mit Fresko Madonna del latte[8]
  • Wohnhaus Grandi mit malerischer Ausschmückung[2][9]
  • Burgruine im Ortsteil Redavra.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verschiedenes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrei San Lorenzo[10]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Celestino Trezzini: Breno In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, Band 2, Biondetti–Brupbacher, Attinger, Neuenburg 1921, S. 351. (abgerufen am 3. Juli 2017).
  • Oskar Keller, Dialetti svizzeri: Dialetti della svizzera italiana Canton Ticino. Breno e Bedigliora/ Registrati in collaborazione coll’Archivio fonografico dell’Universitá di Zurigo. Institut für Lautforschungen, Berlin 1939.[11]
  • Virgilio Chiesa: Breno. In: Lineamenti storici del Malcantone. Tipografia Gaggini-Bizzozero, Lugano 1961 (2. Auflage 2002).
  • Bernardino Croci Maspoli: Breno.. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  • Valerio De Giorgi, Bernardino Croci Maspoli (Hrsg.), Tra Ottocento e Novecento una vita dedicata alla passione etica e politica: Oreste Gallacchi, in Arte&Storia, Anno 16, numero 70, settembre-ottobre 2016, Edizioni Ticino Management, Lugano 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Breno (Alto Malcantone) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Breno auf biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz (abgerufen am 3. Juli 2017).
  2. a b c d Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 387–388.
  3. Pfarrkirche San Lorenzo in portal.dnb.de (abgerufen am: 26. Mai 2016.)
  4. Pfarrkirche San Lorenzo (Foto)
  5. Museo d’Arte Sacra
  6. Oratorium San Rocco (Foto)
  7. Kapelle Santa Maria della Bolla (Foto)
  8. Wohnhaus mit Fresko Madonna del latte (Foto)
  9. Wohnhaus Grandi (Foto)
  10. Pfarrei San Lorenzo in portal.dnb.de (abgerufen am: 26. Mai 2016.)
  11. Oskar Keller, Dialetti svizzeri: Dialetti della svizzera italiana Canton Ticino. Breno e Bedigliora in portal.dnb.de (abgerufen am: 26. Mai 2016.)