Malcantone

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Der Malcantone ist eine geographische Region im Bezirk Lugano des Kantons Tessin in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Region erstreckt sich auf 76.35 Quadratkilometern vom Luganersee (ca. 300 m ü.M.) über eine Hügelzone bis ins Berggebiet auf über 1630 m ü.M. (Monte Lema). Sie unterteilt sich in folgende drei Zonen (Gemeinden mit Stand 1. Mai 2008 in Klammern):

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste menschlichen Spuren gehen auf das Neolithikum zurück. Gesicherte Zeugnisse gibt es vereinzelt aus der Eisenzeit (Nekropole in Cademario), verbreitet aus der Römerzeit (Agno und Bioggio). Im Mittelalter sind in der Region grosse Besitzungen des Bischof von Como belegt.

Der Name Malus angulus wird schon 1644 erwähnt. Es ist nicht bekannt, ob der Malcantone früher einen politischen oder Verwaltungsbezirk gebildet habe. Die Gegend gehörte im Mittelalter immer zum Luganertal[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Antonio Galli, Angelo Tamborini: Guida storico-descrittiva del Malcantone e della bassa valle del Vedeggio. 1911.
  • Virgilio Chiesa: Lineamenti storici del Malcantone. 1961.
  • Ernesto Pelloni: Per il nostro Malcantone (Val d'Arosio). Tipografia-legatoria La Commerciale S.A., Lugano 1957.
  • Giovan Maria Staffieri: Malcantone. Testimonianze culturali nei comuni malcantonesi. Lugano-Agno 1985.
  • Bernardino Croci Maspoli: Malcantone. In: Historisches Lexikon der Schweiz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Celestino Trezzini: Malcantone auf biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz, S. 107, (abgerufen am 22. Oktober 2017).

Koordinaten: 46° 1′ 0″ N, 8° 51′ 0″ O; CH1903: 709304 / 97107