Agno TI

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TI ist das Kürzel für den Kanton Tessin in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Agnof zu vermeiden.
Agno
Wappen von Agno
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Luganow
Kreis: Kreis Agno
BFS-Nr.: 5141i1f3f4
Postleitzahl: 6982
Koordinaten: 713215 / 95103Koordinaten: 45° 59′ 53″ N, 8° 54′ 0″ O; CH1903: 713215 / 95103
Höhe: 280 m ü. M.
Höhenbereich: 270–503 m ü. M.[1]
Fläche: 2,49 km²[2]
Einwohner: 4376 (31. Dezember 2020)[3]
Einwohnerdichte: 1757 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
32,0 % (31. Dezember 2020)[4]
Website: www.agno.ch
Agno und Luganersee im Hintergrund, vorn Bioggio

Agno und Luganersee im Hintergrund, vorn Bioggio

Lage der Gemeinde
Lago MaggioreLago DelioLago di PianoLago di OriglioLago di MuzzanoLuganerseeComer SeeItalienItalienItalienKanton GraubündenBezirk BellinzonaBezirk LocarnoBezirk MendrisioAgno TIBioggioCademarioMuzzano TIVernate TIAlto MalcantoneArannoMigliegliaNovaggioCapriascaCapriascaOriglioPonte CapriascaPonte CapriascaKommunanz Capriasca/LuganoCollina d’OroGranciaMelide TIMorcoteParadiso TIVico MorcoteArognoBissoneBrusino ArsizioMaroggiaMelanoRovioLuganoCaslanoCurio TICurio TIMagliasoNeggioTresa TIPura TIAstanoBediglioraBediglioraCurio TIBedanoGravesanoManno TIMezzovico-ViraMezzovico-ViraMonteceneriTorricella-TaverneCadempinoCanobbioComano TICuregliaLamoneMassagnoPorzaSavosaSorengoVeziaKarte von Agno
Über dieses Bild
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Flugplatz Lugano-Agno
Agno. Historisches Luftbild von Werner Friedli (Fotograf): (1963)
Flugplatz Lugano-Agno. Historisches Luftbild von W. Friedli (1964)
Kollegiatkirche Santi Giovanni Battista und Provino
Romanischer Sarkophag
Golf von Agno

Agno (deutsch veraltet Eng; in einheimischer Mundart: []).[5] ist eine politische Gemeinde und Hauptort des Kreises Agno, des Bezirks Lugano in der Region Malcantone im Kanton Tessin in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf am Luganersee ist die wichtigste Ortschaft im Malcantone und umfasst die Ortsteile «Cassina», «Mondonico» und «Serocca». Nachbargemeinden sind Magliaso, Bioggio, Neggio, Vernate, Collina d’Oro und Muzzano.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

735 wird erstmals ein cl. basilice Sci. Iohannis Aniasce‚ Geistlicher der Kirche des heiligen Johannes von Agno erwähnt, 874 ein Gundoaldus notarius de vico Amni. Der Ortsname wird zurückgeführt auf vulgärlateinisches amnius, eine Ableitung zu Latein amnis für Wasserlauf, Fluss, und verweist wohl auf den Vedeggio, der bei Agno in den Luganersee mündet.[5]

Die Pfarrei reicht in das 6. oder 7. Jahrhundert zurück und bestand ohne Zweifel im 9. Jahrhundert. Eine Ueberlieferung, die noch bei der Pfarrvisitation von 1684 bestand, behauptet, dass das Chorherrenstift von Kaiser Otto II. (HRR) (973–983) bei seinem Zuge nach Italien gegründet und dotiert worden sei.

Das erste Dokument, welches das Stiftskapitel erwähnt, ist von 1192. Der erste Propst, dessen Name bekannt ist, war Guglielmo da Marchirolo (1288–1301). 1591 umfasste die Pfarrei noch Magliaso, Neggio, Bioggio und Pura.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1518 1801 1850 1900 1902[6] 1950 1990 2000[7] 2010 2020
Einwohner 158 Haushalte 575 911 723 1204 909 3121 3655 3981 4376

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Agno liegt an der Strasse von Ponte Tresa nach Lugano und wird durch die Schmalspurbahn Lugano-Ponte-Tresa-Bahn erschlossen. Der internationale Flughafen Lugano-Agno liegt auf Gemeindegebiet. Wegen der schönen Lage am See verfügt die Gemeinde über mehrere Camping-Plätze.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kollegiatkirche Santi Giovanni Battista und Provino schon erwähnt im Jahr 735[8]
  • Museo plebano bei der Kollegiatkirche[9]
  • Gemeindehaus Natale Vicari[8]
  • Palazzo Quadri[8]
  • Casa Fossati[8]

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Agno Open Air Festival[10]

Unternehmungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Firma Mikron[11]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Football Club Agno[12]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BFS Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  3. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  4. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  5. a b Barbara Meroni: Agno TI (Lugano). In: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 78.
  6. Agno. In: Geographisches Lexikon der Schweiz, Erster Band, Aa - Emmengruppe, Gebrüder Attinger, Neuenburg 1902
  7. Bernardino Croci Maspoli: Agno. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 30. Juni 2009, abgerufen am 5. Februar 2020.
  8. a b c d Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 400–401.
  9. Museo plebano auf portal.dnb.de (abgerufen am: 26. Mai 2016.)
  10. Agno Open Air Festival
  11. Anne-Marie Dubler: Mikron. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 4. Januar 2011.
  12. Football Club Agno