Novaggio

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Novaggio
Wappen von Novaggio
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Luganow
Kreis: Kreis Breno
BFS-Nr.: 5207i1f3f4
Postleitzahl: 6986
Koordinaten: 710092 / 96380Koordinaten: 46° 0′ 36″ N, 8° 51′ 36″ O; CH1903: 710092 / 96380
Höhe: 641 m ü. M.
Höhenbereich: 481–1514 m ü. M.[1]
Fläche: 4,37 km²[2]
Einwohner: 821 (31. Dezember 2020)[3]
Einwohnerdichte: 188 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
11,6 %
(31. Dezember 2020)[4]
Gemeindepräsident: Andrea Pozzi
Website: www.novaggio.ch
Ansicht von Osten

Ansicht von Osten

Lage der Gemeinde
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Über dieses Bild
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Novaggio ist eine politische Gemeinde im Kreis Breno, in der Region Malcantone, im Bezirk Lugano des Kantons Tessin in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt auf 640 m ü. M. im Malcantone und mitten in Weinpflanzungen und alten Kastanienselven reizend gelegen, 13 km nordwestlich des Bahnhofs Lugano der Schweizerischen Bundesbahnen.

Die Nachbargemeinden sind am Norden Miglieglia, am Osten Aranno, am Süden Curio und Bedigliora und am Westen Dumenza (TI-VA).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Novaggio. Historisches Luftbild von Werner Friedli (1966)

Unweit nordöstlich von Novaggio, auf dem Hügel „A Castéll“, stand im Mittelalter eine kleine Burganlage, die vom 13 bis zum 15. Jahrhundert erwähnt wird. Das Dorf selbst wird urkundlich erstmals erwähnt als Novizio im Jahr 1335. Das Projekt, die Gemeinde mit den Nachbarorten Astano, Bedigliora, Curio, Miglieglia zur neuen Gemeinde Medio Malcantone zusammenzuschliessen, wurde 2004 nach negativen Abstimmungen in den Gemeinden fallengelassen.

1922 eröffnete die Eidgenössische Militärversicherung in Novaggio eine Heilstätte für Wehrmänner mit Tuberkulose. 1952 wurde die Heilstätte in ein Spital zur Behandlung von internistischen Erkrankungen und von Gelenk- und Rückenleiden umgewandelt. Von 1989 bis 1997 wurde das Militärspital in eine Spezialklinik zur Rehabilitation des Stütz- und Bewegungsapparates ausgebaut, die auch für zivile Patienten offen ist.[5]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1670[6] 1801 1850 1950 1970 1980 1990 2000 2010 2020
Einwohner 373 379 423 432 517 501 606 737 810 821

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche San Siro[7]
  • Evangelische Kirche[7]
  • Oratorium Santa Maria del Carmelo (oder di Carate)[7]
  • Bürgerhaus mit Fresko Madonna mit Kind[7]
  • Ehemalige Militärklinik Villa Alta mit Park[7]
  • Jagdturm (Roccolo)[7]
  • Alte Nevèra (Schneekeller)[7]
  • Il sentiero delle meraviglie[8]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Novaggio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BFS – generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021.
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021.
  3. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  4. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  5. Admin.ch: Neue Trägerschaft für die Eidgenössische Rehabilitationsklinik Novaggio (ERK)
  6. Bernardino Croci Maspoli: Novaggio. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 20. August 2009, abgerufen am 21. März 2020.
  7. a b c d e f g Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 390.
  8. Il sentiero delle meraviglie auf ticino.ch (abgerufen am 23. März 2017).
  9. Hans Jörg Leu in portal.dnb.de (abgerufen am: 26. Mai 2016.)